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Das ändert sich 2018 in der Rentenversicherung

Erscheinungsdatum: 18.12.2017

Beitragssatz sinkt

Der Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung sinkt von 18,7 Prozent auf 18,6 Prozent. Er ist je zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu tragen. Grund dafür ist, dass die Nachhaltigkeitsrücklage - das Finanzpolster der gesetzlichen Rentenversicherung - über dem gesetzlich vorgegebenen oberen Zielwert von 1,5 Monatsausgaben liegt.

Beitragsbemessungsgrenze steigt

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung steigt 2018 auf monatlich 6 500 oder jährlich 78 000 Euro. Wer mehr verdient, zahlt nur bis zu dieser Grenze Beiträge zur Rentenversicherung.

Freiwillige Versicherung

Wer freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann 2018 jeden Betrag zwischen dem Mindestbeitrag von 83,70 Euro und dem Höchstbeitrag von 1 209,00 Euro im Monat wählen. Für 2017 können freiwillige Beiträge noch bis 3. April 2018 gezahlt werden. Dann gelten jedoch die Werte aus 2017 (mindestens 84,15 Euro bis höchstens 1 187,45 Euro monatlich).

Altersgrenzen steigen weiter

Für 1955 geborene Versicherte, die die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährige Versicherte erhalten können, erhöht sich die Altersgrenze um 2 Monate auf 63 Jahre und 6 Monate. Bei den anderen Altersrenten steigen die Altersgrenzen wegen der Rente mit 67 um einen weiteren Monat, sodass 1953 Geborene eine abschlagsfreie Regelaltersrente erst mit 65 Jahren und 7 Monaten erhalten.

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