Trickbetrüger verunsichern Rentnerinnen und Rentner

Trickbetrüger lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen.

Datum: 29.01.2026

Hände halten SmartphoneQuelle:bloomua | fotolia.com Hände mit Smartphone

Trickbetrüger lassen sich immer wieder neue Maschen einfallen, um an die persönlichen Daten und das Geld der Personen zu kommen, die sie kontaktieren. Besonders häufig nehmen sie dabei ältere Menschen ins Visier.

Keine Anrufe per Handy

Aktuell rufen Trickbetrüger Rentnerinnen und Rentner über eine Mobilfunknummer an und behaupten, dass diesen ein einmaliger Zuschuss zur Rente in Höhe von 1.000 Euro pro Kind gewährt werden würde, den sie beantragen müssten. In diesem Fall legen Sie am besten sofort auf. Denn meist handelt es sich bei solchen Anrufen um Trickbetrüger, die versuchen, an Ihre persönliche Daten zu kommen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung rufen Rentnerinnen und Rentner in der Regel nicht an, erst recht nicht über eine Mobilfunknummer. Auch gibt es den im aktuellen Fall angesprochenen Zuschuss nicht.

Sollte es im Einzelfall, etwa im Rahmen eines laufenden Antrags, doch einmal erforderlich sein, dass unsere Mitarbeitenden mit unseren Versicherten, Rentnerinnen und Rentnern telefonisch Kontakt aufnehmen, geben sie immer eine Rückrufnummer an.

Zudem fordern wir persönliche Daten nur schriftlich an und unsere Mitarbeitenden machen keine Hausbesuche.

Keine persönlichen Daten weitergeben

Unser Tipp: Geben Sie niemals an Unbekannte persönliche Daten weiter und überweisen Sie kein Geld.

Wer unsicher ist oder Fragen dazu hat, kann sich an unser Servicetelefon unter der 0800 1000 480 16 wenden. Es ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 15.30 Uhr zu erreichen.

Polizei warnt vor Schockanrufen

Auch die Polizei warnt vor vielfältigen Betrugsmaschen. Vor allem ältere Menschen werden häufig Opfer sogenannter „Schockanrufe“. Dabei geben sich die Anrufer als Familienmitglieder, Bekannte oder Amtspersonen aus und fordern aus erdachten Gründen Geld oder Wertgegenstände. Meist setzen sie ihre Opfer nicht nur emotional, sondern auch zeitlich stark unter Druck.

Auch in diesem Fall gilt: Legen Sie sofort auf! Kontaktieren Sie eine Person Ihres Vertrauens und informieren Sie die Polizei über die 110. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention.