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Berufsbegleitende Reha

Modellprojekt

Mit der berufsbegleitenden Rehabilitation könnte eine neue Zielgruppe von Rehabilitanden erreicht werden: Der Duchhalte-Typus mit ausgeprägtem Pflichtgefühl, der eigentlich eine Reha-Maßnahme benötigt, sich aber auf der Arbeit für unentbehrlich hält. In dem Modellprojekt „Berufsbegleitende Rehabilitation“ probiert die Deutschen Rentenversicherung Bund zusammen mit der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg aus, ob regelmäßige Reha-Termine nach Feierabend eine Alternative sein können.

Im Juli 2018 endet die rund einjährige Pilotphase des Modellprojekts. Die Teilnehmer am hatten zur Behandlung einer chronischen Erkrankung des Rückens jeweils eine 12-wöchige berufsbegleitende Reha mit je zwei zweistündigen Terminen pro Woche.

Übungen leichter in den Alltag übernehmen

Dabei zeichnen sich nach ersten Beobachtungen mehrere Vorteile ab, die eine berufsbegleitende Reha mit sich bringen kann. „Durch den engen Bezug von Arbeit und Reha erreichen wir eine bessere Integration des Erlernten in den Alltag“, sagt Dr. Marco Streibelt vom Dezernat 8024 der Deutschen Rentenversicherung Bund, das für die Weiterentwicklung der Rehabilitation verantwortlich ist. Dank des längeren Reha-Zeitraums festigt sich die Routine, um anschließend die Übungen selbstständig weiter fortzuführen.

Darüber hinaus ergibt sich durch die regelmäßigen Termine eine Gruppenerfahrung für die Rehabilitanden, die motivierend sein kann. „Die feste Bindung an eine Gruppe ist entscheidend für den Reha-Erfolg“, sagt Karen Bienek, Chefärztin der am Projekt teilnehmenden Reha-Tagesklinik im Forum Pankow in Berlin, „Im Austausch unterstützen sich die Rehabilitanden gegenseitig.“ Die Ergebnisse Modellprojekts sollen im September 2018 ausgewertet werden.

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