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Werte der knappschaftlichen Rentenversicherung

Aktuelle Zahlen aus dem Bereich der Sozialversicherung

Knappschaftliche Rentenversicherung: 24,7 Prozent (9,30 Prozent Arbeitnehmeranteil, 15,40 Prozent Arbeitgeberanteil)

Krankenversicherung:
Aktivversicherte:
Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse bestimmten Zusatzbeitrages. Ab dem 1.1.2016 und auch in 2018 beträgt dieser Zusatzbeitrag für Mitglieder der Knappschaft 1,3 Prozent.

Rentner:
Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse bestimmten Zusatzbeitrages. Mitglieder der Knappschaft zahlen in der Krankenversicherung der Rentner seit 1.3.2016 und auch in 2018 einen Zusatzbeitrag von 1,3 Prozent.

Arbeitslosenversicherung: 3,0 Prozent

Pflegeversicherung: ab 1.1.2018 2,55 Prozent bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose ab Vollendung des 23. Lebensjahres.

Rechengrößen

Tabelle: Beitragsbemessungsgrenze
knappschaftliche Rentenversicherung
WestOst
ab 1.1.2010monatlich 6.800 Euromonatlich 5.700 Euro
ab 1.1.2011monatlich 6.750 Euromonatlich 5.900 Euro
ab 1.1.2012monatlich 6.900 Euromonatlich 5.900 Euro
ab 1.1.2013monatlich 7.100 Euromonatlich 6.050 Euro
ab 1.1.2014monatlich 7.300 Euromonatlich 6.150 Euro
ab 1.1.2015monatlich 7.450 Euromonatlich 6.350 Euro
ab 1.1.2016monatlich 7.650 Euromonatlich 6.650 Euro
ab 1.1.2017monatlich 7.850 Euromonatlich 7.000 Euro
ab 1.1.2018monatlich 8.000 Euromonatlich 7.150 Euro
Tabelle: Beitragssatz zur knappschaftlichen Rentenversicherung
BeitragssatzArbeitnehmeranteilArbeitgeberanteil
ab 1.1.201026,4 Prozent9,95 Prozent16,45 Prozent
ab 1.1.201126,4 Prozent9,95 Prozent16,45 Prozent
ab 1.1.201226,0 Prozent9,80 Prozent16,20 Prozent
ab 1.1.201325,1 Prozent9,45 Prozent15,65 Prozent
ab 1.1.201425,1 Prozent9,45 Prozent15,65 Prozent
ab 1.1.201524,8 Prozent9,35 Prozent15,45 Prozent
ab 1.1.201624,8 Prozent9,35 Prozent15,45 Prozent
ab 1.1.201724,8 Prozent9,35 Prozent15,45 Prozent
ab 1.1.201824,7 Prozent9,30 Prozent15,40 Prozent
Tabelle: Bezugsgröße
WestOst
ab 1.1.2010monatlich 2.555 Euromonatlich 2.170 Euro
ab 1.1.2011monatlich 2.555 Euromonatlich 2.240 Euro
ab 1.1.2012monatlich 2.625 Euromonatlich 2.240 Euro
ab 1.1.2013monatlich 2.695 Euromonatlich 2.275 Euro
ab 1.1.2014monatlich 2.765 Euromonatlich 2.345 Euro
ab 1.1.2015monatlich 2.835 Euromonatlich 2.415 Euro
ab 1.1.2016monatlich 2.905 Euromonatlich 2.520 Euro
ab 1.1.2017monatlich 2.975 Euromonatlich 2.660 Euro
ab 1.1.2018monatlich 3.045 Euromonatlich 2.695 Euro

Beiträge ab 1.1.2018

Pflichtversicherte Arbeitnehmer in der knappschaftlichen Rentenversicherung
Normalbeitrag entsprechend dem Arbeitsentgelt, wobei der Arbeitgeber 15,40 Prozent und der Arbeitnehmer 9,30 Prozent trägt;
bei Berufsausbildung und einer Ausbildungsvergütung bis zu 325 Euro zahlt der Arbeitgeber den vollen Betrag.
Pflichtversicherte Selbstständige
auf Antrag und kraft Gesetzes (Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen, Hebammen und Entbindungspfleger, Seelotsen, Künstler und Publizisten, Hausgewerbetreibende, Küstenschiffer und Küstenfischer, Gewerbetreibende in Handwerksbetrieben und Selbständige, die auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und im Zusammenhang mit ihrer selbständigenTätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen):
WestOst
Regelbeitragmonatlich
566,37 Euro
monatlich.
501,27 Euro
jedoch niedrigerer oder höherer Beitrag bei entsprechendem Nachweis des tatsächlich erzielten niedrigeren oder höheren Arbeitseinkommens
Halber Regelbeitragmonatlich
283,19 Euro
monatlich
250,64 Euro
bis zum Ablauf von 3 Kalenderjahren nach dem Jahr der Aufnahme der selbständigen Tätigkeit
Mindestbeitragmonatlich
83,70 Euro
monatlich
83,70 Euro
Höchstbeitrag
2016monatlich
1.159,40 Euro
monatlich
1.009,80 Euro
20171.187,45 Euro1.065,90 Euro
20181.209,00 Euro1.078,80 Euro
Freiwillig Versicherte
West und Ost
Mindestbeitragmonatlich 83,70 Euro
Höchstbeitrag
2016monatlich 1.159,40 Euro
2017monatlich 1.187,45 Euro
2018monatlich 1.209,00 Euro
Verdienstgrenze
für geringfügig entlohnte Beschäftigungen monatlich 450 Euro

Hinzuverdienstgrenzen 2018

Hinzuverdienstgrenze bei Altersrenten ab Erreichen der Regelaltersgrenze

Bezieher einer Altersrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze von derzeit 65 Jahren und 7 Monaten können unbegrenzt neben dem Rentenbezug hinzuverdienen.

