Vertreterversammlung, Bericht der Geschäftsführung

Datum: 26.06.2026 Rede von: Holger Baumann Anlass: Vertreterversammlung

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
geschätzte Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstands,

unsere DRV Rheinland ist gut aufgestellt und mit den hausinternen Entwicklungen und Veränderungen der letzten beiden Jahre gut vorbereitet auf die Herausforderungen, vor die uns die Politik stellen wird – sei es in wirtschaftlicher Hinsicht, weil die Bundesregierung bei der Rentenversicherung massiv sparen und kürzen wird oder in Bezug auf die Ergebnisse der Rentenkommission und die anstehende Rentenreform.

Ich möchte Ihnen auch im Namen von Karen Perk im Bericht der Geschäftsführung verdeutlichen und beweisen, dass wir mit Optimismus und Zuversicht sowie mit dem nötigen Respekt, aber selbstbewusst in die Zukunft blicken.

Optimismus ist also das Leitmotiv meiner Rede!

Meine Damen und Herren, 

ich habe persönlich das Gefühl, dass in der Öffentlichkeit und in der politischen Diskussion vieles schlecht geredet wird. Wir brauchen aus meiner Sicht in Deutschland mehr Zuversicht und weniger Resignation, wir brauchen Aufbruchstimmung und müssen wieder mehr anpacken. Das gilt auch bei der DRV Rheinland und wir haben allen Grund für Optimismus, denn wir sind bei der DRV Rheinland leistungsstark.

Meine Damen und Herren,

ich beginne mit der IT und den rasanten Entwicklungen im NOW IT-Verbund.

Mit ihrem Vortrag haben uns Herr Guski und Herr Terhardt auf dem Weg der digitalen Transformation der Deutschen Rentenversicherung mitgenommen.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, von BOTs und RPA wird die DRV Rheinland rasant verändern. Und das löst bei unseren Mitarbeitern auch große Sorgen und Ängste aus.

Das verstehe ich gut.

Auf der letzten Personalversammlung wurde ich gefragt, ob die Mitarbeitenden Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen? Wird KI uns ersetzen? Wird KI zu Kündigungen führen – das beschäftigt unsere Beschäftigten verständlicherweise. 

Wir schulen in den nächsten Monaten alle – wirklich jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter zum Umgang und zur Arbeit mit KI.

Wir werden im NOW IT- Verbund eine Rahmen-Dienstvereinbarung zum Einsatz von KI – auch zu den Grenzen von KI – mit den Interessenvertretungen abschließen, weil wir ganz klare Regeln für den Einsatz von KI benötigen.

Lassen Sie mich eines ganz deutlich klarstellen:
Eine sichere und hilfreiche KI wird bei uns keine Arbeitsplätze vernichten und bedroht nicht unsere Mitarbeitenden. 

KI wird vielmehr eine sinnvolle, sinnstiftende und wertvolle Hilfe zur Unterstützung und zur Entlastung unserer Mitarbeitenden. 

Uns fehlen aktuell schon qualifizierte Renten- und Reha-Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter und in den nächsten 10 Jahren scheiden altersbedingt ganz regulär in allen Bereichen zusammen 817 erfahrene Mitarbeitende aus.

Diese Erfahrung und Qualifikation werden wir allein durch Ausbildung und über den allgemeinen Arbeitsmarkt nicht ersetzen können – hier brauchen wir KI-Unterstützung, damit die verbliebenen Mitarbeitenden nicht überlastet werden und damit wir mit den aktiven Mitarbeitenden unsere Arbeit, unsere Aufträge, die Antragsprüfungen und Rentenbewilligungen weiterhin gut und zuverlässig und zeitgerecht erledigen können.

Meine Damen und Herren,

KI kann keine persönliche Beratung, schafft aber Zeit und Freiraum für gute Beratung.

KI kann bei Betriebsprüfungen die Unterlagen sortieren, Daten analytisch auswerten und Warnhinweise geben, aber KI kann keine Betriebsprüfer ersetzen, die bei der Kontrolle zur Verhinderung von Schwarzarbeit aktiv werden.

