Deutsche Rentenversicherung

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Deutsche Rentenversicherung Bund und AachenMünchener:

Diskussion über Verwaltung der Riester-Zulagen bei der ZfA

Datum: 26.01.2018

Christoph Schmallenbach, Vorstandsvorsitzender der AachenMünchener und Mitglied des Vorstands von Generali Deutschland, war am 3. Januar 2018 zu Gast bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) in Brandenburg an der Havel. Bei dieser Gelegenheit sprach er mit Präsidentin Gundula Roßbach und Direktor Dr. Stephan Fasshauer von der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie mit der Leiterin der ZfA, Imke Petersen.

Schmallenbach hob die Vorteile des Riester-Sparens hervor. Trotz Niedrigzinsphase erwirtschaften Riester-Produkte dank der Zulagen vom Staat gute Renditen. So können auch diejenigen für ihre Altersvorsorge sparen, die monatlich nur einen geringen Betrag einzahlen können. Vor allem für Familien mit Kindern lohne sich Riestern dank der Zulagen vom Staat immer. Das sorge für eine hohe Planungssicherheit und vergrößere die Chance auf ein Alterseinkommen oberhalb des Grundsicherungsniveaus. Aus Sicht von Schmallenbach ist es deshalb wichtig, das Verfahren zur Förderung der „Riester-Rente“ zu vereinfachen. Hierzu sollten gemeinsame Lösungen zwischen den Verfahrensbeteiligten gefunden werden. Eine Möglichkeit sei es etwa, den förderberechtigten Personenkreis bei der „Riester-Rente“ zu erweitern. Damit könne man Unsicherheiten beim eigenen Status hinsichtlich der Zulageberechtigung minimieren.

Roßbach und Fasshauer betonten bei dem Treffen die Vorteile des Zulageverfahrens bei der ZfA. Beide wiesen darauf hin, dass bei der ZfA ein höchst effizientes Verfahren zum Einsatz komme. Rund 95 Prozent der Zulageanträge würden vollelektronisch, also ohne manuelles Eingreifen, bearbeitet. Dadurch reduziere sich der bürokratische Aufwand bei der ZfA auf ein Minimum.

Die Verwaltung der Riester-Zulagen wird von der ZfA durchgeführt, die bei der Deutschen Rentenversicherung Bund angesiedelt ist. Die ZfA ermittelt die Höhe der Riester-Zulagen und überweist diese auf die Verträge der Versicherten bei Anbietern von Altersvorsorgeprodukten, wie etwa bei Banken oder Versicherungen. Die ZfA hat sich in den über 15 Jahren ihres Bestehens zu einem modernen und leistungsstarken Dienstleister entwickelt. Laut aktueller Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt es rund 16,5 Millionen Riester-Verträge.