Deutsche Rentenversicherung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

  1. Startseite Berlin Brandenburg
  2. Presse
  3. Pressemitteilungen
  4. Beitragseinnahmen bei der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg steigen nach „Corona-Delle“

Beitragseinnahmen bei der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg steigen nach „Corona-Delle“

Beitragseinnahmen Januar bis Mai 2020 ein Prozent unter Schätzung vom Februar

Datum: 11.06.2020

Rund 4,9 Milliarden Euro Beitragseinahmen sind bis zum 31. Mai 2021 an die Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg geflossen. Das sind rund 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, trotz des deutlichen Einnahmerückgangs im März und April. In diesen Monaten wurden im Vergleich zum Vorjahr bis zu 5,4 Prozent weniger Beiträge eingenommen. Dass der Arbeitsmarkt mittlerweile nach der „Corona-Delle“ langsam wieder anspringt, zeigt sich an den Beitragseinnahmen im Mai, wo ein Plus von drei Prozent gegenüber dem 2019er-Wert zu verzeichnen ist. Die Beiträge liegen damit rund ein Prozent unter der Schätzung vom Februar. Zugleich stiegen die Ausgaben auf 6,6 Milliarden Euro in diesem Zeitraum. Größter Posten sind die Rentenzahlungen mit 5,3 Milliarden Euro.

„Die aufgrund der Pandemie steigende Arbeitslosigkeit und die Kurzarbeit haben natürlich auch Auswirkungen auf uns. Insgesamt ist die aktuelle Finanzsituation jedoch stabil. In der Krise waren und sind wir für unsere Versicherten da. Rentnerinnen und Rentner können sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten darauf verlassen, dass die Rente pünktlich und zuverlässig gezahlt wird. Die Rentenerhöhung am 1. Juli ist ein Mut machendes Signal“, sagt Christian Hoßbach, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg. „Ich bin froh, dass wir jetzt auch Schritt für Schritt unser Präventions- und Rehabilitationsangebot wieder ausweiten und unsere Versicherten ab nächster Woche mit Terminvereinbarung auch wieder persönlich beraten können“, so Hoßbach weiter.

Auch bei den Ausgaben macht sich die Pandemie bemerkbar. Für Rehabilitationsleistungen wurden mit 84,8 Millionen rund 6,1 Millionen Euro weniger ausgegeben als im Vorjahrszeitraum. Ursache dafür ist unter anderem, dass die Reha-Einrichtungen vorübergehend nur noch Anschlussheilbehandlungen aber keine regulären Rehabilitationsmaßnahmen mehr durchführen konnten. Aktuell nehmen die Reha-Kliniken unter Beachtung strengster Hygienemaßnahmen wieder mehr Rehabilitanden auf.