KI kann keine Projektarbeit, aber entlastet im Arbeitsalltag von unnötigem Aufwand, um Zeit für dringende Projektarbeit zu gewinnen.

KI kann keine Nachwuchskräfte zu guten Rentensachbearbeitenden ausbilden, aber KI kann unsere engagierten Ausbildungsteams entlasten, damit sie sich ganz auf die erfolgreiche Ausbildung der Nachwuchskräfte konzentrieren können.

Wir brauchen gute KI-Unterstützung und wir sind optimistisch, dass wir genau das in den kommenden Jahren erleben werden, weil der NOW IT-Verbund hier sehr weit ist.

Die NOW IT GmbH ist heute weitaus mehr als ein IT-Dienstleister. Mit dem NOW IT-Verbund zeigt sich sehr deutlich, was möglich ist, wenn Kräfte gebündelt werden und Themen gemeinsam umgesetzt werden.

Im NOW IT-Verbund bündeln wir unsere Kompetenzen, wir entwickeln gemeinsam Lösungen und können dadurch schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger handeln, was sich derzeit als ein großer Vorteil erwiesen hat. 

Mit der Digitalstrategie haben wir uns noch enger vernetzt und arbeiten gezielt am System unserer Zusammenarbeit, um die gemeinsame Realisierung von IT-Lösungen effizienter und wirkungsvoller zu gestalten. 

Gleichzeitig stärken wir damit unsere politischen Hebel innerhalb der DRV-Landschaft. Mit Vertrauen, effektiver Zusammenarbeit und der konsequenten Ausrichtung auf mehr Wirtschaftlichkeit erreichen wir im Verbund mehr Wirksamkeit und Agilität.

Das wird besonders beim Thema KI deutlich. Die NOW-IT GmbH betreibt eine effektive Plattformstrategie und ein agiles KI-Board. 

Die modulare und skalierbare KI-Plattform, welche auf eine KRITIS-konforme und leistungsstarke Rechen- und Speicherinfrastruktur setzt, verhindert die Abhängigkeit von externen KI-Clouds.

Die NOW-IT garantiert die Souveränität und den Schutz unserer sensiblen Daten zu jeder Zeit.

Wir stellen gerade ganz entscheidende, technische Weichen für die Telefonie der Zukunft mit Sprachdialogsystemen. Die ContactCenter Lösung über Voxtron und das Sprachdialogsystem über Aristech befinden sich für alle Rentenversicherungsträger im NOW IT-Verbund in der vorbereitenden Umsetzung. Die Services könnten ab 2028 auch für andere Rentenversicherungsträger bereitgestellt werden.

Der NOW IT-Verbund betreibt seine KI-Infrastruktur und die Telefon-Infrastruktur als „On-Premises-Lösung“ in zwei eigenen Rechenzentren. Dieser Ansatz bietet den strategischen Vorteil einer strengen KRITIS-Konformität und gewährleistet gleichzeitig die absolute Datenhoheit über sensible Sozialdaten.

Meine Damen und Herren,

dass der NOW-IT Verbund wirtschaftlich und in der Rentenversicherung führend ist, haben inzwischen auch andere Rentenversicherungsträger erkannt.

Nicht ohne Grund plant die DRV Oldenburg-Bremen den Beitritt zum NOW IT-Verbund zum 1. Januar 2027. Darüber hinaus hat auch die DRV Berlin-Brandenburg bereits ein ähnliches Interesse signalisiert.

Dass wir im IT-Bereich sicher sind und allen Grund für unseren Optimismus haben, hat uns der Bericht des diesjährigen KRITIS-DRV-Audits bestätigt. Ich habe den Bericht Anfang Juni erhalten und freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die DRV Rheinland keine einzige kritische Abweichung aufweist und in vielen Bereichen von den Auditoren gelobt wurde.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

kommen wir nun zur Abteilung Versicherung, Rente und Rehabilitation – der größten Abteilung unseres Hauses.

Kaum ein Bereich der Deutschen Rentenversicherung Rheinland unterliegt so vielfältigen Benchmark-Beobachtungen wie unsere Fachabteilung.

