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Rehabilitation für schwerst kranke Kinder – Familienorientierte (Kinder-)Rehabilitation

Unter "Familienorientierter Rehabilitation" ist eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation für ein schwerst chronisch krankes Kind (Mukoviszidose, Zustand nach Operation am Herzen oder nach Organtransplantation) zu verstehen, bei der das Kind von seinen Eltern/Erziehungsberechtigten und/oder Geschwistern begleitet wird. Bei Krebserkrankungen ist die Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung in Bochum zuständig.

Im Rahmen der familienorientierten Kinderrehabilitation werden die Angehörigen des kranken Kindes (Eltern und/oder Geschwister) in den Rehabilitationsprozess einbezogen. Die Mitaufnahme ist dabei nicht von einem eigenständigen Rehabilitationsbedarf der Familienangehörigen abhängig, vielmehr ist entscheidend, dass die Erkrankung des Kindes die Alltagsaktivitäten der Familie erheblich beeinträchtigen.

Um sicherzustellen, dass im Rahmen der Leistungsgesetze der Renten- und Krankenversicherung schwerst chronisch kranke Kinder und ihre Familien in Einzelfällen und nach einheitlichen Voraussetzungen eine Rehabilitationsleistung mit familienorientierter Zielstellung erhalten können, haben die Renten- und Krankenversicherung eine Verfahrensabsprache getroffen.

Bei der "Familienorientierten Rehabilitation" handelt es sich nicht um die sogenannte „Mutter/Vater-Kind-Rehabilitation“, da hier der Rehabilitationsbedarf bei der Mutter oder dem Vater liegt. Für Mutter-Vater-Kind Rehabilitationsleistungen ist ausschließlich die gesetzliche Krankenversicherung zuständig.

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Anprechpartner "Rehabilitation für Kinder und Jugendliche"

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