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Werte der knappschaftlichen Rentenversicherung

Aktuelle Zahlen aus dem Bereich der Sozialversicherung

Knappschaftliche Rentenversicherung: 24,7 Prozent (9,30 Prozent Arbeitnehmeranteil, 15,40 Prozent Arbeitgeberanteil)

Krankenversicherung:
Aktivversicherte:
Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse bestimmten Zusatzbeitrages. Ab dem 1.10.2018 beträgt dieser Zusatzbeitrag für Mitglieder der Knappschaft 1,1 Prozent (Beitragsatzsenkung von 1,3 auf 1,1 Prozent). Der Zusatzbeitrag musste bis zum 31.12.2018 allein vom Arbeitnehmer gezahlt werden. Ab dem 01.01.2019 wird der Zusatzbeitrag je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt.

Rentner:
Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse bestimmten Zusatzbeitrages. Mitglieder der Knappschaft zahlen in der Krankenversicherung der Rentner ab dem 01.12.2018 einen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent (Beitragsatzsenkung von 1,3 auf 1,1 Prozent). Der Zusatzbeitrag musste bis zum 31.12.2018 allein vom Rentner gezahlt werden. Ab dem 01.01.2019 wird der Zusatzbeitrag je zur Hälfte vom Rentner und Rentenversicherungsträger gezahlt.

Arbeitslosenversicherung bis 31.12. 2018 3,0 Prozent, ab 01.01.2019 2,5 Prozent.

Pflegeversicherung: ab 1.1.2019 3,05 Prozent bzw. 3,3 Prozent für Kinderlose ab Vollendung des 23. Lebensjahres.

Rechengrößen

Tabelle: Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung

West

Ost

ab 1.1.2011

monatlich 6.750 Euro

monatlich 5.900 Euro

ab 1.1.2012

monatlich 6.900 Euro

monatlich 5.900 Euro

ab 1.1.2013

monatlich 7.100 Euro

monatlich 6.050 Euro

ab 1.1.2014

monatlich 7.300 Euro

monatlich 6.150 Euro

ab 1.1.2015

monatlich 7.450 Euro

monatlich 6.350 Euro

ab 1.1.2016

monatlich 7.650 Euro

monatlich 6.650 Euro

ab 1.1.2017

monatlich 7.850 Euro

monatlich 7.000 Euro

ab 1.1.2018

monatlich 8.000 Euro

monatlich 7.150 Euro

ab 1.1 2019

monatlich 8.200 Euro

monatlich 7.600 Euro

Tabelle: Beitragssatz zur knappschaftlichen Rentenversicherung

Beitragssatz

Arbeitnehmeranteil

Arbeitgeberanteil

ab 1.1.2011

26,4 Prozent

9,95 Prozent

16,45 Prozent

ab 1.1.2012

26,0 Prozent

9,80 Prozent

16,20 Prozent

ab 1.1.2013

25,1 Prozent

9,45 Prozent

15,65 Prozent

ab 1.1.2014

25,1 Prozent

9,45 Prozent

15,65 Prozent

ab 1.1.2015

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

ab 1.1.2016

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

ab 1.1.2017

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

ab 1.1.2018

24,7 Prozent

9,30 Prozent

15,40 Prozent

ab 1.1.2019

24,7 Prozent

9,30 Prozent

15,40 Prozent

Tabelle: Bezugsgröße

West

Ost

ab 1.1.2011

monatlich 2.555 Euro

monatlich 2.240 Euro

ab 1.1.2012

monatlich 2.625 Euro

monatlich 2.240 Euro

ab 1.1.2013

monatlich 2.695 Euro

monatlich 2.275 Euro

ab 1.1.2014

monatlich 2.765 Euro

monatlich 2.345 Euro

ab 1.1.2015

monatlich 2.835 Euro

monatlich 2.415 Euro

ab 1.1.2016

monatlich 2.905 Euro

monatlich 2.520 Euro

ab 1.1.2017

monatlich 2.975 Euro

monatlich 2.660 Euro

ab 1.1.2018

monatlich 3.045 Euro

monatlich 2.695 Euro

ab 1.1.2019

monatlich 3.115 Euro

monatlich 2.870 Euro

Beiträge ab 1.1.2019

Pflichtversicherte Arbeitnehmer in der knappschaftlichen Rentenversicherung

Normalbeitrag entsprechend dem Arbeitsentgelt, wobei der Arbeitgeber 15,40 Prozent und der Arbeitnehmer 9,30 Prozent trägt; bei Berufsausbildung und einer Ausbildungsvergütung bis zu 325 Euro zahlt der Arbeitgeber den vollen Betrag.