Einer der wichtigsten Benchmark-Prozesse ist die Kundenbefragung.

An der aktuellen, repräsentativen, bundesweiten Befragung haben fast 10.000 Menschen teilgenommen und Rückmeldungen zu den Tätigkeitsfeldern „Betriebsprüfdienst“, „Auskunft und Beratung“, „Teilhabe“ und „Rente“ gegeben.

Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung dienen der internen Optimierung und belegen eine hohe allgemeine Zufriedenheit und ein wachsendes Vertrauen in die Altersvorsorge.

Es freut mich sehr, Ihnen als einen weiteren Beleg für unseren Optimismus mitteilen zu können, dass die Deutsche Rentenversicherung Rheinland in der Kundinnen- und Kundenbefragung 2025 sehr gut - in Teilen sogar hervorragend- abgeschnitten hat!

Bei der Bewertung unserer Versicherten zum Bereich „Auskunft und Beratung“ haben wir mit 90 von möglichen 100 Punkten in der Präsenz- und Videoberatung sowie 86 Punkten in der telefonischen Beratung ein Ergebnis erreicht, das deutlich über dem in den zuständigen Gremien festgelegten Zielwert von 75 Punkten liegt.
 
Da es unser Anspruch ist, insbesondere in diesem für den Fortbestand der Regionalträger so wichtigen Aufgabengebiet Auskunft- und Beratung eine Führungsposition einzunehmen, hat sich unser Haus bereits auf den Weg gemacht, Strukturen und Prozesse im Bereich Auskunft und Beratung völlig neu zu definieren. 

Wir haben die Wartezeit auf einen Beratungstermin deutlich reduziert. Wenn ein Versicherter flexibel ist, dann bekommt er häufig innerhalb von wenigen Tagen eine telefonische Beratung oder eine Videoberatung oder auch eine persönliche Beratung im Service-Zentrum.

Zudem wurde eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Beschäftigten verschiedener Hierarchieebenen eingesetzt, die ganz besonders die Kundenanliegen in den Blick nimmt, ohne die Mitarbeitendenzufriedenheit zu vernachlässigen. Dazu berichte ich Ihnen genauer in der nächsten Vertreterversammlung.

Im Themenfeld „Rente“ wurden Versicherte befragt, die zuvor einen Altersrentenbescheid erhalten haben. 

Nachdem es uns in den vergangenen Jahren gelungen ist, insbesondere die Bearbeitungszeiten von Renten wegen Erwerbsminderung erheblich zu senken und nachhaltig zu stabilisieren, rangiert unser Haus derzeit im trägerübergreifenden Laufzeitvergleich im Rahmen der Erwerbsminderungsrenten auf dem 5. Platz der Regionalträger deutlich vor dem Durchschnitt der Bundes- und Regionalträger.

Und auch im Bereich der Altersrente konnte die Deutsche Rentenversicherung Rheinland nun überzeugen. Mit überdurchschnittlichen 87 von möglichen 100 Punkten in der Kundinnen- und Kundenbefragung belegen wir in dieser Vorgangsart den 6. Platz der 16 Rentenversicherungsträger.

Ein wirklich gutes Ergebnis, das mich sehr freut, meine Damen und Herren.

Noch besser konnte unser Haus beim „Betriebsprüfdienst“ abschneiden.

Die von uns geprüften Betriebe und Abrechnungsstellen haben uns für unsere Beratungs- und Prüfleistungen mit 92 von 100 möglichen Punkten bewertet.

Ein wirklich beachtlicher Erfolg, durch den wir auf dem 4. Platz aller Rentenversicherungsträger gelandet sind.

Offenbar haben die zuletzt umgesetzten strukturellen Veränderungen nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessert, sondern wirken sich auch positiv auf die Prüfabläufe aus.

Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben:

Ganz besonders gut haben wir im Bereich „Teilhabe - Rehabilitation“ abgeschnitten! Und deshalb übergeben wir im Juli zu seinem Dienstantritt unserem neuen Geschäftsführerkollegen Herrn Meurer mit viel Optimismus die Zuständigkeit für die Rehabilitation.

