Die DRV Bund im digitalen Wandel: Transformation braucht Investition
Stellungnahme hinsichtlich aktueller Berichterstattung über Prüffeststellungen des Bundesrechnungshofes.
Datum: 19.05.2026
Angesichts aktueller Berichterstattung über Prüffeststellungen des Bundesrechnungshofes zur Inanspruchnahme externer Beratung nimmt die Deutsche Rentenversicherung Bund wie folgt Stellung:
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat keine Gelder für überflüssige Beratungsleistungen ausgegeben, sondern in einen notwendigen Veränderungsprozess investiert. Mit den eingeleiteten Maßnahmen und Strategien stellt sich die DRV Bund für die Zukunft auf und leistet ihren Beitrag zu Entbürokratisierung und Digitalisierung.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Als eine der größten Sozialbehörden Deutschlands müssen wir uns gleichzeitig digital modernisieren, steigenden Sicherheitsbedarfen und regulatorischen Anforderungen gerecht werden, wachsende Antragszahlen bewältigen und den demographischen Wandel in der eigenen Belegschaft managen. Das erfordert in bestimmten Bereichen auch externe Expertise. Sie unterstützt dabei, neue Ansätze zu entwickeln und interne Kompetenzen zu ergänzen. Nur so kann es gelingen, in einem stark dynamischen Umfeld auch künftig den Kundenerwartungen gerecht zu werden und die Bearbeitung von Anträgen und Anliegen der Versicherten, Rentnerinnen und Rentner, Leistungsempfängerinnen und -empfänger in gewohntem Maße sicherzustellen und weiterzuentwickeln.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund nimmt die Kritikpunkte des Bundesrechnungshofs sehr ernst und wird diese zum Anlass nehmen, um noch einmal den Gesamtprozess der Beschaffung von externen Beratungsleistungen kritisch zu prüfen. Der Bericht des Bundesrechnungshofes befindet sich derzeit noch im parlamentarischen Verfahren.