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Ambulante Folgeleistung bei psychosomatischen Erkrankungen (PRN)

Bei psychosomatischen Erkrankungen kann Ihnen die Rehabilitationseinrichtung als ambulante Folgeleistung PRN verordnen. Bei PRN handelt es sich um eine Form von psychotherapeutischer Begleitung am Wohnort. PRN soll Ihnen dabei helfen, die während der ganztägig ambulanten oder stationären Leistung zur medizinischen Rehabilitation erreichten Rehabilitationsziele für Ihre persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensbereiche zu vertiefen und zu stabilisieren. Die Rehabilitationsziele sollen dabei in einem erkennbaren Zusammenhang mit dem Rehabilitationsauftrag der gesetzlichen Rentenversicherung stehen und Aspekte der beruflichen Integration berücksichtigen.

PRN kann in Form von Einzelgesprächen oder Gruppengesprächen durchgeführt werden. Die Entscheidung, ob PRN in Einzelgesprächen oder Gruppengesprächen durchgeführt wird, ist derzeit unter anderem vom regionalen Angebot abhängig. Auch Mischformen aus Einzelgesprächen und Gruppengesprächen sind zulässig.

In der Regel umfasst PRN 25 Gruppengespräche oder 8 Einzelgespräche.
Bereits während der Rehabilitationsleistung wird mit Hilfe des Rehabilitationsteams der Kontakt zu einem PRN-Nachsorgetherapeuten hergestellt und der erste Behandlungstermin vereinbart.

Ausschließlich Therapeuten, die mit der Deutsche Rentenversicherung Westfalen einen entsprechenden Honorarvertrag abgeschlossen haben, dürfen PRN zu Lasten der Deutschen Rentenversicherung Westfalen durchführen. In fachlicher Hinsicht handelt es sich um approbierte Ärzte oder Psychologen mit psychotherapeutischer Ausbildung und praktischer Erfahrung. Ihren wohnortnahen PRN-Therapeuten gibt Ihnen die Rehabilitationseinrichtung in der Verordnung an. Die Anschriften der PRN-Therapeuten können Sie dem nachfolgenden Verzeichnis entnehmen.

Die PRN-Therapeuten stellen sicher, dass die PRN möglichst innerhalb von 4 Wochen nach Beendigung der vorangegangenen ganztägig ambulanten oder stationären Leistung zur medizinischen Rehabilitation beginnt.

Die Deutsche Rentenversicherung Westfalen übernimmt die Kosten der von der Rehabilitationseinrichtung verordneten PRN in voller Höhe. Eine Zuzahlung ist von Ihnen nicht zu leisten. Ihnen entstehende Fahrkosten werden nicht erstattet.

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