Eigenständigkeit sichert Bürgernähe und passgenaue Lösungen

Datum: 17.09.2026

Geschäftsführung, Vorstandsvorsitzende und Vorsitzende der Vertreterversammalung der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen gemeinsam auf einem Bild.  Quelle: Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen v.L. Herr Krieghoff (stellv. Vorsitzender der Vertreterversammlung), Frau Simon (Geschäftsführerin), Herr Dr. Kunte (stellv. Geschäftsführer), Herr Heider (Vorsitzender der Vertreterversammlung), Frau Düring (stellv. Vorsitzende des Vorstands), Herr Neumann-Redlin (Vorsitzender des Vorstands) der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen 

Die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen spricht sich für den Erhalt der Eigenständigkeit aus – gute Ergebnisse beim Kundenservice unterstreichen die Stärke regionaler Strukturen.

"Die föderale Organisation der Deutschen Rentenversicherung verbindet eine bundesweit einheitliche Rechtsanwendung mit regionaler Verantwortung, Bürgernähe und demokratischer Selbstverwaltung“, betonte der Vorstandsvorsitzende Cornelius Neumann-Redlin im Rahmen der 7. Sitzung der Vertreterversammlung.

Hintergrund ist die Empfehlung der Alterssicherungskommission, die Rentenversicherung organisatorisch weiterzuentwickeln und dabei die DRV Bund als zentrale Steuerungsinstanz zu stärken. Die Vertreterversammlung der DRV Oldenburg-Bremen sprach sich gegen eine weitere Zentralisierung aus und will die Eigenständigkeit des Trägers erhalten. Die Eigenständigkeit der regionalen Träger ermöglicht passgenaue Lösungen für die Menschen in der jeweiligen Region. Die weiteren Beratungen über die organisatorische Weiterentwicklung der Deutschen Rentenversicherung will die Selbstverwaltung konstruktiv begleiten.

„Die DRV Oldenburg-Bremen soll auch in Zukunft ein zuverlässiger, kompetenter und bürgernaher Ansprechpartner für die Versicherten und Arbeitgeber in der Region sein“, so Neumann-Redlin.  

Ausgezeichneter Kundenservice

Dass die regionale Ausrichtung konkrete Vorteile für die Versicherten bietet, zeigen auch die Ergebnisse der aktuellen Kundenbefragung der Deutschen Rentenversicherung. Bei der Zufriedenheit mit persönlichen und videobasierten Beratungen durch den Auskunfts- und Beratungsdienst erreichte die DRV Oldenburg-Bremen im Vergleich der 16 Rentenversicherungsträger den zweiten Platz. Auch bei der Zufriedenheit mit der Bearbeitung von Altersrenten belegte der Träger Rang zwei.

„Diese Ergebnisse sind ein Ausdruck der engagierten und kundenorientierten Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Geschäftsführerin Frau Simon. „Sie zeigen, welchen Mehrwert ein kleiner regionaler Rentenversicherungsträger mit kurzen Entscheidungswegen und direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern für seine Versicherten bieten kann.“

Erfolgreiches Reha-Projekt „BASE“ wird verstetigt

Auch bei der Weiterentwicklung der Rehabilitation setzt die DRV Oldenburg-Bremen auf innovative, an den Bedürfnissen der Versicherten ausgerichtete Angebote. Das im Rahmen der zweiten Förderwelle von „rehapro“ durchgeführte Projekt „BASE“ soll nach dem Ende der offiziellen Projektlaufzeit verstetigt werden.

Im Rahmen des Projekts wurde eine digitale Plattform entwickelt, die Rehabilitanden mit 16 unterschiedlichen Bausteinen Informationen und Unterstützung sowie individuelle Coaching-Angebote zur Vorbereitung auf die Reha bietet.

Künftig soll das Angebot inhaltlich weiterentwickelt und allen Versicherten der DRV Oldenburg-Bremen zur Verfügung gestellt werden, die eine medizinische Rehabilitation durchführen. Auch andere Rentenversicherungsträger haben bereits Interesse an der Nutzung des Angebots bekundet.

„Dass wir das Projekt verstetigen und weiterentwickeln, ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein regionaler Rentenversicherungsträger neue Lösungen entwickeln und erfolgreich in die Praxis bringen kann“, betonte der stellvertretende Geschäftsführer Dr. Axel Kunte.