Fallmanagement
Informationen für Reha-Einrichtungen
Einleitung eines Fallmanagements
In vielen Fällen gelingt die nachhaltige Wiedereingliederung in das Erwerbsleben bereits nach einer medizinischen Rehabilitation selbst oder durch zusätzliche etablierte Nachsorgeangebote. Bei einem Teil der Rehabilitand*innen bestehen jedoch komplexe, gesundheitliche, berufliche oder soziale Problemlagen, die eine zusätzliche Unterstützung im Anschluss an die Rehabilitation erforderlich machen.
Für diese Versichertengruppe bietet die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen ein strukturiertes Fallmanagement nach medizinischer Rehabilitation an.
Rehabilitationseinrichtungen können ein Fallmanagement insbesondere dann empfehlen, wenn sich im Verlauf der Rehabilitation Hinweise auf einen komplexen Unterstützungsbedarf ergeben. Dies kann beispielsweise der Fall sein bei:
- unsicherer beruflicher Wiedereingliederung
- komplexem Rehabilitationsbedarf mit notwendiger Koordination mehrerer Unterstützungsleistungen
- erheblichen funktionellen Einschränkungen mit unklarer beruflicher Perspektive
Informationen für Reha-Einrichtungen
Mit dem Überleitungsbogen G4508-00 werden Personen, die zur erfolgreichen beruflichen Wiedereingliederung einen weitergehenden Unterstützungsbedarf aufweisen, an die Deutsche Rentenversicherung gemeldet.
Überleitungsbogen G48508-00 – von der Reha-Einrichtung auszufüllen
Übermittlung:
Klinikdatentausch
Im Klinikdatentausch nach §301 SGB V ist bei der Entlassungsmeldung eine Aussage zum Fallmanagement zu treffen. Wird hier eine besondere Bedarfslage festgestellt, ist dieses Feld mit "J – Ja" vorzugegeben. In diesem Fall ist der Überleitungsbogen G4508-00 als pdf-Anhang beizufügen.
Post
Der Vordruck G4508-00 kann auch per Post an die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen (Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, 26112 Oldenburg) geschickt werden.