auf Antrag und kraft Gesetzes (Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen, Hebammen und Entbindungspfleger, Seelotsen, Künstler und Publizisten, Hausgewerbetreibende, Küstenschiffer und Küstenfischer, Gewerbetreibende in Handwerksbetrieben und Selbständige, die auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und im Zusammenhang mit ihrer selbständigenTätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen):

Pflichtversicherte Selbstständige

auf Antrag und kraft Gesetzes (Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen, Hebammen und Entbindungspfleger, Seelotsen, Künstler und Publizisten, Hausgewerbetreibende, Küstenschiffer und Küstenfischer, Gewerbetreibende in Handwerksbetrieben und Selbständige, die auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und im Zusammenhang mit ihrer selbständigenTätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen):

West

Ost

Regelbeitrag

monatlich 
579,39 Euro

monatlich. 
533,82 Euro

jedoch niedrigerer oder höherer Beitrag bei entsprechendem Nachweis des tatsächlich erzielten niedrigeren oder höheren Arbeitseinkommens

Halber Regelbeitrag

monatlich
289,70 Euro

monatlich
266,91 Euro

bis zum Ablauf von 3 Kalenderjahren nach dem Jahr der Aufnahme der selbständigen Tätigkeit

Mindestbeitrag

monatlich
83,70 Euro

monatlich
83,70 Euro

Höchstbeitrag

2017

monatlich

1.187,45 Euro

monatlich

1.065,90 Euro

2018

1.209,00 Euro

1.078,80 Euro

2019

1.246,20 Euro

1.143,90 Euro

Freiwillig Versicherte

West und Ost

Mindestbeitrag

monatlich 83,70 Euro

Höchstbeitrag

2017

monatlich 1.187,45 Euro

2018

monatlich 1.209,00 Euro

2019

monatlich 1.246,20 Euro

Verdienstgrenze

für geringfügig entlohnte Beschäftigungen monatlich 450 Euro

Hinzuverdienstgrenzen 2019

Hinzuverdienstgrenze bei Altersrenten ab Erreichen der Regelaltersgrenze

Bezieher einer Altersrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze von derzeit 65 Jahren und 8 Monaten können unbegrenzt neben dem Rentenbezug hinzuverdienen.

Hinzuverdienstgrenze bei vorzeitigen Altersrenten

Für eine Altersrente, die in voller Höhe gezahlt werden soll, gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 Euro pro Kalenderjahr. Diese Grenze gilt bundeseinheitlich.

Überschreitet der kalenderjährliche Hinzuverdienst diese Grenze, wird ein Zwölftel des Betrags, der über die 6.300,00 Euro hinausgeht, zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Hinzuverdienstgrenze für Bezieher der Knappschaftsausgleichsleistung (KAL)

Für Bezieher einer KAL gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300,00 Euro pro Kalenderjahr bei Ausübung einer Beschäftigung oder Tätigkeit außerhalb des Bergbaus. Diese Grenze gilt bundeseinheitlich. Wird die Hinzuverdienstgrenze von 6300 Euro überschritten, besteht kein Anspruch mehr auf die KAL.

Hinzuverdienstgrenzen bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Es gilt die gleiche Hinzuverdienstgrenze wie für die Rentner, die eine vorgezogene Altersrente bekommen, also 6.300,00 Euro kalenderjährlich. Was Sie darüber hinaus verdienen, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der teilweisen Erwerbsminderung. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2019 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 15.138,90 Euro jährlich.

Hinzuverdienstgrenze bei Rente für Bergleute

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der verminderten Berufsfähigkeit im Bergbau oder vor Erfüllung der Voraussetzungen nach § 45 Abs. 3 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2019 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 16.634,10 Euro jährlich.