Die Rückmeldungen der Befragten, die zuvor einen Rehabilitationsbescheid aus unserem Haus erhalten haben, erreichen den Spitzenwert der Vergleichsgruppe mit 85 Punkten und positionieren die Deutsche Rentenversicherung Rheinland in diesem Tätigkeitsfeld auf Platz 1 der Kundinnen- und Kundenbefragung 2025!

Der Spitzenplatz aus Sicht der Kundinnen und Kunden im Bereich Rehabilitation für die DRV Rheinland! Dies ist ein Ergebnis, auf das wir als Geschäftsführung ganz besonders stolz sind!

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels freut es uns sehr, dass es uns im so bedeutenden Tätigkeitsfeld der Teilhabe gelingt, einen derart guten Zugang zu unseren Versicherten zu finden. Von der Vorbereitung der Antragstellung, über den Antragsprozess selbst und im persönlichen Kontakt werden wir von unseren Versicherten als zuverlässiger Partner erlebt.

Was kann ein größerer Lohn für unsere Arbeit im Rahmen der Erfüllung unseres sozialen Auftrags sein, als aus der Versichertengemeinschaft heraus mit der Bestplatzierung gewürdigt zu werden.

Liebe Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstands,

an dieser Stelle möchten wir aus der Geschäftsführung unsere große Anerkennung an alle Beschäftigten der Deutschen Rentenversicherung Rheinland aussprechen:

Das gute Abschneiden bei der Kundinnen- und Kundenbefragung 2025 insgesamt konnte nur durch den unermüdlichen Einsatz und das gute Zusammenspiel aller Beschäftigten unterschiedlichster Bereiche und Funktionsebenen gelingen.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vielen herzlichen Dank für Ihren täglichen Einsatz und diese erbrachte Leistung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Aufbruchstimmung und Optimismus in unserem Haus sorgt unser neu entwickeltes Leitbild – das war in unserer Personalversammlung deutlich zu hören und zu spüren.

Die 4 Dimensionen des Leitbildes stehen für das, was uns als DRV Rheinland ausmacht:

Wir sind
engagiert,
leistungsstark, 
verantwortungsvoll 
und zugewandt.

Diese Werte sind nicht nur Worte, sondern ein klarer Anspruch an unser tägliches Handeln. Sie beschreiben, wie wir in der DRV Rheinland täglich handeln und wie wir wahrgenommen werden möchten. Gleichzeitig sind unsere Werte für uns Verpflichtung und Orientierung: für Entscheidungen, für die Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung unserer DRV Rheinland. Hieran wollen wir uns messen lassen!

Mein besonderer Dank gilt der Selbstverwaltung, die diesen Prozess aktiv begleitet und mitgetragen hat. Auch in Zukunft möchten wir eine gute Arbeitgeberin sein und Menschen für uns begeistern. 

Geschätzte Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstands,

jede schlagkräftige Mannschaft braucht jungen, engagierten, optimistischen Nachwuchs.

Zur Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte haben wir in den vergangenen Monaten erneut zahlreiche Maßnahmen umgesetzt – von hoher Präsenz an Schulen und auf Messen bis hin zu gezielten Radiokampagnen. Diese Aktivitäten zeigen deutlich Wirkung: Mit fast 2500 Bewerbungen verzeichnen wir einen historischen Höchststand – so viele Bewerbungen wie heute gab es noch nie! Und das, obwohl in diesem Jahr der Abiturjahrgang fehlt.

Unser neues Recruiting ist ein Erfolgsmodell.

An dieser Stelle bedanke ich mich ausdrücklich beim Vorstand und vor allem beim Personalausschuss, der uns bei unseren zahlreichen Recruiting-Maßnahmen sehr motiviert und unterstützt.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland ist auf dem Arbeitsmarkt sichtbar und wird als moderne, attraktive Arbeitgeberin deutlich wahrgenommen! Stand heute konnten wir bereits 97 Nachwuchskräfte für uns und unsere unterschiedlichen Ausbildungszweige gewinnen.

