Starkes Team
Die Betreuung von mehr als 4 Millionen Versicherten und über 134.000 Arbeitgeber in ganz Westfalen ist eine große Aufgabe, die ein starkes Team erfordert. Da Renten- und Reha-Expertinnen und -Experten rar sind, ist die Mitarbeitendenbindung für uns mindestens genauso wichtig, wie das Rekrutieren neuer Talente. Für die Deutsche Rentenversicherung Westfalen arbeiten 3.153 Beschäftigte, in der Hauptverwaltung in Münster, in unseren Außenstellen sowie in den fünf eigenen Kliniken. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Von A wie Anträge bearbeiten über G wie Gehälter abrechnen, S wie Social-Media-Beiträge posten bis Z wie Zuschläge berechnen.
Kennzahlen - Stand: 31.12.2025
| Beschäftigte in der Hauptverwaltung | 2.436 |
| davon teilzeitbeschäftigt | 39,28 % |
| Durchschnittsalter | 44 Jahre |
| in 2025 neu eingestellt | 158 |
| Beschäftigte in den Kliniken | 717 |
Instagram, LinkedIn, Kununu
Auf dem Arbeitsmarkt wird es für Arbeitgeber immer wichtiger, auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie Talente und Fachkräfte für sich interessieren möchten. Das passiert heutzutage hauptsächlich digital. Auf Online-Plattformen wie Kununu und LinkedIn dreht sich alles um die Arbeit: Stellenausschreibungen werden gepostet, Arbeitskontakte geknüpft und Wissen vermittelt. Auch die Zufriedenheit der Beschäftigten wird ganz transparent kommuniziert. Da ist es für uns als attraktiver Arbeitgeber ganz selbstverständlich, dass auch wir dabei sind.
Zukünftigen Nachwuchskräften zeigen wir auf Instagram, was wir zu bieten haben und warum sich eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Deutschen Rentenversicherung Westfalen lohnt: @talentefuerdierente.
Quelle: DRV Westfalen
Unsere Talente-für-die-Rente-Werbung fährt auf der Heckscheibe unserer Dienstwagen mit. Nachwuchskraft Michelle Schneider ist 2025 das Gesicht der Kampagne
Arbeiten mit Behinderung
In der Deutschen Rentenversicherung Westfalen arbeiten 231 Menschen mit Behinderung (Stand 2025). Mal sichtbar, mal unsichtbar eingeschränkt. Einer von ihnen ist Sebastian Menke. Bei der Deutschen Rentenversicherung Westfalen angestellt ist der Bürokaufmann seit 13 Jahren. Hier ist er unter anderem zuständig für die Krankmeldungen, die Ausgabe der Dienstausweise und die Pflege der Gleitzeitkonten. Im Rollstuhl sitzt Sebastian Menke schon sein Leben lang. Er kommt zu früh auf die Welt, Sauerstoffmangel verursacht eine Diplegie, eine Lähmung der Beine. Er lernt, an Gehhilfen zu laufen. Das strengt an, deshalb ist es im Rollstuhl leichter für ihn. Weil ihn aber auch langes Sitzen körperlich anstrengt, arbeitet er Teilzeit, 30 Stunden in der Woche.
Warum Sebastian Menke die Deutsche Rentenversicherung als Arbeitgeber gewählt hat? „Größere Unternehmen bieten Menschen mit Behinderung mehr Möglichkeiten“, konnte er in seinem Erwerbsleben feststellen. Das fängt an mit Türdrückern und Aufzügen, geht über gut erreichbare Toiletten bis zur Arbeitsplatzausstattung. Und natürlich einer Schwerbehindertenvertretung wie in der Deutschen Rentenversicherung Westfalen. „Meine Ausbildung nach dem Realschulabschluss war schwierig, weil die Unternehmen zu klein waren, um mich praktisch ausbilden zu können. So habe ich in der Deutschen Angestellten Akademie acht Stunden lang nur die Theorie für den Bürokaufmann gelernt. Die Prüfung legte ich dann vor der Industrie- und Handelskammer ab“, erinnert er sich. Ob bei der Suche nach einem Arbeitsplatz oder im Alltag, stellte Sebastian Menke häufig fest: „Leider wird eine sichtbare körperliche Behinderung oft gleichgesetzt mit geistiger Einschränkung. Das ist schade und ärgert mich.“ Sein Wunsch lautet daher: „Ich möchte so gesehen werden wie jeder andere auch.“ Als Kollege, Familienvater, als Mensch.
Quelle: DRV Westfalen
Mit dem Rollstuhl ins Betriebsrestaurant der Deutschen Rentenversicherung Westfalen zu gelangen, ist für Mitarbeiter Sebastian Menke kein Problem
Diese Informationen sind Bestandteil des digitalen Jahresberichts für das Jahr 2025. Der Bericht ist am 15. Juli 2025 erschienen.