Deutsche Rentenversicherung

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  1. Was sind Rehabilitationswissenschaften?
  2. Aktuelle Ausgabe des Newsletters Reha-Wissenschaften

Aktuelle Ausgabe des Newsletters Reha-Wissenschaften

Newsletter Reha-Wissenschaften März 2021

30. Reha-Kolloquium im März 2021 erstmals als Online-Kongress

Das 30. Reha-Kolloquium findet vom 22. bis 25. März 2021 erstmals als Online-Kongress statt. Der wissenschaftliche Austausch zum Thema „Teilhabe und Arbeitswelt in besonderen Zeiten“ wird in diesem Jahr ortsunabhängig im virtuellen Raum ermöglicht. Angeboten wird ein abwechslungsreiches und spannendes Programm mit einem Mix aus Plenarvorträgen, Vortragssessions und verschiedenen interaktiven Diskussionsformaten, die an das Online-Format angepasst werden. Die Teilnehmenden können sich zu festen Programmzeiten zuschalten und zusätzlich Angebote auch später noch „on-demand“ abrufen. Die Kongressteilnehmenden werden sich auch in einem virtuellen Ausstellungsbereich mit den Vertreter*innen aus der Praxis treffen und über neue Entwicklungen austauschen können.

Weitere Informationen zum Kongress, eine tagesaktuelle Programmübersicht und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter folgendem Direktlink: Zur Anmeldeseite für das Reha-Kolloquium

Eine Zertifizierung des Kongresses als Fortbildungsveranstaltung wird angestrebt.
Wir würden uns freuen, Sie auf dem Kongress 2021 im virtuellen Raum begrüßen zu dürfen.

Bindungsorientiertes Elterntraining für Alleinerziehende in der stationären psychosomatischen Rehabilitation wird evaluiert

Alleinerziehende Mütter und Väter sind erheblichen psychosozialen und gesundheitlichen Belastungsfaktoren ausgesetzt, die bei ihnen und ihren Kindern das Risiko für psychische Beeinträchtigungen und Problemverhalten erhöhen. Daher unterstützt die Deutsche Rentenversicherung Bund im Rahmen des gemeinsamen Förderschwerpunktes mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung „Transferorientierte Versorgungsforschung“ das Projekt „Zuweisung und Etablierung eines zielgruppenspezifischen Angebots für alleinerziehende Mütter in der stationären psychosomatischen Rehabilitation (wir2Reha)“ der Universitätsklinik Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Franz, Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Ziel ist es, ein Elterntraining, das auf die besonderen Bedarfslagen und Belastungen Alleinerziehender abgestimmt ist, und sich im ambulanten Bereich bewährt hat, in der stationären psychosomatischen Rehabilitation zu erforschen und die Intervention dauerhaft zu etablieren. Einbezogen in die sechswöchige Maßnahme werden Mütter und ihre Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren.
Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie im Internet unter der Adresse: www.reha-alleinerziehende.de
Das wir2 Bindungstraining wird vorgestellt auf der Webseite: www.wir2-bindungstraining.de

Folgen von Corona auf die Rehabilitation werden wissenschaftlich untersucht

Die SARS-CoV-2-Pandemie stellt eine globale Krise mit massiven Auswirkungen dar – auch auf die Rehabilitation der Rentenversicherung. Es ergeben sich relevante Forschungsbedarfe, die beispielsweise die adäquate Anpassung von Strukturen und Prozessen der Rehabilitation und die Evaluation modifizierter Rehabilitationsleistungen betreffen. Aus diesem Grund werden aktuell vier Projekte im Dezernat Reha-Wissenschaften gefördert:

