Deutsche Rentenversicherung

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DRV unterstützt Menschen vor Eintritt einer Erwerbsminderung

Datum: 27.01.2020

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) hat ein Modellprojekt gestartet, um Personen mit hohem Risiko einer Erwerbsminderung zu unterstützen. Das auf fünf Jahre ausgelegte Projekt richtet sich an Personen aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Das Vorhaben namens AktiFAME wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen des Programms rehapro mit knapp 2,2 Millionen Euro gefördert.

"Mit AktiFAME wollen wir neue Wege gehen, um Menschen mit gesundheitlichen Problemen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen", sagt Prof. Matthias Bethge von der Universität zu Lübeck. "Dazu werden wir in den nächsten Jahren rund 1.500 Versicherte ansprechen und Unterstützung anbieten." Der Leiter des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universität zu Lübeck wird das Vorhaben wissenschaftlich begleiten.

Die DRV Nord wird in dem Modellvorhaben erstmals aktiv auf Personen mit hohem Risiko einer erwerbsminderungsbedingten Berentung zugehen und ihnen ein individuelles Fallmanagement anbieten. Dafür werden die Versichertendaten nach bestimmten Kriterien gefiltert. Anzeichen für ein Risikopotenzial sind beispielsweise hohe Krankheits-und Ausfallzeiten im Berufsleben. Oftmals spielen zudem psychische Erkrankungen direkt oder als Begleiterkrankung eine Rolle bei einer Erwerbsminderung.

"Wir wissen, dass die Chancen einer Rückkehr ins Erwerbsleben sehr gering sind, wenn ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente bereits vorliegt. Durch die automatisierte Risikoanalyse können wir jedoch die Versicherten erkennen, bei denen eine Erwerbsminderung droht", sagt Dr. Nathalie Glaser-Möller von der DRV Nord. "Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Versicherten meist vielen psychosozialen Belastungen ausgesetzt sind. Sie schaffen es ohne Unterstützung nicht, die Hilfsangebote der Sozialleistungsträger wie eine medizinische Rehabilitation in Anspruch zu nehmen." Durch die frühzeitige Ansprache sollen die Chancen einer erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung steigen. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig.  

In einem individuellen und bedarfsorientierten Fallmanagement werden nach einem Erstgespräch Hindernisse einer nachhaltigen Integration in den Arbeitsmarkt analysiert und mit dem oder der Versicherten abgestimmte Lösungswege entwickelt. Die Brücke Schleswig-Holstein und das Berufsförderungswerk Stralsund sind Kooperationspartner und für das Fallmanagement zuständig. Sollte sich das Modellprojekt in der Praxis als Erfolg erweisen, ist geplant, es anschließend auszuweiten.

Innerhalb des Bundesprogramms rehapro stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die einzelnen Modellprojekte können bis zu fünf Jahre gefördert werden.

PM zum Modellprojekt AktiFAME der DRV NordQuelle:DRV Nord AktiFAME_Modellprojekt_PM Auftakttreffen der AktiFAME-Partner in Lübeck (v.l.): Jürgen Bischoff (Brücke SH), Andreas Kröger (Berufsförderungswerk Stralsund), Vera Kleineke, Nathalie Glaser-Möller (beide DRV Nord), Heinke Schroeder (Brücke SH), Katja Spanier und Matthias Bethge (beide Universität zu Lübeck)

Logo rehapro Logo rehapro

Ludwigsluster Beratungs­stelle vorübergehend geschlossen

Datum: 27.01.2020

Die Deutsche Rentenversicherung Nord weist darauf hin, dass die Auskunfts- und Beratungsstelle in Ludwigslust am 5. Februar geschlossen bleibt.

Ab dem Folgetag stehen den Kundinnen und Kunden die gewohnten Services wieder zur Verfügung.

Allen Ratsuchenden steht in der Zwischenzeit das kostenlose Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 1000 4800 zur Verfügung.

Spende aus letztem Adventsbasar in der DRV Nord an Bunten Kreis Lübeck übergeben

Datum: 21.01.2020

Der Verein "Bunter Kreis Lübeck" hat eine Spende über 3.678,65 Euro erhalten. Der Erlös aus dem 25. Adventsbasar der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) in Lübeck ging an den Verein, der seit seiner Gründung im September 2005 die sozialmedizinische Nachsorge in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) übernimmt. DRV Nord-Geschäftsführerin Dr. Ingrid Künzler übergab gemeinsam mit Organisator Mathias Rühe den symbolischen Spendenscheck an Karin Groeger, Leitung Bunter Kreis Lübeck, und Jan Gomm, Stabsstelle Fundraising des UKSH.

"Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie sich für uns entschieden haben", sagte Karin Groeger. "Wir werden den Spendenbetrag dort einsetzen, wo er am dringendsten gebraucht wird."

Jedes Jahr werden mehr als 5000 Kindern in den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie behandelt. Circa 30 Prozent dieser Kinder sind langwierig oder chronisch erkrankt, so dass wiederholte stationäre Aufenthalte nötig werden. Bei den Klinikaufenthalten sind aufwendig pflegerische und therapeutische Maßnahmen erforderlich, die teilweise nach der Entlassung im häuslichen Umfeld weitergeführt werden müssen. Der Verein ermöglicht diesen Kindern mit seiner Arbeit so viel und so lange wie möglich Zeit in ihrer vertrauten Umgebung zu verbringen. Von der sozialmedizinischen Nachsorge profitieren zu früh geborene Kinder und ihre Eltern auf ihrem Weg in das Zuhause, aber auch Kinder mit Diabetes, onkologischen Erkrankungen, mit Fehlbildungen, Verbrennungen, den unterschiedlichsten Stoffwechselstörungen oder Behinderungen.

Vier Personen stehen lächelnd vor der Kamera und halten den symbolischen Spendscheck in den Händen.Quelle:DRV Nord Adventsbasar DRV Nord Spendenübergabe v.l.: Dr. Ingrid Künzler (Geschäftsführerin DRV Nord), Jan Gomm (UKSH), Karin Groeger (Leitung Bunter Kreis Lübeck) und Mathias Rühe (Organisator des Adventsbasar)