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Newsletter Rehabilitation Nr. 2/2017

Foto: Portrait eines jungen Mannes

Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu! In unserem Winter-Newsletter berichten wir über aktuelle Veranstaltungen, Kooperationsprojekte, Weiterbildungsangebote und geben Hinweise zu aktuellen Reha-Tipps und Terminen für 2018.

Viel Spaß beim Lesen! Und wenn Sie immer brandaktuell informiert sein wollen, folgen Sie uns doch einfach auf Twitter! Haben Sie schon unseren kurzen Film zur letzten Veranstaltung 2017 gesehen? Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal: Dr. Malte Arland stellte beim Nachwuchskongress des Deutschen Ärzteblattes für junge Ärztinnen und Ärzte, Operation Karriere, am 2. Dezember 2017 in Köln, die Vorzüge der Arbeit als Arzt im Reha-Zentrum dar:

Link zu YouTube

Eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start im Neuen Jahr 2018 wünscht die Newsletter-Redaktion

Team Kommunikation und QMS Reha®


1. Themen und Termine

Die Reha-Tipps der letzten Monate informierten wieder zu zahlreichen spannenden Themen rund um die Rehabilitation. Informieren Sie sich hier kurz und knapp zur ganztägig ambulanten Rehabilitation, zu Hilfsmitteln für den Arbeitsplatz, Anpassungsmaßnahmen und Weiterbildung als Leistungen der Deutschen Rentenversicherung.

Diese und viele andere Informationen rund um Prävention und Rehabilitation finden Sie in unseren Reha-Tipps.

Wenn Sie uns persönlich treffen wollen, sind wir auch im Jahr 2018 wieder auf Messen und Informationsveranstaltungen für Sie da. Hier geht es zur Terminübersicht.

2. Präventions-Angebote der Kliniken der Deutschen Rentenversicherung Bund

Die Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund bieten Präventions-Leistungen an. Derzeit gibt es in vier Reha-Zentren entsprechende Angebote.

Prävention ist wichtig! Und sie lohnt sich: Präventions-Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung kommen dann für Sie in Frage, wenn bei Ihnen erste gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen, die noch keinen Krankheitswert haben. Das können häufig wiederkehrende Schmerzen oder beginnende psychische Beeinträchtigungen sein. Aber auch ernste Probleme mit Gewicht oder Stoffwechsel sowie Probleme mit den Atemwegen können den Einstieg in eine Präventions-Leistung darstellen. Dies gilt dann, wenn Ihre Beschäftigung durch die gesundheitliche Beeinträchtigung gefährdet ist. Die Leistungen gliedern sich in mehrere Module. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Initialphase, die Trainingsphase, eine Eigeninitiativphase sowie einen oder mehrere Auffrischungstage. Teils finden diese Abschnitte in der Reha-Einrichtung statt, teils sind sie in den beruflichen Alltag integriert.

Alle Informationen zur Prävention der Deutschen Rentenversicherung finden sie auf der Internet-Seite: praevention.drv.info

Momentan bieten das Reha-Zentrum Bad Salzuflen (Klinik Lipperland), das Reha-Zentrum Bad Dürrheim (Klinik Hüttenbühl), das Reha-Zentrum Bad Steben (Kliniken Franken und Auental) und das Reha-Zentrum Bad Frankenhausen Präventions-Leistungen an. Wenn Sie Fragen zu den Angeboten der Kliniken haben, bitte an die Newsletter-Redaktion wenden: oeffentlichkeitsarbeit-reha@drv-bund.de


3. "wir2" – ein Reha-Konzept für Alleinerziehende

In Deutschland wachsen 20 Prozent aller Kinder (rund 2,2 Millionen) bei nur einem Elternteil auf. Dieser ist häufig schwierigen Lebenslagen ausgesetzt und gesundheitlich überdurchschnittlich belastet. Diese Belastungen wirken sich oft auf die Ein-Eltern-Kind-Beziehung aus, da die Zeit und die finanziellen Mittel fehlen, um das Kind angemessen zu umsorgen. "wir2" ist ein intensives, emotions- und bindungsbezogenes Elterntraining für alleinerziehende Eltern mit Kindern im Vor- und Grundschulalter, welches in einem besonderen Setting nicht nur für Mütter, sondern auch für Väter umgesetzt wird. Die Deutsche Rentenversicherung Bund kann die Kosten für ein "wir2"-Elterntraining im Rahmen einer psychosomatischen Reha-Leistung übernehmen. Informationen zu "wir2" gibt es auf der Internetseite www.wir2-bindungstraining.de

Wenn Sie Fragen zu den Reha-Angeboten haben, in deren Rahmen "wir2" möglich ist, wenden Sie sich bitte an die Newsletter-Redaktion: oeffentlichkeitsarbeit-reha@drv-bund.de

