Zum internationalen Krebstag: Rehabilitation und Forschung unterstützen Wiedereingliederung
Datum: 30.01.2026
Der Weltkrebstag am 4. Februar ruft nicht nur zur Vorsorge und Früherkennung auf, sondern rückt auch die Bedeutung der Rehabilitation und Nachsorge für Menschen mit einer Krebserkrankung in den Fokus.
2024 haben in Mitteldeutschland 19.953 Menschen eine onkologische Rehabilitation abgeschlossen (in Sachsen waren es 9.780, in Sachsen-Anhalt 4.978 und in Thüringen 5.195). 9.671 der Reha-Leistungen wurden von Männern in Anspruch genommen, 10.282 von Frauen. Letztere erkrankten am häufigsten an Brustkrebs, Männer an Prostatakrebs.
Erbracht werden die Rehabilitationsleistungen in eigenen Reha-Kliniken der Deutschen Rentenversicherung und in Vertragseinrichtungen. Informationen zum Behandlungsspektrum, zur Qualität und zu weiteren Merkmalen gibt es auf meine-rehabilitation.de. Eine geeignete Reha-Einrichtung finden Betroffene außerdem online hier.
Förderung der Reha-Forschung
Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland bietet nicht nur onkologische Reha-Leistungen. Auch die Reha-Forschung zum Thema unterstützt sie: „Von Januar 2023 bis Mai 2025 haben wir ein Forschungsprojekt gefördert, bei dem es um die berufliche Wiedereingliederung von Betroffenen nach einer Krebserkrankung ging“, sagt Dr. Kerstin Mattukat, Referatsleiterin Reha-Entwicklung bei dem Rentenversicherungsträger.
Ziel des Projektes war es, Hürden und Hilfen zu erforschen, die Patientinnen und Patienten in Mitteldeutschland daran hindern beziehungsweise die dabei helfen, nach einer Krebserkrankung wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Die Forschungsarbeiten erfolgten am Institut für Medizinische Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Hilfe für Betroffene vor Ort
Neben der Reha-Forschung fördert die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland auch die Landeskrebsgesellschaften in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit den Zuwendungen konnten sowohl Personal- und Sachkosten der Geschäftsstellen als auch Projekte finanziert werden. Die Selbsthilfeorganisationen beraten Betroffene mit einer Krebserkrankung und deren Angehörige bei allen Fragen zur Erkrankung, medizinischen Versorgung und Nebenwirkungen sowie zu Unterstützungsmöglichkeiten bei ganz alltäglichen Problemen.