Deutsche Rentenversicherung

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Neue Räumlichkeiten für den Ueckermünder Sprechtag

Datum: 07.02.2020

Zum Jahresbeginn ist unser Sprechtag innerhalb des Ueckermünder Rathauses umgezogen. In einem anderen Rathaus-Gebäude haben wir neue Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen.

Daher finden Sie uns nun unter der Adresse: Am Rathaus 2, 17373 Ueckermünde. Unser neuer Beratungsraum befindet sich dort im Erdgeschoss im Zimmer 2.

Jeden letzten Donnerstag im Monat von 8:00-12:00 Uhr und 13:00-15:00 Uhr stehen wir Ihnen im Ueckermünder Rathaus für Fragen zu allen Themen der gesetzlichen Rentenversicherung gerne zur Verfügung. Termine können Sie telefonisch unter der Rufnummer 03973 28056-0, per E-Mail an beratungsstelle-in-neubrandenburg@drv-nord.de oder über unsere Online-Dienste vereinbaren.

Alle Ratsuchenden können sich auch an unser kostenloses Servicetelefon unter 0800 1000 4800 wenden.

Kostenlose Hilfe beim Ausfüllen Ihres Antrags im Kreis Stormarn

Veronika Knödler und Jürgen Kröger bieten regelmäßige Sprechstunden in Bad Oldesloe an.

Datum: 29.01.2020

Die Rente kommt nicht automatisch, wenn man das Rentenalter erreicht hat, sondern nur auf Antrag - so schreibt es der Gesetzgeber vor. Um das Rentenverfahren einzuleiten, muss deshalb unbedingt ein Antrag gestellt werden. Die Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Nord, Veronika Knödler, empfiehlt, diesen mindestens drei Monate vor dem beabsichtigten Rentenbeginn zu stellen. Viele Menschen hätten Angst, dass die Rente nicht richtig berechnet würde. "Diese Angst ist unbegründet, die Antragsformulare sind zwar umfangreich, aber das Ausfüllen ist keine Hexerei", sagt Veronika Knödler. "Die Antragsformulare dienen quasi als Checkliste, damit die Rentenversicherung alles vollständig berücksichtigen kann."

Die Mithilfe des Antragstellers sei allerdings notwendig, da die Rentenversicherung nicht wissen könne, ob zum Beispiel eine Ausbildung absolviert wurde, die sich rentensteigernd auswirken kann. Um die Vollständigkeit des Versicherungsverlaufs zu prüfen, fordert die Rentenversicherung ihre Versicherten regelmäßig zu einer sogenannten Kontenklärung auf.

Wer Hilfe beim Ausfüllen der Antragsformulare benötigt, kann sich in Bad Oldesloe an die Versichertenältesten Veronika Knödler und Jürgen Kröger wenden, die ehrenamtlich und kostenlos die Anträge aufnehmen und elektronisch an die Rentenversicherung übermitteln. Das gilt ebenso für die Aufnahme von Erwerbsminderungs- sowie Witwen- und Waisenrenten und Kontenklärungen. Jeden Dienstag halten die beiden im Ver.di-Büro in der Bahnhofstr. 46 in Bad Oldesloe eine Sprechstunde nach Terminvereinbarung ab. Eine telefonische Anmeldung ist notwendig: Bei Veronika Knödler unter Tel.: 04531 667523 und bei Jürgen Kröger unter Tel.: 04531 8878544.

DRV unterstützt Menschen vor Eintritt einer Erwerbsminderung

Datum: 27.01.2020

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) hat ein Modellprojekt gestartet, um Personen mit hohem Risiko einer Erwerbsminderung zu unterstützen. Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt richtet sich an Personen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das Vorhaben namens AktiFAME wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms rehapro mit knapp 2,2 Millionen Euro gefördert.

"Mit AktiFAME wollen wir neue Wege gehen, um Menschen mit gesundheitlichen Problemen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen", sagt Prof. Matthias Bethge von der Universität zu Lübeck. "Dazu werden wir in den nächsten Jahren rund 1.500 Versicherte ansprechen und Unterstützung anbieten." Der Leiter der Sektion Rehabilitation und Arbeit am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck wird das Vorhaben wissenschaftlich begleiten.

Die DRV Nord wird in dem Modellvorhaben erstmals aktiv auf Personen mit hohem Risiko einer erwerbsminderungsbedingten Berentung zugehen und ihnen ein individuelles Fallmanagement anbieten. Dafür werden die Versichertendaten nach bestimmten Kriterien gefiltert. Anzeichen für ein Risikopotenzial sind beispielsweise hohe Krankheits-und Ausfallzeiten im Berufsleben. Oftmals spielen zudem psychische Erkrankungen direkt oder als Begleiterkrankung eine Rolle bei einer Erwerbsminderung.

"Wir wissen, dass die Chancen einer Rückkehr ins Erwerbsleben sehr gering sind, wenn ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente bereits vorliegt. Durch die automatisierte Risikoanalyse können wir jedoch die Versicherten erkennen, bei denen eine Erwerbsminderung droht", sagt Dr. Nathalie Glaser-Möller von der DRV Nord. "Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Versicherten meist vielen psychosozialen Belastungen ausgesetzt sind. Sie schaffen es ohne Unterstützung nicht, die Hilfsangebote der Sozialleistungsträger wie eine medizinische Rehabilitation in Anspruch zu nehmen." Durch die frühzeitige Ansprache sollen die Chancen einer erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung steigen. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig.  

In einem individuellen und bedarfsorientierten Fallmanagement werden nach einem Erstgespräch Hindernisse einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt analysiert und mit dem oder der Versicherten abgestimmte Lösungswege entwickelt. Die Brücke Schleswig-Holstein und das Berufsförderungswerk Stralsund sind Kooperationspartner und für das Fallmanagement zuständig. Sollte sich das Modellprojekt in der Praxis als Erfolg erweisen, ist geplant, es anschließend auszuweiten.

Innerhalb des Bundesprogramms rehapro stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die einzelnen Modellprojekte können bis zu fünf Jahre gefördert werden.

PM zum Modellprojekt AktiFAME der DRV NordQuelle:DRV Nord AktiFAME_Modellprojekt_PM Auftakttreffen der AktiFAME-Partner in Lübeck (v.l.): Jürgen Bischoff (Brücke SH), Andreas Kröger (Berufsförderungswerk Stralsund), Vera Kleineke, Nathalie Glaser-Möller (beide DRV Nord), Heinke Schroeder (Brücke SH), Katja Spanier und Matthias Bethge (beide Universität zu Lübeck)

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