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„Reha-Radeln“ bis zum Bremer Roland

Datum: 28.08.2018

Eine Gruppe Rennradfahrer stehen startbereit und warten auf den Startschuss. Bäder- und Rehatour 2018

„Reha-Radeln“ bis zum Bremer Roland: Die inzwischen vierte Auflage der erfolgreichen „Bäder- und Reha-Radtour“ startete am Dienstag, 28. August 2018, in Münster. Punkt 10.00 Uhr rollte das Teilnehmerfeld von der Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen an der Gartenstraße aus zu seiner ganz besonderen Werbetour für das Thema Rehabilitation los. Und ganz „nebenbei“ wird auch bei der 4. Reha-Tour für einen guten Spenden-Zweck kräftig in die Pedalen getreten.

Denn die Radler sammeln für den Bundesverband Kinderneurologie-Hilfe e.V. mit Sitz in Münster. Der Verband setzt sich seit über 30 Jahren bundesweit für Kinder mit erworbenen Hirnschädigungen nach Kopfverletzungen ein. Neben der Beratung und Nachsorge von Betroffenen gehört unter anderem auch die Prävention zu seinen Aufgaben.

In 5 Etappen geht es für das täglich gut 20 Radler starke Teilnehmerfeld quer durch Nordwestdeutschland: Lingen, Papenburg, Bremen, Bad Essen und zurück zum Start- und Zielort Münster – das sind die Etappenziele der Tour. In Münster werden die „Reha-Radler“ dann abschließend durch Oberbürgermeister Markus Lewe empfangen. Bis auf einige Anstiege auf den Schlussetappen im Wiehengebirge und Teutoburger Wald wird die Tour dieses Mal zwar eine reine „Flachland-Route“. Dennoch ist die Tour aufgrund der Streckenlänge und des möglichen Gegenwindes keine Entspannungstour.

Die teilnehmenden Radsportler sind übrigens allesamt reine Hobby-Radfahrer! Sie eint dabei eines: Beruflich, ehrenamtlich oder durch politische Mandate sind sie alle der Rehabilitation eng verbunden. Initiatoren der „Bäder- und Reha-Tour“ sind der Erste Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Thomas Keck , und der Geschäftsführer des Berufsförderungswerkes Dortmund, Ludger Peschkes. Sie wollen den Stellenwert der Reha für den einzelnen wie auch für die Gesellschaft und die Arbeitswelt herausstellen.

Die Radler wurden auf ihren bisherigen Touren auf und an der Strecke unter anderem von Politikern, Spitzensportlern und Vertretern von Reha-Einrichtungen in ihrer Zielsetzung für diese Tour unterstützt. Denn die Tour soll dabei helfen, einer breiten Öffentlichkeit noch mehr die Möglichkeiten und Chancen durch Rehabilitation nach Unfall oder Krankheit zu vermitteln, sie stärker für dieses Thema zu sensibilisieren. Fit werden und fit bleiben, um wieder zurück an den Arbeitsplatz, wieder zurück ins normale, möglichst eigenständige Leben zu kommen – das ist das Ziel von Reha. „Genauso wie Reha ermöglicht, länger und insbesondere gesünder zu arbeiten“, betonen Keck und Peschkes zu Beginn der vierten Radel-Tour. Zum Hintergrund: Rund eine Million Menschen benötigen jährlich ambulante oder stationäre Reha-Maßnahmen.

Bildunterschrift:
Direktorin Angelika Wegener (re.) gab den Startschuss zur diesjährigen Bäder- und Rehatour.