  • Prof. Dr. Patrick Brzoska, Universität Witten/Herdecke, entwickelt in der Studie „Medizinische Rehabilitation in Zeiten von SARS-CoV-2. Eine Mixed-Method-Studie zu Herausforderungen und Bewältigungsstrategien aus intersektionaler Multi-Stakeholder-Perspektive (ReCoVer)“ Empfehlungen, wie die medizinische rehabilitative Versorgung während und nach Pandemien und anderen Public-Health-Krisen bestmöglich aufrechterhalten werden kann.
  • Mit der „Medizinische(n) Rehabilitation nach einer Corona-Erkrankung (Re_Co)“ beschreiben Prof. Ruth Deck, Universität zu Lübeck, und Dr. Jördis Frommhold, Median Klinik Heiligendamm, die Krankheitsfolgen von Patient*innen nach einer Covid-19-Erkrankung und deren Veränderungen durch eine medizinische Rehabilitation. Daraus werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung der Rehabilitation bei Covid-19 abgeleitet.
  • In der Studie „Lernen von der SARS-COV-2 Pandemie: Lektionen für die Zukunft der Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation (CoVaRe)“ erfassen Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Universität zu Köln, und Björn Hagen, Fortbildungsakademie der Wirtschaft, die veränderte, stark digitalisierte und häufig hybride Leistungserbringung in der ambulanten beruflichen Rehabilitation, um daraus Implikationen für eine zukünftige Leistungserbringung bereitzustellen.
  • Mit dem Projekt „Auswirkungen der SARS‐CoV‐2-Pandemie auf Zugang, Inanspruchnahme und Ausgestaltung der Sucht-Rehabilitation (CoV-AZuR)“ von Prof. Dr. Karla Spyra, Charité – Universitätsmedizin Berlin, wird mit Unterstützung des Fachverbandes Sucht (FVS) sowie des Bundesverbandes stationäre Suchtkrankenhilfe (buss) eine umfassende Bestandsaufnahme der Pandemie-bedingten Veränderungen im Bereich der ambulanten und stationären Suchtrehabilitation vorgenommen. Darauf basierend werden Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Sucht-Rehabilitation abgeleitet.

Alle Projekte haben bereits Ende 2020 begonnen. Weiterführende Informationen gibt es hier: Link zu den aktuellen Forschungsprojekten der DRV Bund

Suchportal Reha-Nachsorge im neuen Design

Die Website www.nachderreha.de der Deutschen Rentenversicherung unterstützt Reha-Einrichtungen und Versicherte bei der Suche nach Angeboten zur Reha-Nachsorge. Mit dem neuen Auftritt der Internetseite im Corporate Design der Deutschen Rentenversicherung werden unter anderem in der Karten- und Listenansicht die Nachsorgeangebote nutzerfreundlicher dargestellt und um Hinweise zur Kontaktaufnahme mit den Nachsorgenanbietern wie Telefonnummer und die Anzahl freier Plätze ergänzt.
Zum Suchportal Reha-Nachsorge: www.nachderreha.de

Wissenschaftlich-Medizinische Allianz für Rehabilitation (WMAR) gegründet

Um die Herausforderungen bewältigen zu können, die mit der demografischen Entwicklung und der zunehmenden Bedeutung nicht übertragbarer Erkrankungen einhergehen, ist eine Einbindung der medizinischen Rehabilitation in alle Sektoren der Gesundheitsversorgung unabdingbar. Das bedarf einer engen Kooperation der mit Rehabilitation befassten Fachgesellschaften, die in Deutschland jedoch eher klein sind. Damit ihre Anliegen stärker Gehör finden, wurde im Mai 2020 die Wissenschaftlich-Medizinische Allianz für Rehabilitation (WMAR) gegründet, der inzwischen 13 Fachgesellschaften angehören. Prof. Dr. Markus Bassler ist der erste Vorsitzende des breiten Bündnisses, das die Belange der Rehabilitationsmedizin in der Politik, bei wichtigen Institutionen des Gesundheitswesens und im akademischen Bereich gemeinsam erfolgreich vertreten wird. Zukünftig möchte die WMAR u. a. auf die Sicherstellung und Weiterentwicklung der rehabilitationsmedizinischen Lehre, der Translation und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Verbesserung der Qualität der Rehabilitation hinwirken. Eine erste wichtige Initiative der WMAR beleuchtet die universitäre Umsetzung der rehabilitationsmedizinischen Lehre an den Universitäten und Hochschulen und die Notwendigkeit der Schaffung rehabilitationsmedizinischer Lehrstühle.
Die Website der Allianz ist erreichbar unter der Adresse: https://www.reha-allianz.de