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Mit ELAN wieder zurück in den Arbeitsmarkt

Erscheinungsdatum: 22.11.2018

Im Rahmen des Projektes ELAN arbeiten bayernweit die Regionalträger der gesetzlichen Rentenversicherung mit insgesamt acht Jobcentern sowie den Berufsförderungswerken Nürnberg und München eng zusammen. Die beteiligten Institutionen erproben dabei im engen Schulterschluss, mit welchem Vorgehen und Maßnahmen notwendige Schnittstellen optimiert werden können und somit in Bayern auf diese Weise innerhalb der kommenden viereinhalb Projektjahre langzeitarbeitslose Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können.

"Die dabei angewandten Methoden werden wissenschaftlich begleitet und ausgewertet", so Sandra Naether, Leiterin der Abteilung Teilhabe/Rehabilitation bei der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern. Sie koordiniert unter den Regionalträgern der Deutschen Rentenversicherung in Bayern das Modellprojekt, welches am 22. November gemeinsam mit den beteiligten Akteuren im BFW Nürnberg der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

"Eine nicht zu unterschätzende Zahl der Langzeitarbeitslosen wird durch gesundheitliche Einschränkungen an der Wiederaufnahme einer Arbeit gehindert. Diese Menschen leben häufig von Arbeitslosengeld II, obwohl gute Aussichten bestehen, sie mit Hilfe einer beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren", erklärt Sandra Naether das Modellprojekt ELAN.

ELAN steht für RETURN TO LEARN und wird durch den Ausbau der Zusammenarbeit und eine stärkere Vernetzung der Rechtskreise SGB II und SGB VI Langzeitarbeitslose mit Rehabilitationspotenzial künftig zügig und unbürokratisch in ein Rehabilitationsverfahren der Rentenversicherungsträger überführen. Durch ELAN werden neue Kommunikationsstrukturen geschaffen, die den Austausch zwischen den Rechtskreisen optimieren.

Die Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung in Bayern kooperieren im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft. Regionale Verantwortung und Kompetenz sowie die Synergieeffekte gemeinsamen Handelns sind Ausdruck ihres Selbstverständnisses.

Für Informationen zum Modellprojekt steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung:

Sandra Naether
Leiterin der Abteilung Teilhabe/Rehabilitation
Deutsche Rentenversicherung Nordbayern
Wittelsbacherring 11
95444 Bayreuth
Telefon 0921 607-2257
E-Mail: sandra.naether@drv-nordbayern.de

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