Sozialministerin erlebt moderne Rehabilitation hautnah

Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in der Drei-Burgen-Klinik

Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im MBOR-Raum der Drei-Burgen-Klinik Quelle: DRV RLP | Marcel Lehr Sabine Bätzing-Lichtenthäler Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im MBOR-Raum der Drei-Burgen-Klinik

Wie moderne Rehabilitation Menschen dabei unterstützt, gesund und dauerhaft im Beruf zu bleiben, erlebte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei ihrem Besuch in der Drei-Burgen-Klinik. Begleitet wurde sie von Dr. Claudia Eider, Abgeordnete im Landtag Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis Bad Kreuznach.

Gesundheit und Arbeitsfähigkeit im Fokus

Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch mit den Mitarbeitenden der Drei-Burgen-Klinik. Quelle: DRV RLP | Marcel Lehr Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler im Gespräch mit den Mitarbeitenden der Drei-Burgen-Klinik.

„Mit ihren Präventions- und Rehabilitationsangeboten trägt die Deutsche Rentenversicherung schon während des aktiven Berufslebens dazu bei, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit möglichst lange zu erhalten“, betonte die Ministerin. Besonders beeindruckt habe sie das Engagement der Mitarbeitenden, die Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in Alltag und Beruf begleiten.

Training für den Arbeitsalltag

Im Mittelpunkt stand die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation, kurz MBOR. Sie richtet sich insbesondere an Menschen, deren Rückkehr ins Berufsleben nach längerer Erkrankung oder Arbeitslosigkeit erschwert ist. „Wir richten unser Rehabilitationsprogramm sehr stark an der beruflichen Situation unserer Patientinnen und Patienten aus“, erklärte Chefärztin Dr. Andrea Zucker.


Wie praxisnah das geschieht, zeigte sich im Work-Park der Klinik. Dort trainieren Patientinnen und Patienten typische Bewegungsabläufe aus ihrem Berufsalltag: Überkopfarbeiten im Elektrohandwerk, das Pflastern von Gehwegen, rückengerechtes Sitzen im Büro oder sicheres Heben in der Pflege. Ministerin Bätzing-Lichtenthäler probierte eine Übung aus der Altenpflege selbst aus und gewann einen unmittelbaren Eindruck von der körperlichen Belastung und gesundheitsschonenden Alternativen.

Mit Prävention frühzeitig ansetzen

Im Work-Park konnten sich alle Beteiligten ein Bild davon machen, wie Arbeitsabläufe in der Reha nachgestellt werden. Quelle: DRV RLP | Marcel Lehr Besuch Bätzing-Lichtenthäler Gruppe Im Work-Park konnten sich alle Beteiligten ein Bild davon machen, wie Arbeitsabläufe in der Reha nachgestellt werden.

Rehabilitation stärkt nicht nur den einzelnen Menschen. Sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Stabilität der sozialen Sicherungssysteme. „Hier wird in etwas investiert, das zu den Menschen und zur Gesellschaft zurückkommt“, sagte Myriam Lauzi, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz.
Neben der beruflich orientierten Rehabilitation informierte sich die Ministerin über die kardiologischen und orthopädischen Angebote der Drei-Burgen-Klinik. Bewegungsmangel, Stress, Rauchen und unausgewogene Ernährung zählen zu den zentralen Risikofaktoren für viele Erkrankungen. Mit dem Präventionsprogramm RV Fit setzt die Klinik deshalb frühzeitig an und unterstützt Berufstätige dabei, Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung in ihren Alltag zu integrieren.


Der Besuch machte deutlich: Erfolgreiche Rehabilitation verbindet medizinische Expertise, persönliche Begleitung und die Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Menschen. Zum Abschluss würdigte die Ministerin deshalb ausdrücklich das Engagement aller Beteiligten: „Ich möchte ein großes Dankeschön aussprechen an das Team der Drei-Burgen-Klinik und die DRV-Rheinland-Pfalz für ihren tollen und wichtigen Einsatz hier vor Ort.“