Deutsche Rentenversicherung

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Befundberichte und Untersuchungstermine

Fragen und Antworten zum Thema "Corona und Reha"

An dieser Stelle haben wir für Sie häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Thema "Corona und Reha" zusammengefasst.

Im Falle einer Antragstellung auf eine Rehabilitation (alternativ eine Rente wegen Erwerbsminderung): Müssen Versicherte in der aktuellen Lage damit rechnen, dass die Rentenversicherung sie zu einem Untersuchungstermin einlädt? Müssen Versicherte einen bereits vereinbarten Termin einhalten? Dürfen sie diesen Termin verschieben, ohne dass ihr Antrag wegen mangelnder Mitwirkung abgelehnt wird?

Der beratungsärztliche Dienst der Rentenversicherung wertet bereits vorhandene diagnostische Befunde intensiv aus, um über die beantragte Leistung entscheiden zu können. Gegebenenfalls werden Versicherte aufgefordert, weitere medizinische Unterlagen einzureichen. Wenn eine Sachaufklärung auf diesem Wege nicht möglich ist und sich Gutachter unter Berücksichtigung der Gesamtsituation dazu bereit erklären, können erste, insbesondere dringliche Begutachtungen wieder erfolgen. Eine ausreichende Ausstattung der Gutachter mit Schutzausrüstung und ein entsprechendes Hygienekonzept werden vorausgesetzt. Weiterhin können aber die Gutachter nur in Absprache mit den Versicherten einen Untersuchungstermin organisieren, wenn diese dem zustimmen. Kommt ein Termin nicht zustande oder werden bestehende Termine verschoben, ergeben sich daraus keine negativen Folgen für die Versicherten (keine Ablehnung der Leistung wegen fehlender Mitwirkung). Die Rentenversicherungsträger selbst führen derzeit keine Begutachtungen durch.

Die Deutsche Rentenversicherung fordert von einem Versicherten einen Befundbericht und/oder weitere medizinische Unterlagen im Rahmen eines Reha-Antragsverfahrens an. Muss er trotz des aktuellen Infektionsrisikos die Praxis seines behandelnden Arztes aufsuchen?

Die Deutsche Rentenversicherung ist sich der aktuellen Situation und vor allem der Risiken bewusst, die ein Aufenthalt außerhalb der Wohnung angesichts der Corona-Pandemie mit sich bringt. Wir wollen vermeiden, dass ein Versicherter wegen eines Befundberichtes oder anderer ärztlicher Unterlagen seine Wohnung verlassen muss. Eine persönliche Vorstellung beim behandelnden Arzt ist zur Erstellung eines Befundberichtes für einen Antrag auf Rehabilitation nicht erforderlich. Wir bitten daher die Versicherten um telefonische Kontaktaufnahme mit dem behandelnden Arzt. Die notwendigen Unterlagen sollen per Post an den Versicherten versandt und von diesem an die Deutsche Rentenversicherung weitergeschickt werden. Wir nehmen Rücksicht auf die damit verbundenen Postlaufzeiten und auf längere Bearbeitungszeiten in den derzeit stark frequentierten Arztpraxen. Fristsetzungen werden entsprechend großzügig bemessen.