Deutsche Rentenversicherung

Grundstein für Neubau der Fachklinik Aukrug gelegt

Datum: 09.09.2021

Mit einer symbolischen Grundsteinlegung hat die Fachklinik Aukrug am 08. September 2021 den offiziellen Baubeginn für den Neubau der Reha-Klinik unter dem Projektnamen „Aukrug 25“ eingeläutet. „Wir feiern den Beginn eines wunderbaren Bauvorhabens“, sagte Edgar Wonneberger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord). Mit einer Investitionssumme von rund 50 Millionen Euro bekenne sich die Rentenversicherung Nord als Träger der Klinik zum traditionsreichen Standort.

Höhepunkt der Veranstaltung war das Einsetzen der Zeitkapsel in die Sohle des Neubaus durch Edgar Wonneberger. Weitere Honoratioren waren Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, Dr. Gregor Usdrowski, Ärztlicher Direktor der Fachklinik Aukrug, Martin Groll, Kaufmännischer Leiter der Klinik, Joachim Rehder, Bürgermeister der Gemeinde Aukrug, und Ove Autzen, Gesellschafter und Architekt von Planungsring Mumm + Partner. Die Zeitkapsel war gefüllt mit einer aktuellen Zeitungs-Ausgabe, Bauplänen, behördlichen Genehmigungen, den Baubeschlüssen der Selbstverwaltung, aktuellen Münzen und kleinen Gaben aller Fachbereiche der Klinik.

Die Fachklinik Aukrug blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Vor 90 Jahren, am 15. Juni 1931, wurde das „Sanatorium Tönsheide“ als Tuberkulose-Heilanstalt von der Landesversicherungsanstalt Schleswig-Holstein – der Vorgängerorganisation der Deutschen Rentenversicherung Nord – in Betrieb genommen. Seither haben sich sowohl die medizinischen Indikationen als auch der Name geändert. Die Fachklinik Aukrug ist schon lange keine Tuberkulose-Klinik mehr, sondern eine moderne Rehabilitationseinrichtung, die sich auf die Behandlung von orthopädischen, inneren sowie psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert hat.

„Die Fachklinik Aukrug gehört heute zu den besten Reha-Kliniken Deutschlands und wurde im Heft „Focus Gesundheit“ als solche ausgezeichnet“, hob Volker Reitstätter in seiner Ansprache hervor. Diesen Standard gelte es zu halten.

In der Fachklinik Aukrug werden jährlich rund 2.800 Rehabilitanden untergebracht und behandelt. Da die teilweise immer noch aus den 1930er Jahren stammenden Gebäude nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Unterbringung von Patienten entsprechen, haben Klinikleitung und die Deutsche Rentenversicherung Nord ein Konzept zur Modernisierung der Klinik erarbeitet. Ziel sind ein wirtschaftlicher und zukunftsfähiger Klinikbetrieb und damit der Erhalt der mehr als 100 Arbeitsplätze in der Region. Der Neu- und Umbau wird den Fortbestand der Klinik für die nächsten Jahrzehnte sichern. Entstehen wird ein modernes und lichtdurchflutetes Gebäude, das den Erwartungen der Zeit gerecht wird.

Fünf Männer befüllen die Zeitkapsel, die im Boden des Neubaus versenkt wird.Quelle:DRV Nord Grundstein für Neubau der Fachklinik Aukrug gelegt Der Kaufmännische Leiter der Fachklinik Aukrug, Martin Groll, bestückt die Zeitkapsel

Fachklinik Sylt feiert 75-jähriges Bestehen

Datum: 04.09.2021

Die Fachklinik Sylt für Kinder und Jugendliche hat am Freitag ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert. Vor 60 geladenen Gästen würdigte Edgar Wonneberger, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Nord, den andauernden Erfolg der Klinik: "Es bedarf offener Augen und Ohren, um die Bedürfnisse der zu Behandelnden zu erkennen und diese dann auch entsprechend umzusetzen."

Das Haupthaus der Klinik wurde vor mehr als 120 Jahren als Genesungsheim für Frauen gegründet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es von der Marine als Lazarett genutzt und gelangte erst 1946 wieder in den Besitz der Landesversicherungsanstalt Hamburg - einer Vorgängerorganisation der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord). Diese betrieb es zunächst als Kinderheilstätte für an Tuberkulose erkrankte Heranwachsende. Dies war die Geburtsstunde der heutigen, auf Rehabilitation für Kinder und Jugendliche ausgerichteten Klinik mit 160 Betten.

"Kinderrehabilitation ist eine Investition in die Zukunft", betonte Wonneberger. "Die hier spezialisiert durchgeführte Behandlung von chronischen Erkrankungen der Atemwege, der Haut oder des Stoffwechsels haben zum Ziel, chronisch erkrankten Kindern den Weg in eine spätere berufliche Tätigkeit zu ebnen."

"Unsere Klinik und die Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation haben eine große Bedeutung für die Zukunft der Deutschen Rentenversicherung", sagte Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord. Die Corona-Pandemie habe den Bedarf nach Kinder-Reha verstärkt. Unmittelbar durch entsprechende Folgeerkrankungen wie Long-Covid bei Heranwachsenden, aber auch mittelbar durch Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Stress und psychische Belastungen. "Durch unsere eigenen Kinderkliniken haben wir es in der Hand, neue Strategien zu erproben, neue Konzepte zu entwickeln – ohne den Kosten- und Gewinndruck der privaten Gesundheitswirtschaft", erläuterte Reitstätter.

