Deutsche Rentenversicherung

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Quarantäne und Rehabilitation

Fragen und Antworten zum Thema "Corona und Reha"

An dieser Stelle haben wir für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema "Corona und Reha" zusammengefasst.

Was geschieht, wenn in der Reha-Klinik für einzelne Rehabilitanden Quarantäne angeordnet wird? Was geschieht, wenn für die gesamte Reha-Klinik Quarantäne angeordnet wird? Werden die Rehabilitanden nach Hause geschickt? Müssen die Rehabilitanden in der Reha-Klinik bleiben? Werden weiterhin Rehabilitationen durchgeführt?

Diese Entscheidung obliegt den örtlichen Gesundheitsbehörden bzw. den Landesbehörden.

Ist es von den Bedingungen her generell möglich, dass Rehabilitanden innerhalb der Reha-Klinik in einer Quarantäne verbleiben?

Ja, grundsätzlich sind die Reha-Kliniken hierauf vorbereitet.

Wer trägt bei Quarantäne in der Reha-Klinik die Kosten für Klinik und Rehabilitanden? Wo können Reha-Kliniken und Bildungsträger Unterstützung erhalten?

Mit Abbruch und Beendigung einer Leistung zur Rehabilitation endet die Leistungsverpflichtung der Rentenversicherung als Rehabilitationsträger. Rehabilitationseinrichtungen können möglicherweise Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten, die Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen, Kurzarbeitergeld und steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen beantragen. Hierzu haben das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Informationsschreiben „Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen“ veröffentlicht.

Das Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) sieht Zuschusszahlungen für soziale Dienstleister vor, um wirtschaftlich nachteilige Folgen der Coronavirus-Pandemie abfedern zu können.

Anbieter von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gehören zum Kreis der Antragsberechtigten nach dem SodEG, sofern sie mit dem jeweiligen Träger der Deutschen Rentenversicherung in einem Rechtsverhältnis stehen und entsprechende Leistungen wegen der Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise nicht mehr im bisherigen Umfang anbieten beziehungsweise durchführen können.

Weitere Informationen zum SodEG erhalten Sie hier:

Zuschüsse nach dem SodEG für Medizinische Reha-Einrichtungen

Zuschüsse nach dem SodEG für LTA-Einrichtungen

Wird im Falle einer verhängten Quarantäne vor Ort in der Reha-Klinik das Übergangsgeld weitergezahlt?

Werden einzelne Versicherte von Gesundheitsbehörden unter Quarantäne gestellt, ist die Leistung zur medizinischen Rehabilitation beendet. Ebenso wird verfahren, wenn eine Einrichtung auf Anordnung der Gesundheitsbehörden geschlossen wird. Die Pflegekosten werden bis zu zwei Wochen weitergezahlt, wenn der Versicherte in der Einrichtung unter Quarantäne steht. Das Übergangsgeld wird mit Ende der Leistung zur medizinischen Rehabilitation eingestellt. Versicherte sollten sich bitte umgehend, ggf. telefonisch, mit der Stelle in Verbindung setzen, von der sie vor der Reha-Leistung unterhaltssichernde Leistungen erhalten haben (Arbeitsagentur, Job-Center, Krankenkasse). Der Arbeitgeber des Versicherten kommt nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) 6 Wochen für den Verdienstausfall auf. Vom Beginn der 7. Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gezahlt. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Stelle erstattet.