Babyboomer erreichen Rentenalter

Viele neue Rentnerinnen und Rentner im Norden

Datum: 02.06.2026

Die Zahlen der Rentenzugänge für 2025 sind da

2025 erreichten viele der sogenannten "Babyboomer" das Rentenalter. Die Deutsche Rentenversicherung Nord zählte ähnlich wie im Jahr zuvor viele neue Rentnerinnen und Rentner.

Wie sich das in den einzelnen Bundesländern unseres Zuständigkeitsbereich ausgewirkt hat, zeigen die folgenden Zeilen.

Hamburg

Knapp 15.500 neue Rentnerinnen und Rentner in Hamburg

2025 haben 15.428 Versicherte aus Hamburg erstmals eine Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Dies sind rund 400 Personen weniger als im Vorjahr (2024: 15.833), teilte die Deutsche Rentenversicherung Nord mit. Die meisten der in Rente wechselnden Versicherten bekamen eine Regelaltersrente, insgesamt waren es im letzten Jahr 8.075 (2024: 8.415). Sie arbeiteten also unabhängig von ihren Versicherungsjahren mindestens bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Das Rentenalter für die Regelaltersrente liegt zurzeit - für den Geburtsjahrgang 1960 - bei 66 Jahren und vier Monaten. Bis 2031 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre.

3.044 Männer und Frauen aus Hamburg erhielten im letzten Jahr erstmals eine abschlagsfreie Altersrente nach 45 Versicherungsjahren - die sogenannte Rente mit 63. 2024 waren es mit 3.139 Personen knapp 100 Versicherte mehr, die erstmals diese Rente bekommen hatten.

Eine Altersrente für langjährig Versicherte haben im letzten Jahr 3.373 Personen erhalten (2024: 3.413). Diese Rente wird frühestens ab Erreichen des 63. Lebensjahres gezahlt. Dafür erforderlich ist eine Versicherungszeit von mindestens 35 Jahren. Zudem gibt es Abzüge: Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs werden 0,3 Prozent des Betrags abgezogen.

Die restlichen Rentenzugänge im Jahr 2025 entfielen auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit 936 Personen (2024: 916).

Ende 2025 wurden in Hamburg zusammengenommen rund 300.000 Altersrenten durch die Deutsche Rentenversicherung ausgezahlt. Bundesweit bekommen circa 18,9 Millionen Personen eine gesetzliche Altersrente.

Mecklenburg-Vorpommern

Mehr als 20.500 neue Rentnerinnen und Rentner in Mecklenburg-Vorpommern

2025 haben 20.506 Versicherte aus Mecklenburg-Vorpommern erstmals eine Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Im Vorjahr waren es mit 20.564 Personen etwas mehr, teilte die Deutsche Rentenversicherung Nord mit. 
Davon bekamen 5.449 Versicherte eine Regelaltersrente (2024: 5.603). Sie arbeiteten also unabhängig von ihren Versicherungsjahren mindestens bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Das Rentenalter für die Regelaltersrente liegt zurzeit - für den Geburtsjahrgang 1960 - bei 66 Jahren und vier Monaten. Bis 2031 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre.

Mehr Neu-Ruheständler nutzten jedoch die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren - die sogenannte Rente für besonders langjährig Versicherte. In Mecklenburg-Vorpommern erhielten 6.476 Versicherte - das ist ein Anteil von knapp einem Drittel - im letzten Jahr diese Form der Altersrente (2024: 6.648). 

Die meisten Versicherten aus dem Nordosten entschieden sich 2025 für eine Altersrente für langjährig Versicherte. Diese haben im letzten Jahr 7.004 Männer und Frauen erhalten (2024: 6.713). Diese Rente wird frühestens mit Erreichen des 63. Lebensjahres gezahlt. Dafür erforderlich ist eine Versicherungszeit von mindestens 35 Jahren. Zudem gibt es Abzüge: Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs werden 0,3 Prozent des Betrags abgezogen. 

Mecklenburg-Vorpommern liegt damit im Trend der ostdeutschen Bundesländer, wo besonders viele Menschen die Möglichkeiten wählten, vorzeitig in Rente zu gehen. In den westdeutschen Bundesländern bezieht der größte Teil der neuen Rentnerinnen und Rentner dagegen eine Regelaltersrente.

Die restlichen Rentenzugänge entfielen auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit 1.577 Fällen (2024: 1.600 Personen).

2025 wurden in Mecklenburg-Vorpommern zusammengenommen mehr als 446.000 Altersrenten durch die Deutsche Rentenversicherung ausgezahlt. Bundesweit bekommen circa 18,9 Millionen Personen eine gesetzliche Altersrente.