Dr. Ines Gellhaus, Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Klinik, bestätigte den aktuellen Bedarf als Folge der Pandemie: "Das Ausmaß der Adipositas ist gestiegen. Kinder haben stark an Gewicht zugenommen." Diese Heranwachsenden würden von zunehmend hilflosen Eltern begleitet. "Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nicht nur in der Reha lösen können." Dr. Gellhaus warb für eine familienorientierte Rehabilitation. Ziel sei es, den schwer chronisch kranken Patientinnen und Patienten eine selbstbestimmte Teilhabe am Leben zu ermöglichen. "Unsere Erfolge zeigen: Reha rettet Lebensläufe," betonte Dr. Gellhaus.

Auf der Jubiläumsfeier wurden zudem zwei langjährige Mitarbeitende der Klinik offiziell verabschiedet. Dr. Rainer Stachow war 24 Jahre lang Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Fachklinik. Der 67-Jährige hatte seine Tätigkeit auf Sylt bereits vor eineinhalb Jahren beendet. Außerdem wurde Dr. Sibylle Scheewe gewürdigt. Die langjährige Oberärztin war Ende August in den Ruhestand gewechselt.

Unterstützung der Aktion Hamburger Gesundheitspreis 2022

Datum: 29.06.2021

Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG e.V.) vergibt alle zwei Jahre eine Auszeichnung an Unternehmen in Hamburg, die sich für den Schutz und die Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten einsetzen. Der aktuelle Gesundheitspreis hat das Schwerpunktthema "Anerkennung und Wertschätzung in Unternehmen". Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern der Bereiche Wirtschaft, Verwaltung und Betriebe bewertet die eingesandten Unterlagen und entscheidet gemeinsam über den Gewinner des Preises. Die Deutsche Rentenversicherung Nord wird in der Jury durch die Leiterin der Stabbstelle Reha-Strategie, -Grundsatz und -Steuerung, Dr. Nathalie Glaser-Möller, vertreten: "Prävention und Gesundheit am Arbeitsplatz sind ein großes Anliegen von uns Rentenversicherungsträgern. Deshalb unterstütze ich diese Aktion gern."

Auf der Seite des HAG e.V. heißt es dazu:

"Wertschätzung ist ein menschliches Grundbedürfnis wie Essen, Trinken und Schlafen. Wenn Mitarbeiter*innen sich und ihre Arbeit zu wenig anerkannt oder sich ungerecht behandelt fühlen, hat das Folgen für die Arbeitszufriedenheit und Auswirkungen auf deren Gesundheit. Die Produktivität sinkt, das Krankheitsrisiko steigt und das Betriebsklima verschlechtert sich. Die Ergebnisse der bundesweiten Mitarbeiter*innenbefragungen in den letzten zehn Jahren zeigen: Anerkennung und Rückmeldung zur geleisteten Arbeit wird selten erlebt und viele Mitarbeiter*innen können ihre Meinung bei wichtigen Entscheidungen nicht einbringen. Dieses Führungsverhalten wird als kränkend erlebt und als Beeinträchtigung des Selbstwertes.... Bitte beschreiben Sie, wie Sie in Ihrem Unternehmen Anerkennung und Wertschätzung leben und gestalten."

Die Bewerbungsunterlagen und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Seite des HAG e.V.

Ergebnisse der Vertreterversammlung vom 16. Juni 2021

Datum: 24.06.2021

Die Folgen der Corona-Pandemie und der Ausbau der Ausbildungszahlen waren die zentralen Themen der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord). „Die Deutsche Rentenversicherung musste sich den Zwängen der Pandemie beugen“, sagte Edgar Wonneberger, Vorsitzender des Vorstands der DRV Nord, bei der erstmals virtuell stattfindenden Sitzung in Lübeck. "Trotz mancher Einschränkungen waren wir weiterhin als kundenorientierter Dienstleister unterwegs", betonte Wonneberger. So wurden für die Versicherten sowie Rentnerinnen und Rentner vereinfachte Verfahren entwickelt, um relativ leicht und unkompliziert an Reha- und Rentenleistungen zu gelangen. "Die systemrelevanten Aufgaben der DRV Nord wurden auch in der Krise aufrechterhalten", sagte er.

 

Die Pandemie hat dem technischen Fortschritt und damit die Digitalisierung in der Rentenversicherung vorangetrieben.

"Es ist uns gelungen, die Prozesse des Kerngeschäftes jederzeit aufrecht zu erhalten, unseren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen und dabei das Ansteckungsrisiko für Kunden und Beschäftigte zu minimieren", bestätigte DRV Nord-Geschäftsführer Volker Reitstätter. Die derzeitige Entwicklung der Pandemie lasse auf Entspannung hoffen, auch wenn sie noch nicht vorbei sei. Dennoch bereite sich die Rentenversicherung auf den Normalbetrieb vor. Dabei werde nicht alles wieder so werden wie vor Corona. "Die Pandemie hat dem technischen Fortschritt und damit die Digitalisierung in der Rentenversicherung vorangetrieben", sagte Reitstätter.

 

Diesen Sommer werden 78 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei uns starten.

Die DRV Nord wird in den nächsten Jahren vermehrt in die Ausbildung investieren, kündigte der Geschäftsführer an: "Diesen Sommer werden 78 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei uns starten." Insgesamt beginnen 52 künftige Sozialversicherungsfachangestellte ihre Berufsausbildung in Lübeck, Hamburg und Neubrandenburg. Weiteren 26 jungen Menschen bietet die DRV Nord einen dualen Studienplatz oder ein Aufbaustudium. Auch in der Ausbildung finde ein Wandel statt, betonte Reitstätter: "Bei der Qualifizierung setzen wir künftig vermehrt auf digitale Lernplattformen und andere virtuelle Möglichkeiten der Wissensvermittlung."