Deutsche Rentenversicherung

Versichertenälteste

Beraterinnen und Berater in Ihrer Nachbarschaft

Aktuell sind für die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland 115 Versichertenälteste ehrenamtlich tätig. Sie sind neben den Auskunfts- und Beratungsstellen Ansprechpartner vor Ort für die Versicherten sowie Rentnerinnen und Rentner. Im Rahmen ihres Ehrenamtes helfen sie bei allen Fragen rund um die gesetzliche Rentenversicherung. Sie nehmen Anträge auf und lassen Rentenansprüche berechnen.

Versichertenälteste in Ihrer Nähe

Sie suchen einen Versichertenältesten in Ihrer Nähe? Kontakte erhalten Sie unter dem untenstehenden Link. Kreuzen Sie in der Umkreissuche einfach das Kästchen „Versichertenberater / ältester“ an und tragen Sie Ihre Postleitzahl oder Ihren Wunschort ein.

Beratung vor Ort

Unsere Versichertenältesten berichten

Germona König

Versichertenälteste seit 2019

Seit Jahren bin ich Kreisvorsitzende des Sozialverbandes VdK. Als Sozialberaterin habe ich eine Ausbildung beim VdK Hessen-Thüringen in allen Sozialbereichen absolviert. Mein Bemühen war es, Menschen, die unvermittelt in Not geraten sind beziehungsweise einen Schicksalsschlag erlitten haben, bestmöglich zu beraten.

Von einem erfahrenen Versichertenältesten und der Gewerkschaft Verdi erhielt ich Kenntnis, dass die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland dringend Versichertenälteste suchte. Nach der Wahl kamen die Einladungen zu den Schulungsveranstaltungen. Dabei erhielt ich unter anderem eine Ausbildung über die Antragstellung per eAntrag.

In der Geschäftsstelle des VdK in Arnstadt biete ich einmal im Monat Beratungen an. Entsprechend der Hygienemaßnahmen kann ich hier Anträge von Versicherten aufnehmen. Beide Tätigkeiten – Versichertenälteste und Sozialberaterin – lassen sich gut verbinden. Es macht mir viel Freude, wenn ein Rentenantrag genehmigt wird oder ein VdK-Mitglied eine positive Antwort vom Rentenversicherungsträger erhält. So macht mein Ehrenamt für mich einen Sinn.

Stephan Nüßlein

Versichertenältester seit 2015

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Schriftführer und Kassierer der Kolpingfamilie Leipzig-Connewitz, wurde ich angesprochen, ob ich im Zuge der Sozialwahl 2005 für ein Ehrenamt Interesse haben könnte. Ich entschied mich dafür und wurde auf der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland als Versichertenältester für Leipzig Stadt und Leipzig Landkreis vorgeschlagen und gewählt. Seit Ende 2015 übe ich nur noch das Ehrenamt des Versichertenältesten aus.

Ich biete öffentliche Sprechstunden in Großpösna, Pegau, Markranstädt und bei mir zu Hause an. Seit Beginn der Corona-Pandemie finden die Beratungen und Antragstellungen jedoch nur noch telefonisch statt.
Seit 2015 nutze ich die Möglichkeit der Antragsaufnahme über eAntrag. Dies stellt eine große Erleichterung dar.

Die Nachfrage für Beratungstermine, bestärkt mich, das Ehrenamt weiterhin auszuführen, in der Hoffnung, dass mir die Gesundheit, den Umständen entsprechend, treu bleibt.

Cordula Jockel

Versichertenälteste seit 2019

Als Rentnerin hatte ich auf einmal sehr viel Freizeit. Durch Zufall erfuhr ich, dass Versichertenälteste gesucht werden und bewarb mich beim DGB. Nach der Wahl wurde ich zur Schulung eingeladen und lernte unter anderem die Antragstellung mittels eAntrag.

Eigentlich sollte es losgehen, doch dann kam Corona. Erst im September 2020 konnte ich mit meinen Sprechtagen beginnen. Langsam spricht sich herum, dass da wieder ein Ansprechpartner für Rentenfragen vor Ort ist. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch. Wenn es nur kurze Anfragen sind, werden diese auch gleich beantwortet. Schwieriger ist die Antragstellung via Telefon, da die Bestätigung der Personendaten komplizierter ist als bei der persönlichen Beratung. Bisher haben sich alle Versicherten aber sehr diszipliniert verhalten. So werden jetzt circa 30 Anträge pro Monat aufgenommen. Die Beratungstätigkeit ist dabei etwas in den Hintergrund getreten.

Leider hatte ich aufgrund der Corona-Pandemie noch keinen persönlichen Kontakt zu meiner Betreuerin in der Auskunfts- und Beratungsstelle. Auch auf den Austausch mit anderen Versichertenältesten beziehungsweise Betreuern hatte ich mich gefreut. Dennoch macht mir die Tätigkeit als Versichertenälteste sehr viel Spaß und wenn die Versicherten für die Unterstützung und Hilfe dankbar sind, weiß ich, dass ich etwas Nützliches tue.

Angelika Kremer

Versichertenältester seit 2006

Formulare auszufüllen und mit Menschen zu reden war noch nie ein Problem und anderen zu helfen schon gleich gar nicht. Deshalb habe ich 2006 direkt zugesagt, als ich gefragt wurde, ob ich nicht das Ehrenamt einer Versichertenältesten ausüben möchte. Ältere Menschen verstehen die im „Amtsdeutsch“ formulierten Fragen oft gar nicht, also dachte ich, das ist eine Aufgabe für mich.

Die Beratungen fanden bei mir zu Hause statt – jedenfalls so lange das noch möglich war. Für mich ist es kein Problem, auch mal nach 16 Uhr mit jemandem zu reden, der noch berufstätig ist und Fragen zum Versicherungsverlauf hat, meistens „Wann kann und darf ich in Rente gehen?“. Die Anzahl der Beratungen sowie auch die Antragsaufnahme sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, zum Ende des Jahres sogar sehr. Ich habe im Monat zwischen 25 bis 40 Anträge aller Art, also auf das Jahr hochgerechnet circa 380 Anträge.

Seit gut drei Jahren nutze ich eAntrag und bin damit mehr als zufrieden. Es erspart mir Zeit und Unmengen von Papier. Vor allem merkt das Programm schnell jeden Fehler, so dass eine Korrektur sofort möglich ist. Auch sind die Erläuterungen mit Bezug zur Frage hervorragend, schnell nachlesbar und zur Erklärung für den Versicherten sofort nutzbar.

Haben Sie Interesse?

Sie können sich vorstellen Versichertenälteste/r zu werden? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sei uns einfach!