Schleswig-Holstein

Mehr als 31.000 neue Rentnerinnen und Rentner in Schleswig-Holstein

2025 haben 31.147 Versicherte aus Schleswig-Holstein erstmals eine Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten. Dies sind etwas weniger als im Vorjahr (2024: 31.408), teilte die Deutsche Rentenversicherung Nord mit. Die meisten der in Rente wechselnden Versicherten bekamen eine Regelaltersrente, insgesamt waren es im letzten Jahr 12.838 (2024: 13.673). Sie arbeiteten also unabhängig von ihren Versicherungsjahren bis zum Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters. Das Rentenalter für die Regelaltersrente liegt zurzeit - für den Geburtsjahrgang 1960 - bei 66 Jahren und vier Monaten. Bis 2031 steigt die Regelaltersgrenze schrittweise auf 67 Jahre.

8.680 Versicherte aus Schleswig-Holstein erhielten im letzten Jahr erstmals eine abschlagsfreie Altersrente nach 45 Versicherungsjahren - die sogenannte Rente mit 63. Im Vorjahr waren es 8.763 Personen, die erstmals diese Rente bekommen hatten.

Erneut stark angestiegen ist die Zahl der Personen, die erstmals eine Altersrente für langjährig Versicherte erhalten haben. Dies waren im letzten Jahr 7.655 Männer und Frauen - 563 Personen mehr als 2024. Diese Rente wird frühestens ab Erreichen des 63. Lebensjahres gezahlt. Dafür erforderlich ist eine Versicherungszeit von mindestens 35 Jahren. Zudem gibt es Abzüge: Pro Monat des vorzeitigen Rentenbezugs werden 0,3 Prozent des Betrags abgezogen.

Die restlichen Rentenzugänge entfielen auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen mit 2.027 Fällen (2024: 1.880).

Ende 2025 wurden in Schleswig-Holstein zusammengenommen rund 642.000 Altersrenten durch die Deutsche Rentenversicherung ausgezahlt. Bundesweit bekommen knapp 18,9 Millionen Personen eine gesetzliche Altersrente.

Info-Veranstaltungen für Fachkräfte und Interessierte zur Kinder- und Jugend-Reha

Gesundheit fördern – Lebenswege stärken. Kinder- und Jugend-Reha schafft Möglichkeiten

Datum: 24.04.2026

Durch das Modellprojekt ZuKiJu wird der Zugang zur Kinder- und Jugend-Reha erleichtert. Ziel ist es, die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen zu verbessern.

Im zweiten Baustein des Projekts werden kostenlos Infoveranstaltungen für Familien und Fachkräfte angeboten, in denen Grundlegendes zur Kinder- und Jugend-Reha vermittelt wird. In der Veranstaltung erfahren Teilnehmende etwas zu Inhalten und Abläufen der Kinder- und Jugend-Reha, zum vereinfachten Antrag und zu weiteren Beratungsmöglichkeiten, wie beispielsweise dem neuen, individuellen Reha-Coaching für Familien. Die Veranstaltungen haben eine Länge von ca. 1,5 bis 2 Stunden und finden online oder in Präsenz statt.

Die Informationsveranstaltungen finden auf Deutsch und bei Interesse auf Arabisch, Englisch, Farsi, Italienisch, Kurdisch, Russisch, Türkisch oder Ukrainisch statt. Die Veranstaltungen werden durch die im jeweiligen Bundesland zuständige Landesvereinigung bzw. Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung organisiert und von Mitarbeitenden der DRV Nord durchgeführt. 

Teilnehmen können betroffene Eltern, Fachkräfte aus dem Sozialraum und dem Gesundheitswesen, die mit potenziell betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Familien zusammenarbeiten, sowie alle Interessierten am Thema Kinder- und Jugend-Reha.

Aktuelle Termine in 2026 finden Sie hier.

Telefonische Erreichbarkeit am 15. April eingeschränkt

Datum: 14.04.2026

Am 15. April 2026 sind die Mitarbeitenden unseres Kundenservicecenters aus betrieblichen Gründen nicht erreichbar.

Unsere Zentrale unter der Telefonnummer 0451 4850 ist nicht besetzt. Für allgemeine Fragen steht Ihnen aber das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 1000 480 22 bereit.

Viele Anliegen können Sie zudem auch selbst über unsere Online-Services erledigen. Dazu zählen Antragstellungen, das Anfordern von Versicherungsverläufen oder das Ändern von Bankverbindungen oder Adresse. Auch die Möglichkeit, Unterlagen online einzureichen besteht. Mehr dazu finden Sie hier.

Restcent-Spende an drei Vereine in Norddeutschland

Mitarbeitende der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) haben mit einer sogenannten Restcent-Spende jeweils rund 690 Euro für drei gemeinnützige Vereine in Norddeutschland gesammelt

Datum: 17.02.2026

Die Restcent-Spende funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Beschäftigte verzichten freiwillig auf die Cent-Beträge ihres monatlichen Netto-Gehalts. Für die Einzelnen ist das kaum spürbar, in Summe ermöglichen die Beträge konkrete Hilfe.