Übrigens:

Sozialleistungsbezug zählt bei Verdienstgrenze

Bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden gegebenenfalls auch Sozialleistungen (beispielsweise Krankengeld, Arbeitslosengeld) berücksichtigt. Als Hinzuverdienst wird das der Sozialleistung zugrunde liegende monatliche Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen genommen.

Anrechnung von Einkommen:

Anrechnung von eigenem Erwerbs-und Erwerbsersatzeinkommen der Witwe oder des Witwers auf die Witwen- beziehungsweise Witwerrente ab 01.07.2019 (bis 30.06.2020)

Für die Prüfung, welche Einkommensgrenzen (West/Ost) maßgebend sind, ist der gewöhnliche Aufenthalt des/der Berechtigten entscheidend.

West

Todesfall vor dem 1.1.1986:

  • keine Einkommensanrechnung

Todesfall nach dem 31.12.1985

  • wenn bis zum 31.12.1988 das bis zum 31.12.1985 gültige Recht gewählt wurde erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • wenn das eigene Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) monatlich 872,52 Euro zuzüglich 185,08 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind nicht übersteigt erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • Das den Freibetrag überschreitende Einkommen wird aber nur zu 40 Prozent angerechnet.

Ost

  • Keine Einkommensanrechnung erfolgt, wenn das eigene Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) monatlich 841,90 Euro zuzüglich 178,58 Euro je Waisenrentenberechtigtes Kind nicht übersteigt.Wird diese genannte Grenzeüberschritten, wird das Einkommenin Höhe von 40 Prozentdes übersteigenden Betrages angerechnet.

Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen der Waisen auf die Waisenrente

Rechtslage ab 01.07.2015

  • Die Vorschriften zur Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommens bei der Waisenrente wurde zum 01.07.2015 ersatzlos gestrichen. Somit werden ab 01.07.2015 Waisenrenten für über 18 Jahre alte Waisen unabhängig vom Einkommen der Waise gezahlt.

Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen auf die Erziehungsrente ab 01.07.2019 (bis 30.06.2020)

West

  • bei eigenem Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) bis zu monatlich 872,52 Euro zuzüglich 185,08 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind erfolgt keine Einkommensanrechnung
  • wenn die genannten Grenze überschritten wird erfolgt die Einkommensanrechnung in Höhe von 40 Prozent des übersteigenden Betrages

Ost

  • Bei eigenem Einkommen (der Nettobetrag wird pauschaliert ermittelt) bis zu monatlich 841,90 Euro zuzüglich 178,58 Euro je waisenrentenberechtigtes Kind erfolgt keine Einkommensanrechnung. Wird diese genannte Grenze überschritten, wird das Einkommen in Höhe von 40 Prozent des übersteigenden Betrages angerechnet.

Aktueller Rentenwert

ab 1.7.2019 (gültig bis 30.6.2020)

(monatliche Altersrente für ein Kalenderjahr Durchschnittsverdienst)

monatlich 33,05 Euro (West)
monatlich 31,89 Euro (Ost)

Selbstbeteiligung an der Krankenversicherung der Rentner (KVdR)

Die Beiträge bestimmen sich nach der Höhe der Rente.

Für die Zeit ab dem 1.3.2015 gilt ein einheitlicher Grundbeitrag in Höhe von 14,6 Prozent. Ergänzt wird dieser Grundbeitrag um einen Zusatzbeitrag, der von jeder Krankenkasse individuell festgelegt wird. Für Mitglieder der KNAPPSCHAFT beträgt der Zusatzbeitrag 1,1 Prozent. Bis zum 31.12.2018 beteiligte sich der Rentenversicherungsträger nur beim Grundbeitrag zur Hälfte, den Zusatzbeitrag musste der Rentner alleine entrichten.
Ab dem 1.1.2019 trägt der Rentenversicherungsträger die Hälfte des gesamten Beitrags, also auch vom Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse. Für Mitglieder der KNAPPSCHAFT bedeutet dies, dass von dem Krankenkassenbeitrag in Höhe von 15,7 Prozent 7,85 Prozent vom Rentenversicherungsträger gezahlt werden.

Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung der Rentner beträgt ab 1.1.2019 3,05 Prozent bzw. 3,3 Prozent für Kinderlose. Dieser muss in voller Höhe vom Rentner allein getragen werden.