Reha erleben: Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar zu Besuch in der Klinik Rhön des Reha-Zentrums Bad Kissingen
Datum: 23.07.2026
Rund 4.000 Versicherte werden jedes Jahr am Reha-Zentrum Bad Kissingen der Deutschen Rentenversicherung Bund behandelt. Die Behandlungs-schwerpunkte am Standort bilden psychosomatische Erkrankungen, Diabetes mellitus und Adipositas. Ein besonderes Angebot ist die „Duale Reha" auf dem Gebiet der Psychodiabetologie: Psychische und Stoffwechselerkrankungen werden hierbei gleichwertig und interdisziplinär behandelt. Heute erhält die Bundestagsageordnete Sabine Dittmar einen Einblick in die Arbeit der Klinik Rhön, eine der beiden Kliniken des Reha-Zentrums Bad Kissingen.
Das Reha-Zentrum Bad Kissingen der Deutschen Rentenversicherung Bund blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits 1958 eröffnete die damalige Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) die Klinik Saale als kardiologische Reha-Klinik. 1979 verlagerte sich der Behandlungsschwerpunkt auf die Diabetologie. 1988 zog die Klinik Saale in einen Neubau. Auf dem alten Gelände wurde 1993 zusätzlich die Klinik Rhön eröffnet – als erste psychosomatische Klinik der BfA in Deutschland. Heute bilden beide Kliniken das Reha-Zentrum Bad Kissingen. Wie heute am Reha-Zentrum gearbeitet wird, darüber informierte sich die Ärztin und Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar. Gemeinsam mit Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, besucht sie die Klinik Rhön. „Das Reha-Zentrum bietet eine qualifizierte Versorgung, sichert Arbeitsplätze und stärkt den Gesundheitsstandort Bad Kissingen“, betonte Sabine Dittmar.
Kontinuierlich hohe Nachfrage mit steigendem Trend
Rund 4.000 Versicherte werden jedes Jahr am Reha-Zentrum Bad Kissingen behandelt – davon rund 2.300 im psychosomatischen Bereich und rund 1.600 im somatischen Bereich. Insgesamt verfügt das Reha-Zentrum über 350 Betten, davon knapp 160 Betten in der Klinik Rhön und über 190 Betten in der Klinik Saale. 236 Rehabilitationsplätze sind jeweils für psychosomatische und 114 Plätze für somatische Behandlungen vorgesehen.
Ziel einer jeden Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung ist es, die Gesundheit der Versicherten zu stabilisieren, ihre Erwerbsfähigkeit zu erhalten und sie bei der Rückkehr in den Beruf und den Alltag zu unterstützen. „Aktuelle wissenschaftliche Studien belegen: Reha wirkt. Ein in die Rehabilitation investierter Euro erzeugt nach zwei Jahren einen volkswirtschaftlichen Nutzen von bis zu fünf Euro“, erläuterte Brigitte Gross.
Quelle: DRV
Im Bild (v.l.n.r.): Mathias Kirchner, Kaufmännischer Direktor Klinik Rhön, Sabine Dittmar, Bundestagsabgeordnete, Brigitte Gross, Direktorin DRV Bund, Dr. med. Klaus Herrmann, Ärztlicher Direktor Klinik Rhön.
Breites Behandlungsspektrum für bestmögliche Versorgung
Mit sechs Fachabteilungen an zwei Klinikstandorten deckt das Reha-Zentrum Bad Kissingen heute ein breites Behandlungsspektrum ab. Das Angebot der Klinik Rhön umfasst die Psychosomatik sowie die sogenannte medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation in der Psychosomatik. Die Klinik Saale verfügt über vier Fachabteilungen: die somatische Fachabteilung für Diabetes mellitus und Adipositas, ebenfalls eine Fachabteilung für medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation in der Somatik, die Fachabteilung Psychosomatik sowie die Fachabteilung Duale Rehabilitation. Im Bereich der Dualen Reha werden in Form der Psychodiabetologie psychische und somatische Erkrankungen gleichwertig und interdisziplinär therapiert. Die enge Zusammenarbeit beider Kliniken gewährleistet eine bestmögliche medizinische Versorgung der Versicherten. Darüber hinaus wurde das Reha-Zentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin als Ernährungsfachklinik zertifiziert. „Die Nachfrage am Reha-Zentrum ist seit Jahren konstant hoch und in diesem Jahr sogar weiter gestiegen. Im laufenden Jahr lag unsere Auslastung bei rund 99 Prozent. Insbesondere die Nachfrage nach einer Reha im psychosomatischen Bereich spiegelt den bundesweiten Trend zunehmender psychischer Erkrankungen als Ursache für eine medizinische Rehabilitation und Erwerbsminderung wider“, erläuterte Dr. Klaus Hermann, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums.
Relevanter Wirtschaftsfaktor
Derzeit beschäftigt das Reha-Zentrum 272 Mitarbeitende und zählt damit zu den bedeutenden Arbeitgebern des Landkreises Bad Kissingen. Als trägereigene Einrichtung der Deutschen Rentenversicherung Bund bietet es moderne Arbeitsplätze in einer Region, deren Wirtschaftsstruktur maßgeblich von der Gesundheitswirtschaft geprägt ist. Jeder fünfte Beschäftigte im Landkreis arbeitet im Gesundheitswesen. In der Stadt selbst sind 15 Rehakliniken ansässig. Hinzu kommt die Funktion als Ausbildungs- und Qualifizierungsstandort im Gesundheitsbereich.
Darüber hinaus wirkt das Reha-Zentrum als regionaler Nachfragefaktor: Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie deren Besucher generieren Kaufkraft in Gastronomie, Einzelhandel und Kultur des Kurorts.
- Infos zum Reha-Zentrum Bad Kissingen bieten die Websites der Kliniken unter Reha-Zentrum Bad Kissingen | Klinik Saale | Klinik Saale in Bad Kissingen sowie Reha-Zentrum Bad Kissingen | Klinik Rhön | Klinik Rhön in Bad Kissingen.
- Der Reha-Antrag G0100 kann direkt online gestellt oder unter Reha-Antragstellung heruntergeladen werden. Beizufügen ist eine medizinische Unterlage wie ein aktueller ärztlicher Befundbericht.
- Die kostenfreien Broschüren "Medizinische Rehabilitation: Wie sie Ihnen hilft" und "Mit Rehabilitation wieder fit für den Job" informieren zu allen Modalitäten rund um eine medizinische Reha. Diese können Sie unterhalb der Meldung herunterladen.