Deutsche Rentenversicherung

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Reisekosten

Fragen und Antworten zum Thema "Corona und Reha"

An dieser Stelle haben wir für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema "Corona und Reha" zusammengefasst.

Dürfen Rehabilitanden bei längeren Aufenthalten Familienheimfahrten antreten?

Die Regelungen zu Familienheimfahrten haben sich nicht verändert. Jedoch sollte in Zeiten der Corona-Pandemie möglichst auf Familienheimfahrten verzichtet werden.

Die reguläre Dauer von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation liegt bei drei bis vier Wochen. Hier sind keine Familienheimfahrten vorgesehen. Wenn die Rehabilitation länger als zehn Wochen dauert, sind Heimfahrten nach acht Wochen möglich.

Reisekosten für Familienheimfahrten können bei längerer Rehabilitation erstmals nach acht Wochen übernommen werden, wenn die Behandlung voraussichtlich einen weiteren Monat andauert. Danach können jeweils zwei weitere Heimfahrten pro Monat erfolgen.

Wer kümmert sich um den Rücktransport von Koffern, die bereits über die Bahn vorgeschickt wurden, im Falle, dass Rehabilitanden kurzfristig nicht anreisen können?

Die Rehabilitanden beauftragen den Gepäckdienstleister im sogenannten Gutscheinverfahren mit dem Versand der Koffer oder sonstigem Gepäck. Die Kosten trägt die Deutschen Rentenversicherung. Der Rücktransport wird ebenfalls von den Rehabilitanden in Auftrag gegeben, da nur diesen die genauen Daten, wie zum Beispiel die Auftragsnummer vorliegen.

Wenn die Bahn wegen Corona nicht fährt, kann dann ein Taxi oder ein Mietwagen genutzt werden?

Nach gegenwärtiger Einschätzung bestehen keine Anzeichen dafür, dass der öffentliche Personenverkehr der Bahn zum Erliegen kommt. Einschränkungen, die eine Heimfahrt zulassen, berechtigen nicht zur Nutzung eines Taxis oder Mietwagens.

Gibt es die Möglichkeit der Taxinutzung aus Angst vor Ansteckung im Sammeltransport bzw. in öffentlichen Verkehrsmitteln?

Taxikosten werden ausschließlich bei ärztlich bescheinigter medizinischer Notwendigkeit übernommen.

Kann für bestimmte Personengruppen für die Heimfahrt ein Taxi genutzt werden, da man nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchte?

Auch hier gilt grundsätzlich: Taxikosten werden ausschließlich bei ärztlich bescheinigter medizinischer Notwendigkeit übernommen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass bestimmte Personengruppen mit entsprechenden Indikationen (zum Beispiel Lungen- und Atemwegserkrankungen) diese medizinische Notwendigkeit einer Taxinutzung entsprechend großzügig bescheinigt bekommen.

Gibt es die Möglichkeit für die  An- und Abreise zur stationären Rehabilitationseinrichtung anstelle der Nutzung von Bahn und ÖPNV einen eigenen PKW zu nutzen?

Wünschen nach Umstellung der Anreise von "ÖPNV" auf "Pkw" wird nach Möglichkeit entsprochen. Wurden bereits Fahrkarten beschafft, müssen diese von dem Rehabilitanden selbst rechtzeitig rückabgewickelt werden (über DB Dialog GmbH). Eine darüber hinausgehende Übernahme von Kosten, wie sie z.B. bei Benutzung eines Taxis o.ä. anfallen, ist hingegen nicht möglich. Benutzt ein Rehabilitand eigeninitiativ ein Taxi, kommt maximal eine Wegstreckenentschädigung (20 Cent je km zurückgelegter Strecke, höchstens jedoch 130 EUR) in Betracht.

Was passiert mit den Reiseunterlagen, wenn die Reha-Klinik die Reha absagt?

Kontaktieren Sie hierzu Ihren Reisedienstleister (zum Beispiel die DB Dialog GmbH).. Bereits erhaltene Reiseunterlagen sind dorthin mit einem Nachweis der Absage zurück zu senden.

Ist auch eine eigenmächtige Abreise ohne Absprache mit der Reha-Klinik möglich?

Eine eigenmotivierte Abreise ist möglich, wenn der Rehabilitand dies wünscht und sich hierfür entscheidet. Die Reha-Klinik ist jedoch in jedem Fall zwingend zu informieren.

Dürfen Rehabilitanden Besuch empfangen? Gerade unbegleitete Kinder und Jugendliche während der Kinderrehabilitation sind hiervon betroffen.

Derzeit ist grundsätzlich von Besuchen abzusehen. Diese wurden teilweise bereits behördlich untersagt.

Die Entscheidung über die Zulässigkeit von Besuchen liegt allein bei den Einrichtungsleitungen bzw. den zuständigen Behörden.