Hinzuverdienstgrenze bei vorzeitigen Altersrenten

Für eine Altersrente, die in voller Höhe gezahlt werden soll, gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 Euro pro Kalenderjahr. Diese Grenze gilt bundeseinheitlich.

Überschreitet der kalenderjährliche Hinzuverdienst diese Grenze, wird ein Zwölftel des Betrags, der über die 6.300,00 Euro hinausgeht, zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Hinzuverdienstgrenze für Bezieher der Knappschaftsausgleichsleistung (KAL)

Für Bezieher einer KAL gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 Euro pro Kalenderjahr bei Ausübung einer Beschäftigung oder Tätigkeit außerhalb des Bergbaus. Diese Grenze gilt bundeseinheitlich. Wird die Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro überschritten, besteht kein Anspruch mehr auf die KAL.

Hinzuverdienstgrenzen bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Es gilt die gleiche Hinzuverdienstgrenze wie für die Rentner, die eine vorgezogene Altersrente bekommen, also 6.300,00 Euro kalenderjährlich. Was Sie darüber hinaus verdienen, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der teilweisen Erwerbsminderung. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2018 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 14.798,70 Euro jährlich.

Hinzuverdienstgrenze bei Rente für Bergleute

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der verminderten Berufsfähigkeit im Bergbau oder vor Erfüllung der Voraussetzungen nach § 45 Abs. 3 Sozialgesetzbuch, Teil VI. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2018 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 16.260,30 Euro jährlich.

Übrigens:

Sozialleistungsbezug zählt bei Verdienstgrenze

Bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden gegebenenfalls auch Sozialleistungen (beispielsweise Krankengeld, Arbeitslosengeld) berücksichtigt. Als Hinzuverdienst wird das der Sozialleistung zugrunde liegende monatliche Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen genommen.

Anrechnung von Einkommen:

Anrechnung von eigenem Erwerbs-und Erwerbsersatzeinkommen der Witwe oder des Witwers auf die Witwen- beziehungsweise Witwerrente ab 01.07.2017 (bis 30.06.2018)
Für die Prüfung, welche Einkommensgrenzen (West/Ost) maßgebend sind, ist der gewöhnliche Aufenthalt des/der Berechtigten entscheidend.

West

Todesfall vor dem 1.1.1986:

  • keine Einkommensanrechnung

Todesfall nach dem 31.12.1985

  • wenn bis zum 31.12.1988 das bis zum 31.12.1985 gültige Recht gewählt wurde erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • wenn das eigene Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) monatlich 819,19 Euro zuzüglich 173,77 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind nicht übersteigt erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • Das den Freibetrag überschreitende Einkommen wird aber nur zu 40 Prozent angerechnet.

Ost

  • Keine Einkommensanrechnung erfolgt, wenn das eigene Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) monatlich 783,82 Euro zuzüglich 166,26 Euro je Waisenrentenberechtigtes Kind nicht übersteigt.Wird diese genannte Grenzeüberschritten, wird das Einkommenin Höhe von 40 Prozentdes übersteigenden Betrages angerechnet.
Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen der Waisen auf die Waisenrente

Rechtslage ab 01.07.2015

  • Die Vorschriften zur Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommens bei der Waisenrente wurde zum 01.07.2015 ersatzlos gestrichen. Somit werden ab 01.07.2015 Waisenrenten für über 18 Jahre alte Waisen unabhängig vom Einkommen der Waise gezahlt.
Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen auf die Erziehungsrente ab 01.07.2017 (bis 30.06.2018)

West

  • bei eigenem Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) bis zu monatlich 819,19 Euro zuzüglich 173,77 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • wenn die genannten Grenze überschritten wird erfolgt die Einkommensanrechnung in Höhe von 40 Prozent des übersteigenden Betrages

Ost

  • Bei eigenem Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) bis zu monatlich 783,82 Euro zuzüglich 166,26 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind erfolgt keine Einkommensanrechnung. Wird diese genannte Grenze überschritten, wird das Einkommen in Höhe von 40 Prozent des übersteigenden Betrages angerechnet.

Aktueller Rentenwert ab 1.7.2017 (gültig bis 30.6.2018)

(monatliche Altersrente für ein Kalenderjahr Durchschnittsverdienst)

monatlich 31,03 Euro (West)
monatlich 29,69 Euro (Ost)

Selbstbeteiligung an der Krankenversicherung der Rentner (KVdR)

Die Beiträge bestimmen sich nach der Höhe der Rente. Ab dem 1.1.2011 bis zum 28.2.2015 betrug der allgemeine Beitragssatz 15,5 Prozent. Von den 15,5 Prozent trug der Rentenversicherungsträger 7,3 Prozent. Der Rentner wurde mit 8,2 Prozent belastet.

Für die Zeit ab 1.3.2015 gilt ein einheitlicher Grundbeitrag von 14,6 Prozent, wovon der Rentenversicherungsträger 7,3 Prozent trägt. Der Rentner hat ebenfalls 7,3 Prozent zuzüglich eines von der jeweiligen Krankenkasse festgelegten Zusatzbeitrags zu tragen. Für Mitglieder der Knappschaft beträgt der Zusatzbeitrag ab 1.3.2016 und auch in 2018 1,3 Prozent, somit 8,6 Prozent.

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung der Rentner beträgt ab 1.1.2017 und auch in 2018 2,55 Prozent bzw. 2,8 Prozent für Kinderlose. Dieser muss in voller Höhe vom Rentner allein getragen werden.

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