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Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg wächst

Vertreterversammlung beschließt Haushalt 2022

Datum 16.12.2021

Die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg geht mit einem Etat von rund 15,3 Milliarden Euro in das neue Jahr 2022. Das sind gut 600 Millionen mehr als im Haushaltsplan 2021. Das hat ihre Vertreterversammlung heute im Rahmen einer coronabedingt hybriden Sitzung beschlossen. Zum Vergleich: Im Haushalts­ent­wurf 2022 für das Land Brandenburg stehen 14,7 Milliarden Euro.

„Die weiter steigende Zahl an Versicherten in der Hauptstadtregion Berlin-Branden­burg ist der wesentliche Grund für dieses Wachstum. Je mehr Menschen sozial­ver­si­cherungspflichtig beschäftigt sind, desto höher sind unsere Beitrags­ein­nahmen. Wie in den Vorjahren kommt der Löwenanteil des Haushalts den Rentner­in­nen und Rentnern in der Region zu Gute. Allein 13,8 Milliarden Euro sind für die laufenden Rentenausgaben vorgesehen. Die Versicherten profitieren zusätzlich von unse­ren Präventions- und Rehabilitationsleistungen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag, um es Menschen mit gesundheitlichen Einschrän­kun­gen zu ermöglichen, wieder an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren oder in einen anderen Beruf einzu­steigen“, so Elmar Stollenwerk, alternierender Vorsitzender der Vertreter­versamm­lung der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg.

Nach den Renten an die rund 800.000 Rentnerinnen und Rentner des Regional­trägers der Deutschen Rentenversicherung sind die Aufwendungen zur Krankenver­si­cherung der Rentner mit gut einer Milliarde Euro die zweitgrößte Ausgaben­posi­tion. Knapp 310 Millionen Euro sind für Leistungen zur Prävention und zur Reha­bilitation eingeplant. Diese Leistungen sind angesichts der sich stetig verändernden Arbeitswelt und der immer älter werdenden Gesellschaft von großer Bedeutung.