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Vertreterversammlung verabschiedet Haushalt 2019

Erscheinungsdatum: 14.12.2018

FRANKFURT AM MAIN. Rund 11,3 Milliarden Euro beträgt der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Hessen im Jahr 2019. Das beschloss die Vertreterversammlung des hessischen Rentenversicherungsträgers am 14. Dezember 2018 unter Leitung ihres Vorsitzenden Gerd Brücker.

Birgit Büttner, Vorsitzende der Geschäftsführung, berichtete anlässlich der Begründung des Haushaltsplans 2019 über die Leistungen und Aktivitäten der Deutschen Rentenversicherung Hessen im laufenden Jahr und gab einen Ausblick auf das Jahr 2019.

Die Erste Direktorin hob unter anderem hervor, dass die Deutsche Rentenversicherung Hessen auf ihrem Weg zur digitalen Sachbearbeitung schon viel erreicht habe. Bei der DRV Hessen wird in den Leistungsbereichen Rehabilitation und Rente mit dem digitalen Postkorb- und Rechercheclient gearbeitet, worüber digitale Dokumente empfangen, bearbeitet und weitergeleitet werden können.

Auf digitale Begleitung setzt der hessische Rentenversicherungsträger auch bei seinem Modellvorhaben „SERVE“, mit dem Versicherte mit besonderen beruflichen Problemlagen präventiv beraten und unterstützt werden können. Herzstück des Projekts ist ein virtuelles Sozialmedizinisches Kolloquium, in dem fachliche Kompetenzen gebündelt werden, um in einem effizienten Verfahren für den Patienten hilfreiche Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die über den gesetzlichen Leistungskatalog hinaus gehen können. Mit „SERVE“ und einem weiteren Modellvorhaben habe sich die Deutsche Rentenversicherung Hessen aktuell beim bundesweiten Förderprogramm „reha pro“ beworben, so die Erste Direktorin.

Der Haushaltsplan hat ein Volumen von insgesamt 11,302 Milliarden Euro, stellte Uwe Naumann, Mitglied des Haushaltsausschusses der Vertreterversammlung, dar. Die Beiträge, mit rund 78 Prozent die wichtigste Position der Einnahmenseite, schlagen mit rund 8,8 Milliarden Euro zu Buche. Vom Bund werden Zuschüsse von rund 2,4 Milliarden Euro erwartet. Auf der Ausgabenseite stellen die Rentenzahlungen mit 9,1 Milliarden Euro die größte Position, nämlich rund 82 Prozent der Gesamtausgaben. Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten betragen rund 148,6 Millionen Euro und damit nur 1,3 Prozent der Gesamtausgaben.

Die Deutsche Rentenversicherung Hessen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main betreut rund 2,1 Millionen Versicherte, 578.200 Rentnerinnen und Rentner sowie über 100.000 Arbeitgeber. Sie ist der Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Altersvorsorge und Rehabilitation.

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2018
Nr. 57/2018

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