Spende an Lebenshilfe Landesverband Hamburg

Natascha Dönges nimmt den symbolischen Spendenscheck für den Lebenshilfe Landesverband Hamburg entgegen Quelle: DRV Nord Natascha Dönges nimmt den symbolischen Spendenscheck für den Lebenshilfe Landesverband Hamburg entgegen.

Mitarbeitende der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) haben mit einer Restcent-Spende rund 690 Euro für den Verein Lebenshilfe Landesverband Hamburg gesammelt. Den symbolischen Scheck nahm die erste Vorsitzende des Vereins, Natascha Dönges, in Hamburg entgegen. Überreicht wurde er von Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Andrea Behrens, Vertreterin des Gesamtpersonalrats.

"Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende der Mitarbeitenden der Deutschen Rentenversicherung Nord und möchten damit Kindern mit Behinderung gemeinsam mit ihren Familien die Möglichkeit geben, an einer von uns begleiteten Kurzreise teilzunehmen", sagt Natascha Dönges. Viele Eltern können sich eine Reise finanziell nicht leisten oder haben bislang keine Vorstellung davon, wie das Reisen mit einem Kind mit Behinderung gut gelingen kann. Wir möchten den Familien Mut machen und insbesondere den Kindern ein schönes Erlebnis und eine bleibende Erinnerung schaffen."

Die Lebenshilfe Landesverband Hamburg ist seit 1960 ein starker Eltern- und Angehörigenverein für Menschen mit Behinderung. Als Teil einer bundesweit aktiven Lebenshilfe setzt sich der Verein für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen willkommen sind und in allen Lebensbereichen von Anfang an dazugehören. Jung und alt, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, egal welcher Herkunft, Menschen mit Behinderung gehören zu Hamburg und gestalten Hamburg mit.

Die Lebenshilfe Hamburg begleitet Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg durch ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben und setzt sich politisch und praktisch für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Neben dem Einsatz in verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Gremien für eine umfassende Inklusion gibt es Betreuungsdienste, Erwachsenenbildung, Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen wie Sommerfeste oder Infoabende.

Spende an Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder

Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Heidi Menorca. Quelle: DRV Nord Spendenscheckübergabe Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Heidi Menorca (Mitte).

Mitarbeitende der DRV Nord haben in Schleswig-Holstein für den Verein Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder gesammelt. Den symbolischen Scheck nahm die erste Vorsitzende des Vereins, Heidi Menorca, in Lübeck entgegen. Überreicht wurde er von Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats.

"Herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden der Deutschen Rentenversicherung für diese Unterstützung", sagte Heidi Menorca, "die Spenden fließen direkt in unsere Arbeit. Unser Ziel ist es, krebskranken Kindern und ihren Familien den schweren Alltag ein Stück zu erleichtern."

Seit 40 Jahren unterstützt der Verein krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, ermöglicht er schnelle und unbürokratische Hilfe für betroffene Familien. Die Spendengelder kommen sowohl der Begleitung während der Therapie als auch besonderen Momenten zugute, die den Alltag der Kinder und ihrer Familien aufhellen. "Die gespendete Summe werden wir für einen Startzuschuss und eine erste Wunscherfüllung nutzen", erklärte Heidi Menorca.

Spende für Kinderdorfhaus Leuchtfeuer

Dr. Dieter Starke, Stv. Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Romy Trost. Quelle: DRV Nord Dr. Dieter Starke, Stv. Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Romy Trost (rechts im Bild).

Auch das Kinderdorfhaus Leuchtfeuer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Mecklenburg-Vorpommern e.V. freute sich über die Spende von rund 690 Euro. Romy Trost vom Familienwerk nahm den symbolischen Scheck in Neubrandenburg entgegen, den Dr. Dieter Starke, stellvertretender Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats, überreichten.

"Wir freuen uns sehr über jede Unterstützung und besonders darüber, dass wir ausgewählt wurden", sagte Romy Trost. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Mecklenburg-Vorpommern bietet Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, ein stabiles Zuhause. In Kinderdorfhäusern leben sie in familienähnlichen Strukturen und erhalten Schutz, Verlässlichkeit und Förderung - oft bis in die Selbstständigkeit. Viele der Kinder kommen aus belasteten Lebenslagen, in denen Eltern krank sind oder sich nicht ausreichend kümmern können. Der Aufenthalt in der Kinderdorffamilie wird als Chance verstanden, mit den Kindern und ihren Familien eine neue Perspektive zu erarbeiten.

Aktuell leben in den Kinderhäusern des Familienwerks 36 Kinder und Jugendliche. Mit Hilfe der Spende soll für das Außengelände des Hauses in Wolgast-Mahlzow unter anderem neues Spielgerät für draußen, ein Zelt für Sommerübernachtungen oder ein Fahrrad angeschafft werden.