Deutsche Rentenversicherung

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DRV Oldenburg-Bremen feiert ihr 125-jähriges Jubiläum

55.000 Versicherte waren vor 125 Jahren die ersten, die von der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen (DRV) profitierten. Heute betreut sie 850.000 Versicherte und zahlt rund 257.000 Renten monatlich. Jetzt feierte die DRV ihren 125. Geburtstag im Oldenburger Schloss. Die Festrede hielt der ehemalige Bundessozialminister Dr. Norbert Blüm.

„Mit der heutigen Veranstaltung wollen wir daran erinnern, dass wir seit 125 Jahren in der Region zuverlässig für die solidarische Alterssicherung der Menschen da sind“, sagte die Vorstandsvorsitzende der DRV Marita Rosenow bei ihrer Begrüßung und warf einen Blick zurück auf den historischen Werdegang.

Waren es 1891 fünf Mitarbeiter, die sich um die Rente und die Heilverfahren für Arbeiterinnen und Arbeiter kümmerten – nur diese konnten damals eine Altersrente mit 70 Jahren beanspruchen – so beschäftigt die DRV Oldenburg-Bremen heute über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Etat von 2,8 Milliarden Euro.

Rosenow erinnerte daran, dass die DRV Oldenburg-Bremen in ihrer Geschichte stets um den Erhalt der Selbständigkeit bangen musste. Mit einer Reorganisation 1994/95 wurden effektive und effiziente Verwaltungsstrukturen geschaffen. Nur so gelang es, bei der Neustrukturierung der gesetzlichen Rentenversicherung durch ein Organisationsreformgesetz die Eigenständigkeit zu bewahren.

„So wurde 2005 aus der LVA Oldenburg-Bremen die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen und nicht die DRV Niedersachsen-Bremen“, stellte Rosenow fest und bedankte sich für die damalige politische Unterstützung bei den anwesenden Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt und der Bremer Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt.

Der Erhalt der Selbständigkeit sei übrigens eine richtige Entscheidung gewesen, machte die Vorstandsvorsitzende deutlich: “In den Benchmarking-Vergleichen der Deutschen Rentenversicherung nehmen wir gute Plätze ein und in der Kundenzufriedenheit sind wir Spitze. Grund genug, sich über die Situation zu freuen und das Trägerjubiläum zu feiern.“

Der alternierende Vorstandsvorsitzende Cornelius Neumann-Redlin erinnerte die Politik daran, sich den drängenden Zukunftsfragen der Rentenversicherung zu stellen. Es reiche nicht aus, in finanziell guten Zeiten die Beitragszahler mit teuren Rentenpaketen zu belasten und das Problem des demografischen Wandels mit der Folge eines sinkenden Rentenniveaus nicht anzugehen. Das hohe Maß an sozialer Sicherung im Alter sollte auch für die Zukunft gehalten werden.

Der ehemalige Bundessozialminister Dr. Norbert Blüm verwies in seiner Festansprache darauf, dass die Deutsche Rentenversicherung zwei Weltkriege, Inflation, Währungsumstellungen und Wirtschaftskrisen überstanden hat. Es wurden Millionen von Flüchtlingen und Aussiedlern eingegliedert und im Rahmen der deutschen Einheit das System der gesetzlichen Rentenversicherung in den neuen Bundesländern erfolgreich eingeführt, immer getreu dem Wahlspruch: “Sicherheit für Generationen“. In der öffentlichen Diskussion brauche die gesetzliche Rentenversicherung daher ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern sollte den Mut aufbringen und klare Positionen zum Umlageverfahren und zum Generationenvertrag einnehmen, so der ehemalige Minister.