Deutsche Rentenversicherung

Vertreterversammlung beschließt Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Hessen

Datum: 28.11.2025

FRANKFURT AM MAIN/FULDA. Rund 16,9 Milliarden Euro beträgt das Haushaltsvolumen der Deutschen Rentenversicherung Hessen im Jahr 2026 und wächst damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 Prozent. Das hat die Vertreterversammlung des Sozialversicherungsträgers bei ihrer Jahresabschlusssitzung am 28. November in Frankfurt am Main unter Leitung ihres Vorsitzenden Manfred Schmidt beschlossen.

Die Beiträge, mit rund 74 Prozent die wichtigste Position der Einnahmenseite des Haushalts, schlagen mit rund 12,5 Milliarden Euro zu Buche. Vom Bund werden Zuschüsse von rund 3,7 Milliarden Euro erwartet. Auf der Ausgabenseite stellen die Rentenzahlungen mit rund 14,5 Milliarden Euro die größte Position von 86 Prozent der Gesamtausgaben. Die Verwaltungs- und Verfahrenskosten machen lediglich 1,3 Prozent des Haushaltsvolumens aus.

Bei der Jahresabschlusssitzung wurde außerdem der Versichertenälteste Wilfried Schnaubelt aus Fulda geehrt. Er ist seit 50 Jahren ehrenamtlich als Versichertenältester tätig; so lange, wie es diese Institution bei der Deutschen Rentenversicherung Hessen gibt. Die Versichertenältesten beraten vor Ort ehrenamtlich und kostenlos und helfen beispielsweise beim Rentenantrag. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer bürgernahen Verwaltung.

Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsgremium der Deutschen Rentenversicherung Hessen. Ihr gehören je 15 Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber an. Sie beschließt unter anderem die Satzung, wählt den Vorstand und verabschiedet den Haushaltsplan.

Die Deutsche Rentenversicherung Hessen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist der größte Sozialversicherungsträger in Hessen. Sie betreut rund 2,5 Millionen Versicherte, 584.000 Rentnerinnen und Rentner sowie 117.000 Arbeitgeber. Bei Fragen rund um Rente, Rehabilitation und Prävention sowie Altersvorsorge ist sie die regionale Ansprechpartnerin in Hessen.

Frankfurt am Main, 28. November 2025