Pinktober
Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund beraten zu Brustkrebsfrüherkennung und -therapie
Datum: 02.10.2026
Mit rund 75.000 Neuerkrankungen im Jahr stellt Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland dar. Jede 8. Frau erkrankt im Laufen ihres Lebens, doch etwa 1 % aller Brustkrebsneuerkrankungen betreffen auch Männer. Der Brustkrebsmonat Oktober „Pinktober“ will Aufmerksamkeit schaffen und über Früherkennung, Therapie und konkrete Unterstützungsangebote informieren. Auch die Reha-Zentren Utersum und Bayerisch Gmain der Deutschen Rentenversicherung Bund bieten anlässlich des Aktionsmonats spezielle Aktionen.
Durch eine verbesserte Früherkennung und individualisierte Therapieoptionen kann Brustkrebs inzwischen häufig erfolgreich behandelt werden. Dennoch stellt die Erkrankung für die Betroffenen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch eine starke Belastung dar. Eine wichtige Rolle bei der Nachsorge nimmt deshalb die medizinische Rehabilitation ein: Ziel ist hierbei nicht nur die körperliche Regeneration der Betroffenen, sondern auch die psychische Bewältigung der Erkrankung. Spezialisierte Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung Bund setzen hierbei auf ganzheitliche Behandlungskonzepte nach neuesten medizinischen Standards.
Reha-Kliniken informieren zu Erkrankung, Früherkennung und Therapie
Quelle: DRV Bund, Reha-Zentrum Utersum auf Föhr, Iris Wallat
Anlässlich des „Pinktober“ bieten das Reha-Zentrum Utersum auf Föhr und Bayerisch Gmain der Deutschen Rentenversicherung Bund spezielle Aktionen an: Patientinnen, die im Oktober ihre Reha in Utersum beginnen, erhalten ein Willkommenspaket mit Informationen zur Brustselbstuntersuchung, Broschüren mit hilfreichen Adressen und die pinke Schleife zum Anstecken. Der in Pink beleuchtete Haupteingang der Klinik und pinke Köstlichkeiten in der Cafeteria machen den gesamten Oktober über auf die Bedeutung von Brustkrebsvorsorge und -forschung aufmerksam. Die Information rund um die Erkrankung, Früherkennung und Therapie spielt aber das gesamte Jahr über eine wichtige Rolle: Rehabilitandinnen, die für eine pneumologische Reha ins Reha-Zentrum Utersum kommen, haben ebenfalls die Möglichkeit, ganzjährig an den Vorträgen und Seminaren der Gynäkologie teilzunehmen, z.B. zur Brustselbstuntersuchung am Modell. Am Reha-Zentrum Bayerisch Gmain, Klinik Hochstaufen, ist am 27. Oktober eine Sozialarbeiterveranstaltung mit einem Vortrag zum Thema Brustkrebs geplant.
Onkologische Reha: Brustkrebs häufigste Indikation, Tendenz steigend
Im Jahr 2025 erbrachte die Deutsche Rentenversicherung Bund rund 73.000 onkologische Rehabilitationsleistungen. Krebserkrankungen sind somit auf Platz drei der Indikationen. Ihr Anteil lag für Frauen bei rund 49.000 Rehabilitationen (67,2 Prozent) und für Männer bei rund 24.000 (32,7 Prozent). In rund 27.000 Fällen handelte es sich um Brustkrebs, was einem Anteil von rund 37 Prozent entspricht. Trägerübergreifend erbrachte die Deutsche Rentenversicherung rund 140.000 onkologische Rehabilitationsleistungen. Krebserkrankungen stellen hier ebenfalls die dritthäufigste Indikation für eine medizinische Reha dar. Ihr Anteil lag für Frauen bei rund 76.000 Rehabilitationen (54,5 Prozent) und für Männer bei rund 63.000 (45,5 Prozent). In rund 41.000 Fällen handelte es sich um Brustkrebs, was einem Anteil von 29 Prozent entspricht. Insgesamt ist in der medizinischen Rehabilitation die Anzahl an Brustkrebsdiagnosen in der Gruppe onkologischer Erkrankungen in den letzten 5 Jahren leicht gestiegen.
Behandlung mit Kreativtherapien, Entspannungsverfahren oder Sexualmedizin
Die Reha-Zentren Bayerisch Gmain, Bad Homburg, Ückeritz und Utersum der DRV Bund bieten Rehabilitation auf dem Gebiet der Frauenheilkunde (Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs) an. Neben klassischen Behandlungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Psychotherapie können auch Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Yoga, Kunst-, Musik- oder Waldtherapie, spezielle Schulungen etwa zu Schlaf, Stress und Ernährung sowie sexualmedizinische Angebote in Anspruch genommen werden.
Weitere Informationen:
- Zum Behandlungsspektrum, der Qualität und spezifischen Merkmale der einzelnen Kliniken sowie über spezielle Nachsorgeangebote informiert die Website www.meine-rehabilitation.de .
- Die Reha kann schnell und unkompliziert beantragt werden unter eAntrag.
- Allgemeine Informationen zur Reha mit der Deutschen Rentenversicherung bieten Broschüren wie Rehabilitation nach Tumorerkrankungen, Medizinische Rehabilitation: Wie sie Ihnen hilft oder Reha-Nachsorge: Therapieerfolg nachhaltig sichern. Sie stehen unter dieser Pressemitteilung zum kostenfreien Download bereit.