Deutsche Rentenversicherung

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1. Saarländische Landespräventionskonferenz
01. Februar 2018 in 66123 Saarbrücken

Schriftliche Presse-Statements

Datum: 02.02.2018

Christiane Firk, Landesgeschäftsführerin Saarland und Bevollmächtigte des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

Seit mehr als 30 Jahren kümmert sich die AOK um die Gesundheit der Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Wir sind nicht nur im Krankheitsfall für unsere Versicherten und ihre Familien da, sondern tragen durch vielfältige Präventionsangebote dazu bei, dass vermeidbare Gesundheitsprobleme erst gar nicht entstehen. Denn: Vorbeugen ist besser als heilen.

Armin Schimsheimer, Leiter der Regionalvertretung Rheinland-Pfalz und Saarland des BKK Landesverbandes Mitte

Die Betriebskrankenkassen – BKK setzen sich seit langem für Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung ein. Dieses Engagement ist eine Investition für die Zukunft, denn es trägt dazu bei, gesundes Verhalten zu erlernen und einzuüben, so dass Krankheiten im besten Fall gar nicht erst entstehen. Die im Saarland geschlossene Landesrahmenvereinbarung zur Umsetzung des Präventionsgesetzes sowie die heutige 1. Landespräventionskonferenz sind gute Grundlagen, um die Kräfte aller Akteure auf diesem Gebiet zu bündeln und insbesondere Zielgruppen, die traditionell keine besondere Nähe zu Gesundheitsthemen haben, noch gezielter zu fördern als bisher.

Prof. Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest:

Gesundheit ist oftmals abhängig von sozialen und systemischen Umständen. Nicht alle Menschen haben die gleichen Gesundheitschancen. Der Gesetzgeber hat uns mit dem Präventionsgesetz ein Instrument an die Hand gegeben, das eine nachhaltige Verminderung dieser sozial bedingten Ungleichheit bewirken kann. Dass dies am besten trägerübergreifend gemeinsam mit starken Partnern gestaltet werden kann, hat die 1. Saarländischen Landespräventionskonferenz anschaulich unter Beweis gestellt. Die IKK Südwest setzt sich traditionell bereits seit vielen Jahren für Prävention ein – ob im Rahmen individueller BGM-Angebote, als Programm in Kindertagesstätten Kita fit oder ganz aktuell mit unser Kampagne „Iss einfach besser“ – ein Angebot für Versicherte und Nichtversicherte, den ganz persönlichen Weg zur gesunden und schmackhaften Ernährung zu finden.

Armin Beck, Leiter der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT in Saarbrücken

Die Gesundheitsförderung in den frühen Lebenswelten wie Schule oder Kindertagesstätte, aber auch die betriebliche Gesundheitsförderung hat seit jeher einen hohen Stellenwert für die KNAPPSCHAFT. So haben wir im Bereich der weiterführenden Schulen die Hackedicht-Schultour, die bereits mehrere Tausend Schüler über die Gefahren übermäßigen Drogenkonsums aufklärt. Das Projekt Sterneküche macht Schule setzt sich zusammen mit TV-Koch Stefan Marquard für die Verbesserung schulischer Kantinenverpflegung ein. Unternehmen profitieren seit Jahren von qualitativ hochwertigen Gesundheitstagen der KNAPPSCHAFT. Die erste Landespräventionskonferenz baut auf Grundlage der Landesrahmenvereinbarung Prävention ein noch flächendeckenderes und bedarfsgerechtes Präventionsangebot für das Saarland aus. Als Teil des Verbundes der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See ist die KNAPPSCHAFT sehr gut aufgestellt, um ihren Beitrag zu dieser Entwicklung zu leisten.

Martin Schneider, Leiter des Ersatzkassenverbandes im Saarland (vdek):

Prävention kann nur dann alle Teile der Bevölkerung erreichen, wenn wir die Rahmenbedingungen, die Lebenswelt und das Umfeld der Menschen, die wir erreichen wollen, einbeziehen. Hierzu hat die erste Landespräventionskonferenz heute einen entscheidenden Beitrag geleistet. Die Konferenz hat Akteure in einen Austausch gebracht, die schon Präventionsprojekte für und mit den Saarländern gestalten. Ich bin mir sicher, dass heute der Grundstein für viele weitere Präventionsprojekte im Saarland gelegt wurde.

Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung Saarland:

Die Techniker Krankenkasse ist ein aktiver Partner bei der Gesundheitsvorsorge im Saarland. Seit vielen Jahren investieren wir Gelder, die weit über das gesetzliche
Maß hinausgehen. So wurde beispielsweise unser Projekt "Gesunde Schule/Gesunde Kita" in über 40 Einrichtungen im Saarland umgesetzt, wir unterstützen die Ausbildung
von Mobbing-Interventionsteams im Saarland mit dem TK-Anti-Mobbing-Koffer und waren bei den Präventionsprojekten "Schatzsuche" und dem "Ernährungsführerschein"
im Rahmen des Programms 'Das Saarland lebt gesund!' in zahlreichen Kindertagesstätten aktiv.

Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland:

Der Ausbau der Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben und Pflegeheimen muss gesamtgesellschaftlich organisiert und finanziert werden, daher sollten nicht
nur alle Sozialversicherungsträger, sondern auch die private Krankenversicherung die Finanzierung sicherstellen. Die im Präventionsgesetz auf Bundesebene festgelegte einseitige Finanzierung der
Prävention in Lebenswelten durch die gesetzliche Krankenversicherung und die soziale Pflegeversicherung ist nicht sachgerecht. Prävention kann nur eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht das alleinige Anliegen der
Krankenkassen sein. Das gemeinsame Vorgehen im Land ist daher zu begrüßen.

Jürgen Günther, Leiter DAK-Gesundheit Landesvertretung Saarland:

Die DAK-Gesundheit hat sich seit jeher der Förderung von Projekten in Lebenswelten gewidmet und vielseitige Angebote entwickelt. Mit ihrer aktuellen Präventionsinitiative fit4future will die DAK-Gesundheit beispielsweise die
Lebensgewohnheiten der Kinder nachhaltig positiv beeinflussen. Die nun unterzeichnete Landesrahmenvereinbarung und die heutige Landespräventionskonferenz bieten die besten Voraussetzungen, mit gemeinsamen Setting-
Programmen im Saarland eine flächendeckende Förderung zu erreichen.

Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Wir alle wollen länger leben und das in einer Gesellschaft, in der sich Arbeitswelt und Lebensstile immer mehr wandeln. Hier sind gezielte Prävention und Gesundheitsförderung das A und O. Zahlreiche Krankheiten können wir dadurch nicht nur in ihrem Verlauf positiv beeinflussen, sondern sogar verhindern. Das Präventionsgesetz kann dazu einen Rahmen schaffen. Um es umzusetzen, dazu braucht es Institutionen, die vermitteln und Brücken bauen. Die Strategie muss dabei generationenübergreifend sein: denn eine sinnvolle Prävention und Gesundheitsförderung beginnt bei den Jüngsten unserer Gesellschaft und zieht sich bis ins hohe Alter. Schulter an Schulter müssen wir alles daran setzen, die Gesundheitschancen aller Saarländerinnen und Saarländer noch mehr zu erhöhen.

Staatssekretär Roland Krämer, Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz:

Der wesentliche Mehrwert des Präventionsgesetzes ist es, dass die vielfältigen Präventionsangebote zu den Menschen kommen sollen. Künftig können am Arbeitsplatz neben arbeitsplatzbezogener Gesundheitsvorsorge auch allgemeine Gesundheitsmaßnahmen angeboten werden. Das ist ein Fortschritt“, unterstreicht der Staatssekretär des für Arbeitsschutz zuständigen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer. „Die hohe Zahl an Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Belastungen verlangen ganzheitliche Konzepte.

Stephanie Becker-Kretschmer, Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Saarland:

Die Deutsche Rentenversicherung Saarland bietet mit ihren Präventionsleistungen ein attraktives Angebot für betriebsnahe Prävention.

Auch in den jüngsten Neuregelungen im Flexirentengesetz wird der Stellenwert der Prävention und die Rolle der Rentenversicherung bei der Unterstützung der Betriebe und Unternehmen noch einmal deutlich hervorgehoben.
Die heutige 1. Saarländische Landespräventionskonferenz stellt neben der Landesrahmenvereinbarung Prävention für das Saarland die Grundlage für einen zielgerichteten Austausch der beteiligten Sozialpartner dar, um den Herausforderungen unserer Zeit durch abgestimmte Leistungen zu begegnen. Bedingt durch den demographischen Wandel stellt der längerfristige Erhalt der Erwerbsfähigkeit bei älter werdenden Belegschaften hierbei eine besondere Herausforderung dar. Damit treten für die Rentenversicherung medizinische verhaltenspräventive Leistungen in den Fokus – bereits zu einem Zeitpunkt, bevor ein konkreter Rehabilitationsbedarf entstehen kann.

Thomas Meiser, Geschäftsführer der Unfallkasse Saarland

Prävention lohnt sich – davon sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, fest überzeugt! Deshalb investieren wir in allen Bereichen des Lebens, von der Kinderkrippe über die Arbeitswelten bis hin zur Seniorenuniversität sehr viel in Angebote, um Sicherheit und Gesundheit als feste Bestandteile in allen Lebensbereichen zu verankern. Ob Sport, Entspannung, klassische Seminare, mentales Training oder betriebliches Gesundheitsmanagement – all dies trägt dazu bei, präventives Handeln als lohnend und sinnstiftend zu empfinden! Übrigens auch unsere neue Präventionskampagne kommmitmensch, die hierfür einen sehr systemischen Ansatz mit der Fokussierung auf den einzelnen Menschen bietet! Und dass Prävention zusammen viel mehr Spass macht, weiss doch jedes Kind: deshalb ist die 1. Saarländische Präventionskonferenz ein prima Anlass, um damit zu beginnen!

Heidrun Schulz, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit

Alle Lebensbereiche werden von gesundheitlichen Befinden beeinflusst. Auch Arbeitszufriedenheit, Bildungsbeteiligung und entspannter Umgang mit sich ändernden Arbeitsbedingungen zählen dazu. Für unsere Kundinnen und Kunden bieten wir gesundheitsorientierte Beratungsgespräche an und motivieren diese zur freiwilligen Nutzung von Gesundheitsförderangeboten der Krankenkassen.