Am 9. Mai ist Europatag
- Gut sozial abgesichert in Europa
- Internationale Beratung nutzen
Datum: 08.05.2026
Leben und arbeiten in verschiedenen europäischen Staaten – das gehört zum Europa der offenen Grenzen dazu. Dabei ist die soziale Absicherung für Arbeitnehmer und Rentner innerhalb Europas durch das Europarecht gewährleistet. Denn alle nationalen Sicherungssysteme sind koordiniert, so dass keine Nachteile entstehen.
Leben und arbeiten im europäischen Ausland ist beliebt
Arbeitnehmer und Rentner nutzen die Freizügigkeit innerhalb Europas. Aktuelle Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz belegen das: Ende 2025 zahlte der rheinland-pfälzische Rentenversicherungsträger rund 56.000 Renten ins Ausland und hat bei internationalen Sprechtagen im deutsch-französisch-luxemburgischen Grenzgebiet im Laufe des Jahres 2025 rund 1.200 Personen beraten.
Gut abgesichert
In Rheinland-Pfalz sorgt die Grenznähe zu Frankreich und Luxemburg dafür, dass Menschen aus der Grenzregion gerne zeitweise im Nachbarland arbeiten. Ihre Rentenzeiten bleiben erhalten. Sie werden für die spätere Rente zusammengerechnet. Auch Rentnerinnen und Rentner leben immer häufiger im europäischen Ausland. Ihre deutsche Rente erhalten sie dann zumeist in voller Höhe weiter.
Beraten lassen
Wichtig ist: Wer europaweit arbeiten oder in ein anderes europäisches Land umziehen möchte, sollte sich immer vorab beraten lassen. Dazu bieten die deutschen, französischen und luxemburgischen Rentenversicherungsträger im Grenzgebiet gemeinsame Internationale Sprechtage an. Auch die Beratungsstellen in Speyer, Kaiserlautern, Trier, Mainz, Bad Kreuznach, Koblenz oder Andernach helfen gerne weiter. Weitere Infos sowie die Termine der Internationalen Sprechtage, gibt es auf www.drv-rlp.de. Einfach bei „Suchen“ Beratung oder Internationale Beratung eingeben
Fragen zu Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung klären
Auch zu steuerlichen Fragen sowie zur Kranken- und Pflegeversicherung sollte man sich vorab beraten lassen. Infos hierzu gibt es bei den Finanzämtern oder bei der jeweiligen gesetzlichen Krankenkasse.