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Was ist eine Anschlussheilbehandlung?

Datum: 02.08.2019

Eine Krankenpflegerin betreut eine Patientin im KrankenbettQuelle:Getty Images / JohnnyGreig Eine Krankenpflegerin betreut eine Patientin im Krankenbett

Die Anschlussheilbehandlung (AHB) ist eine Form der Rehabilitation nach einer stationären Krankenhausbehandlung zum Beispiel wegen eines akuten Herzinfarktes, einer Bandscheibenoperation oder anderer Erkrankungen. Ziel der AHB ist die Wiedereingliederung der Patienten in das Berufs- und Alltagsleben. Sie kann stationär sowie ganztägig ambulant durchgeführt werden.

Um eine AHB machen zu können, muss der bzw. die Versicherte einen Antrag stellen. Erste Ansprechpartner sind die Mitarbeiter des Sozialdienstes im Krankenhaus. Die Bewilligung erfolgt durch die Deutsche Rentenversicherung, wenn die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen.

Die AHB wird in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt und umfasst alle therapeutischen Leistungen, die zur Erreichung des Rehabilitationszieles erforderlich sind. Sie
soll zeitnah – innerhalb von 14 Tagen – nach dem Ende der Krankenhausbehandlung beginnen.

Sie haben noch Fragen? Sie benötigen Unterstützung oder wünschen eine individuelle Beratung? Rat und Auskunft erteilt die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen auch unter der kostenlosen Servicetelefon-Nr. 0800 1000 4800.