4. Rehabilitationsnachsorge bei psychischen Erkrankungen (Psy-RENA): Psychotherapeuten gesucht!

Die Deutsche Rentenversicherung hat 2015 ein trägerübergreifendes Rahmenkonzept für die Nachsorge nach medizinischer Rehabilitation verabschiedet. Das Rahmenkonzept umfasst multi- und unimodale Kernangebote zur Reha-Nachsorge, die sich nach Bedarf und Indikation unterscheiden. Für Rehabilitanden und Rehabilitandinnen mit psychischen Erkrankungen steht das unimodale Nachsorgeangebot Psy-RENA zur Verfügung, in dem die bisherigen Nachsorgeangebote Curriculum Hannover (CH) und Psychosomatische Reha-Nachsorge (PRN) zusammengeführt wurden.

Psy-RENA ist ein Gruppenkonzept, das nach einer psychosomatischen Rehabilitation der Rentenversicherung durch die Rehabilitationseinrichtung empfohlen werden kann. Psy-RENA ist eine Nachsorgeleistung, die dem Versicherten helfen soll, das in der Rehabilitationseinrichtung Gelernte in die Zeit nach der medizinischen Rehabilitation zu übertragen. Sollten weiterführende Maßnahmen im gewohnten Umfeld notwendig sein (z. B. eine ambulante Psychotherapie), bietet Psy-RENA Unterstützung bei der Anbahnung dieser Leistungen.

Psy-RENA wird grundsätzlich in der Gruppe in Gesprächsform durchgeführt. Eine Durchführung in Form von Einzelgesprächen ist nur in Ausnahmefällen zulässig, wenn keine Gruppentermine möglich sind. Psy-RENA umfasst in der Regel 25 Gruppengespräche. Diese werden als geschlossene oder halb-offene Gruppe mit einer Gruppengröße von 8 bis 10 Personen durchgeführt. Die Dauer der Therapieeinheit beträgt 90 Minuten. Psy-RENA ist kontinuierlich, das heißt in der Regel einmal in der Woche durchzuführen. Ergänzend zu den Gruppengesprächen werden für ein Aufnahme- und Abschlussgespräch zwei Einzelgespräche durchgeführt. Die Dauer der Einzelgespräche beträgt 50 Minuten.

Um Psy-RENA flächendeckend anbieten zu können, werden bundesweit Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gesucht, die dieses Nachsorgeangebot für die Rentenversicherung durchführen möchten. Für die Durchführung von Psy-RENA kommen in Frage:

  • alle von den Rentenversicherungsträgern für diese Indikation zugelassenen (ganztägig ambulanten und stationären) Rehabilitationseinrichtungen und
  • von den Rentenversicherungsträgern zugelassene Nachsorgetherapeuten mit geeigneten Gruppenräumen.

In fachlicher Hinsicht handelt es sich hierbei um approbierte ärztliche und psychologische Psychotherapeuten. Kenntnisse der Teilhabeleistungen der Sozialversicherungsträger sowie sozialmedizinischer Grundbegriffe sind unabdingbar, um die Nachsorge fachgerecht anbieten zu können. Die Rentenversicherung bietet interessierten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Fortbildungen an, um entsprechende Kenntnisse zu erwerben.

Informationen zum Fachkonzept Psy-RENA und zu den Qualifizierungsseminaren der DRV sind nachzulesen auf der Internetseite: www.reha-nachsorge-drv.de

5. Rückblick Präventionsforum 2017: Wie können kommunale Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt werden?

"Gesund leben und arbeiten" – so bezeichnet die Bundesrahmenempfehlung der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) eine von drei Lebenswelten, für die die Rentenversicherung Leistungen erbringt. Orientiert an dieser Lebenswelt befassten sich zwei Workshops beim Präventionsforum im Oktober 2017 mit der Frage, wie man Klein- und Kleinstbetriebe mit Maßnahmen der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung erreichen und wie das Vorgehen koordiniert werden kann.

Die DRV Bund hat hier insbesondere ihre Strategien und Erfahrungen aus dem Firmenservice und der Kooperation mit der Unfallversicherung eingebracht. Das Ergebnis aus Sicht der Rentenversicherung: Der Firmenservice mit dem Ziel, den Betrieben einen Ansprechpartner mit Lotsen- und Wegweiserfunktion innerhalb der Sozialversicherung anzubieten, ist der richtige Weg!

Das Präventionsforum wird von der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG) im Auftrag der Träger der NPK und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV-Verband) durchgeführt. Als jährlich stattfindende Veranstaltung dient es dem fachlichen Austausch der NPK-Mitglieder mit Vertreterinnen und Vertretern der für die Prävention und Gesundheitsförderung maßgeblichen Organisationen und Verbände. Übergeordnetes Ziel ist es, Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Bundesrahmenempfehlung abzuleiten.

Weitere Informationen zum Präventionsforum erhalten Sie hier.

