Deutsche Rentenversicherung

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Vertreterversammlung appelliert an Politik

Datum: 30.11.2017

Mehrere Leute sitzen in einer Reihe am Tisch und heben die Hände zur AbstimmungQuelle:Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen Vertretersammlung beschließt Haushalt

In den kommenden Jahren wird Deutschland auf Wachstumskurs bleiben. Davon profitiert auch die Rentenversicherung. Dennoch appelliert der alternierende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen, Cornelius Neumann-Redlin, vor der Vertreterversammlung an die Politik jetzt die gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest zu machen.

  • Finanzielle Situation

Die Einnahmesituation der Rentenversicherung hat sich im sechsten Jahr in Folge verbessert. Die Einnahmen sind gestiegen und die Ausgaben trotz intensiver leistungsausweitender Rentenausgaben niedriger wie geschätzt. Das führt dazu, dass 2018 der Beitragssatz fällt und die Renten steigen. Ab 2022 wird sich die finanzielle Situation grundlegend ändern. Dann werden die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und die Ost-Angleichung der Renten sowie die Leistungsverbesserung bei den Erwerbsminderungsrenten volle Ausgabenwirkung erzielen.

„Ich möchte darauf hinweisen, dass die derzeitig günstige Finanzlage einem demografischen Zwischenhoch und einer sehr guten Arbeitsmarktlage geschuldet ist. Beides wird nicht dauerhaft Bestand haben“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Vor diesem Hintergrund sollten wir die gute Lage nutzen, um die Rentenversicherung zukunftsfest weiter zu entwickeln. Gemeinsames Ziel muss es sein, die finanzielle Stabilität und die gesellschaftliche Akzeptanz der Rentenversicherung dauerhaft zu sichern“, fordert Neumann-Redlin.

Vor allem wegen der demografischen Herausforderung ermahnt Neumann-Redlin die Politik die langfristige Entwicklung der Rentenversicherung im Blick zu behalten. Bei rentenpolitischen Neuerungen dürften auf gar keinen Fall versicherungsfremde Leistungen eingeführt werden, die nicht voll aus Steuermitteln gegenfinanziert sind.

  • Digitalisierung in der Verwaltung

Auch die Verwaltung arbeitet an der Weiterentwicklung der Rentenversicherung. Bis 2020 soll die Digitalisierung umgesetzt sein. Mit der Bereitstellung von technischer Infrastruktur ist der Weg zur elektronischen Akte geebnet. Am Ende der Entwicklung werden Arbeitsvorgänge im Dokumentenworkflow maschinell erledigt. Mit der Einführung der Digitalisierung ergibt sich die Frage, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht. Die DRV bereitet sich als Leistungserbringer und Arbeitgeber auf die Entwicklung vor. Auf der Basis von gesellschaftlichen Megatrends werden Thesen und Handlungsempfehlungen entwickelt, wie die DRV in Zukunft arbeiten wird.

  • RehaPro

Die DRV Oldenburg-Bremen beteiligt sich an einem Modellvorhaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Stärkung der Rehabilitation. Die Fördermaßnahme – „RehaPro“ genannt – zielt auf eine Stärkung von Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, den Eintritt einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit zu verhindern. Es sollen Modellprojekte gefördert werden, bei denen die Rentenversicherung bisher aufgrund von fehlenden rechtlichen Grundlagen keine Leistungen erbringen konnte. Die Förderperiode beträgt fünf Jahre.

  • Versichertenälteste gewählt

Die Vertreterversammlung wählte für die kommenden sechs Jahre 44 Versichertenälteste. Die ehrenamtlichen Helfer in der Nachbarschaft beraten in Rentenversicherungsfragen und nehmen Anträge entgegen.