Deutsche Rentenversicherung

Telefonische Erreichbarkeit aufgrund technischer Probleme eingeschränkt

Datum: 04.01.2022

Aufgrund eines technischen Defekts kommt es im Auskunfts- und Beratungsdienst der DRV Nord in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern seit dem 03. Januar leider zu massiven Ausfällen bei der Telefonie. Telefonberatungen können deshalb aktuell nur eingeschränkt angeboten werden. Auch der Telefonvermittlungsserver für die drei Hauptstandorte in Lübeck, Hamburg und Neubrandenburg ist betroffen. An der Fehlerbehebung wird fieberhaft gearbeitet.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn Ihre Anrufe aktuell nicht immer angenommen werden können. Vielen Dank.

Hinterbliebene können Rentenvorschuss beantragen

Datum: 28.12.2021

Witwen und Witwer können von der gesetzlichen Rentenversicherung eine rasche finanzielle Unterstützung erhalten, wenn der Ehepartner vor dem Tod schon eine Rente bezogen hat. Innerhalb von 30 Tagen nach dem Sterbedatum können die hinterbliebenen Ehepartner bei dem Rentenservice der Deutschen Post einen Vorschuss auf ihre Witwen- oder Witwerrente beantragen. Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Nord in Lübeck hin.

Dabei wird die bisherige Rentenzahlung der oder des Verstorbenen für die nächsten drei Monate als Überbrückungshilfe im Voraus in einer Summe an die Witwe oder den Witwer ausgezahlt. Wichtig zu beachten: Neben dem Antrag auf Vorschusszahlung müssen Betroffene auch einen formellen Antrag auf eine Hinterbliebenenrente beim zuständigen Rentenversicherer stellen. Bei der späteren Berechnung der Rente wird der ausgezahlte Vorschuss angerechnet.

Neuer ehrenamtlicher Rentenberater im Kreis Herzogtum-Lauenburg

Uwe Schoenmakers ist neuer Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Nord

Datum: 06.12.2021

Uwe Schoenmakers ist neuer Versichertenältester der Deutschen Rentenversicherung Nord für den Kreis Herzogtum-Lauenburg. Er wohnt in Groß Grönau und ist seit dem 01. Dezember ehrenamtlicher Ansprechpartner, wenn es um Themen der gesetzlichen Rente geht. Neben Wolfgang-Gerhard Martens, Petra Martens und Karin Kelling kümmert er sich dann um Fragen zur Antragstellung von Alters- und Erwerbsminderungsrenten und steht allen Versicherten kostenlos zur Seite. Zudem hilft er Witwen, Witwern und Waisen, wenn es um das Stellen von Anträgen auf Hinterbliebenenrente geht. Uwe Schoenmakers ist auch beim Ausfüllen von sonstigen Anträgen und Formularen der Deutschen Rentenversicherung behilflich und leitet diese direkt weiter.

Für Beratungsgespräche wird vorab um Terminvereinbarung gebeten. Herr Schoenmakers ist telefonisch unter 0162 8793649 zu erreichen.

Bei Fragen rund um die gesetzliche Rente können sich Versicherte an Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder an die ehrenamtlich tätigen Versichertenältesten wenden. Diese sind kompetente Ansprechpartner in der Region, geben kostenlos Auskunft und hilfreiche Tipps in vielen Rentenangelegenheiten. Insgesamt 59 Versichertenälteste engagieren sich derzeit in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern für die Deutsche Rentenversicherung Nord. Alle Informationen und Telefonnummern der Versichertenältesten finden Sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de/beratung

Rekordhaushalt auf Vertreterversammlung verabschiedet

Datum: 06.12.2021

Die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) hat am Freitag auf ihrer Sitzung in Lübeck den Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. „Mit knapp 13,5 Milliarden Euro wird es der größte Haushalt in der Geschichte der DRV Nord“, sagte Edgar Wonneberger, der alternierende Vorstandsvorsitzende des Rentenversicherungsträgers. Im Vergleich zu 2020 erhöht sich das Budget um 2,6 Prozent.

Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von rund 10,4 Milliarden Euro verbucht das Haus 2,9 Milliarden Euro an Einnahmen aus Bundeszuschüssen, mit denen nicht beitragsfinanzierte Leistungen erstattet werden. Auf der Ausgabenseite bilden die Renten mit rund 12,6 Milliarden Euro den größten Posten. Für die medizinische und berufliche Rehabilitation sind zudem weitere gut 280 Millionen Euro eingeplant.

Zudem hat sich die Vertreterversammlung einstimmig dafür ausgesprochen, künftig in Hamburg sogenannte Versichertenälteste aufzustellen. Diese ehrenamtlichen Rentenberater unterstützen die Versicherten insbesondere bei der Aufnahme von Rentenanträgen. Jährlich rund 7.200 Anträge werden von aktuell 59 Versichertenältesten in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen, mit steigender Tendenz. „Diese Zahlen haben uns gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Ehrenamtlichen ist und hat uns dazu bewogen, mit der Sozialwahl 2023 erstmals auch für die Freie und Hansestadt Hamburg Versichertenälteste zu wählen“, begründete Wonneberger die Entscheidung.

Videomitschnitte der Versammlung und die Reden finden Sie hier.