6. A+A-Kongress 2017 in Düsseldorf: Kooperation von Renten- und Unfallversicherung

Schwerbehindertenvertretungen spielen eine zentrale Rolle für die "Gesundheit bei der Arbeit". Beim internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Mitte Oktober 2017 in Düsseldorf hatte eine eigene Veranstaltungsreihe Premiere. Der Titel: "Schwerbehindertenvertretung und Prävention".

Die DRV Bund und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) stellten im Rahmen der neuen Reihe die Kooperation von Renten- und Unfallversicherung unter dem Titel "Prävention im Betrieb – Neue Partner finden sich“ vor. Die Erfahrungen bei der gemeinsamen Beratung von Arbeitgebern durch DRV Bund und VBG stießen auf großes Interesse und eine lebhafte Diskussion.

Im Rahmen der nationalen Präventionsstrategie sollen gesetzlicher Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) und betriebliche Gesundheitsförderung innerbetrieblich institutionalisiert und miteinander verzahnt werden. Betriebe und Unternehmen haben ein Interesse daran, von den Trägern der Sozialversicherung eine Beratung "wie aus einer Hand" zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die DRV Bund die gemeinsame Erklärung "Starke Partner für gesundes Leben und Arbeiten" beschlossen.

7. Informationsveranstaltungen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter 2018

Die Deutsche Rentenversicherung Bund wird im kommenden Jahr drei Informationsveranstaltungen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter anbieten. Diese eintägigen Veranstaltungen finden in unseren Reha-Zentren statt. Sie verfolgen einen thematisch offenen Ansatz. Themenvorschläge werden gerne (und möglichst bald) entgegengenommen. Konstanten im Programm sind Beiträge zu aktuellen Entwicklungen im Rehabilitations-Recht. Aber auch Themen aus verschiedenen angrenzenden Bereichen des Sozialrechts oder der Sozialpsychologie können berücksichtigt werden (z. B. Pflegeüberleitung, Wohnungshilfen, Arbeitsplatzängste, ...).

Am 27. Juni 2018 werden wir im Reha-Zentrum Seehof in Teltow bei Berlin sein. Am 4. Juli 2018 begrüßen wir interessierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Reha-Zentrum Mölln in Schleswig-Holstein. Im September geht es dann nach Bayern: In unserem Reha-Zentrum Bayerisch Gmain gibt es Informationen mitten in wunderschöner Bergkulisse. Den genauen Termin für die Veranstaltung in Bayerisch Gmain teilen wir noch mit.

Bitte melden Sie sich bei Interesse gerne ab sofort bei uns, am besten unter oeffentlichkeitsarbeit-reha@drv-bund.de! Wir nehmen Sie dann in das Online-Einladeverfahren auf. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kosten für Anfahrt und ggf. Übernachtung müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst begleichen.


8. Weiterbildungsangebote der DRV Bund zu sozialmedizinischen und reha-relevanten Themen

Die Deutsche Rentenversicherung Bund bietet ein breitgefächertes Weiterbildungsangebot zu sozialmedizinischen und reha-relevanten Themen sowie zu suchttherapeutischen Fragestellungen an. Informationen zu Veranstaltungsangeboten der Deutschen Rentenversicherung Bund im Jahr 2018 erhalten Sie unter folgendem Link:

Fortbildungsangebot der DRV Bund für 2018


9. Top-Ten-Themen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Internet

Die Deutsche Rentenversicherung hat alles Wissenswerte über die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation und der Erwerbsminderungsrente auf einer Internetseite zusammengestellt.

Dort erhalten Ärztinnen und Ärzte schnell und übersichtlich Antworten auf alle Fragen. Wenn Sie wissen wollen, ob eine Rehabilitation das Richtige für Ihre Patientin oder Ihren Patienten ist, erhalten sie neben den Basis-Informationen zehn wichtige Tipps zum Thema Rehabilitation durch die Rentenversicherung.

Auch für Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten, insbesondere bei zusätzlichen Risikofaktoren und Komorbiditäten, bietet die Deutsche Rentenversicherung eine zielgruppengerecht ausgestaltete Rehabilitation an. Auch dazu informiert die Internetseite.

Hier geht es zur Internetseite www.rehainfo-aerzte.de

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IMPRESSUM:
Dieser Newsletter wird herausgegeben von der Deutschen Rentenversicherung Bund, vertreten durch das Direktorium, Präsidentin Gundula Roßbach.
Postanschrift: Deutsche Rentenversicherung Bund, 10704 Berlin
Telefon 030 865-0 | Fax 030 865-27240 | E-Mail redaktion@drv-bund.de

Die inhaltliche Verantwortung für den Reha-Newsletter liegt beim Bereich Kommunikation und QMS Reha® der Abteilung Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Postanschrift: Deutsche Rentenversicherung Bund, Hohenzollerndamm 46/47, 10713 Berlin
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