Mit Rheuma aktiv bleiben!
Datum: 13.10.2025
Unter dem Oberbegriff „Rheuma“ verstecken sich viele verschiedene Krankheitsbilder, die eins gemeinsam haben: chronische Schmerzen. Viele Betroffene leiden unter schmerzenden Bewegungseinschränkungen, die ihre Lebensqualität und ihren Zugang zur Gesellschaft sowie ihre Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen.
Am Welt-Rheumatag, der jährlich am 12. Oktober stattfindet, werden die Belange von Menschen mit rheumatischen und muskuloskelettalen Erkrankungen in den Mittelpunkt gerückt, um das Bewusstsein für diese Autoimmunerkrankung zu stärken und Betroffene zu motivieren, trotz chronischer Beschwerden aktiv zu bleiben und Bewegung in den Alltag zu integrieren.
Woran ist Rheuma zu erkennen?
Geschwollene, schmerzende und steife Gelenke, Kraftlosigkeit, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen sowie die Bildung von Rheumaknoten können typische Symptome einer rheumatischen Erkrankung sein. Das körpereigene Abwehrsystem greift dabei die Innenhaut der Gelenke an (überreagierendes Immunsystem als Autoimmunreaktion). Erhebliche Gelenkschäden werden als Spätfolgen bezeichnet, die sich heutzutage durch eine rechtzeitige Behandlung und regelmäßige Kontrollen meist vermeiden oder zumindest vermindern lassen.
Bewegung bewahrt Mobilität und Selbstständigkeit
Regelmäßige, körperliche Aktivität und Aufklärung sind zentrale Bausteine im Umgang mit rheumatischen Erkrankungen. Bereits durch kleine Bewegungseinheiten wird die Muskulatur gestärkt und der Knorpel versorgt. Gleichzeitig können Entzündungsprozesse reduziert werden.
Insbesondere bei chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankungen ist auch die Rehabilitation ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Sie soll dabei unterstützen, mit der Krankheit im Alltag besser zurechtzukommen und eine Verbesserung der Lebensqualität herbeiführen. Berufstätigen soll sie helfen, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen – aber auch für Rentnerinnen und Rentner kommt eine Reha infrage. Ziel ist es dann, ein möglichst selbstständiges Leben zu erhalten und Pflegebedürftigkeit vorzubeugen.
Rehabilitative Rheumaorthopädie in der Knappschafts-Klinik Bad Soden-Salmünster
Unsere Knappschafts-Klinik Bad Soden-Salmünster ist auf das Fachgebiet der Orthopädie spezialisiert. Im Rahmen der rehabilitativen Rheumaorthopädie werden dort regelmäßig Menschen mit rheumatischen Erkrankungen behandelt. Gelebt wird hierbei ein patientenzentrierter Ansatz, der aufgrund der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte eine ganzheitliche sowie individuelle Betreuung sicherstellt. Das Ziel des Rehabilitationsaufenthalts ist es, durch Bewegungstraining in Gruppen oder in Einzelanwendungen am Gerät sowie durch unterstützende Kälte- oder Wärmetherapien,
- Schmerzen zu verringern,
- Körperfunktionen zu erhalten,
- strukturelle Veränderungen an Knochen und Gelenken zu verlangsamen sowie
- wieder mehr Freude an Bewegung zu schaffen.
Weitere Informationen zur Klinik erhalten Sie hier: www.knappschafts-klinik-soden.de