Doch wir ruhen uns nicht aus - wir sehen weiterhin Entwicklungspotenzial - und werden unsere Aktivitäten konsequent fortführen, denn das zeigt auch den Kolleginnen und Kollegen im Hause:
Wir sind attraktiv, wir entwickeln uns weiter - und wir gestalten Zukunft im Sinne des Leitbildes gemeinsam - engagiert, leistungsstark, verantwortungsvoll und zugewandt!

Sehr geehrte Vorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren der Vertreterversammlung und des Vorstands,

zum Ende meines Berichtes möchte Ihnen noch berichten, dass wir auch mit unseren eigenen Rehakliniken mit Optimismus an guten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen arbeiten.

Der Grund für den Optimismus der Geschäftsführung liegt zunächst an den guten Betriebsergebnissen.

Dass unsere hohe Qualität in den Klinken und unsere sehr guten Leistungen von den Versicherten geschätzt werden, zeigt sich eindrucksvoll bei der Nutzung des Wunsch- und Wahlrechts. Mit einer klinikübergreifenden Quote von 77,34 Prozent konnten wir uns im Wettbewerb hervorragend behaupten. Die Rehabilitanden suchen und wählen bewusst bundesweit unsere Kliniken aus. Dieses Vertrauen der Versicherten ist eine Bestätigung unserer Arbeit und zugleich ein Auftrag für die Zukunft.

Meine Damen und Herren,

die Wirtschaftlichkeit und die Gewinne unserer Kliniken ermöglichen uns wichtige Investitionen und Modernisierungsmaßnahmen, die der Vorstand beschlossen und auf den Weg gebracht hat:

In der Aggertalklinik steht endlich der Neubau der MTT-Halle (MTT-Medizinische Trainingstherapie) mit modernen Trainingsgeräten an. Das wird ein Meilenstein für die bundesweit größte orthopädische Rehaklinik in Trägerschaft der Rentenversicherung.

In der Lahntalklink, die wir mit der Vertreterversammlung im letzten Jahr besucht haben, wird die Küche saniert. Der Vorstand hat die Maßnahme entschieden.

Im Dezember 2025 hat der Vorstand den Planungen zur Modernisierung und Sanierung der Eifelklinik zugestimmt.

Und auch die Planungen für die Sanierung des alten Bettenhauses A1 in der Klinik Niederrhein in Bad Neuenahr sind mit der Klinikleitung abgestimmt und werden dem Vorstand in der nächsten Sitzung präsentiert.

Meine Damen und Herren,

alle Investitionen sind so geplant und gerechnet, dass aus heutiger Sicht auch künftig ein wirtschaftlicher und wettbewerbsfähiger Klinikbetrieb erfolgt. Die Kliniken erwirtschaften die erforderlichen Finanzmittel über den Pflegesatz und die Abschreibungen, um alle Investitionen finanzieren zu können.

Unser Optimismus für die eigenen Klinken wird auch durch die aktuellen Zahlen bestätigt: Der Klinikverbund ist mit einer guten Auslastung von 94% in das Jahr 2026 gestartet.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
geschätzte Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstands,

ich hoffe, dass ich mit den Zahlen und Beispielen, die wir in der Geschäftsführung für diesen Bericht vorbereitet haben, belegen konnte und auch Sie überzeugen konnte, dass der Optimismus von Karen Perk und mir auf Fakten und positiven Unternehmensentwicklungen beruht.

Motiviert und optimistisch sind Karen Perk und ich vor allem aber auch, weil wir uns wirklich sehr auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Kollegen Heinz Werner Meurer ab 1. Juli freuen.

Dann ist die Geschäftsführung nach mehr als einem Jahr wieder mit 3 Geschäftsführenden komplett – das ist wichtig und gut so.

Werte Mitglieder der Vertreterversammlung und des Vorstandes,

auch im Namen von Karen Perk möchte ich Ihnen für Ihre Unterstützung, für die gute Zusammenarbeit und für Ihr Vertrauen danken. 

Unterstützt von unserer Selbstverwaltung werden wir auch zukünftig neue Strategien entwickeln, neue Wege gehen und Spitzenplatzierungen erreichen – da bin ich voller Zuversicht und Optimismus! 

Vielen Dank!