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Roßbach zu aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

Datum: 02.12.2015

Die Anzahl der Rentenneuanträge bei der Deutschen Rentenversicherung Bund habe von Januar bis Oktober 2015 mit etwa 590.000 um etwa 2 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gelegen. Dies berichtete Gundula Roßbach, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, auf der heute in Berlin tagenden Vertreterversammlung. Hierin enthalten seien auch die abschlagsfreien Altersrenten für besonders langjährig Versicherte ab 63 nach 45 Versicherungsjahren, die seit dem 1. Juli des letzten Jahres in Anspruch genommen werden können.

Deutlich angestiegen seien die Antragszahlen bei den Altersrenten für langjährig Versicherte ab 63 mit 35 Versicherungsjahren, sagte Roßbach. Sie lägen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund um rund 77 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Grund für diese Entwicklung sei, dass sowohl die Möglichkeit der vorgezogenen Inanspruchnahme der Altersrente für Frauen als auch der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit für den Geburtsjahrgang 1952 und jünger weggefallen ist. Die Versicherten nähmen nunmehr verstärkt die Altersrente für langjährig Versicherte mit 63 Jahren in Anspruch.

Die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund habe im Jahr 2015 bisher rund 3 Milliarden Euro an Zulagen ausgezahlt, so Roßbach. Seit dem Jahr 2003 seien unter Berücksichtigung der vorgenommenen Rückforderungen rund 20,5 Milliarden Euro an Zulagen auf Riester-Verträge überwiesen worden. Der Gesamtbestand an Riester-Verträgen habe sich Ende Juni 2015 auf rund 16,3 Millionen Verträge belaufen. Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang die weiterhin überproportional steigende Zahl von Wohn-Riesterverträgen.

Der vollständige Bericht von Gundula Roßbach ist im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de abrufbar.