Deutsche Rentenversicherung

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

Pressearchiv 2017

Regress: Damit Geschädigte keine Nachteile bei der Rente haben

Datum: 22.12.2017

Im Namen der Opfer: Rentenversicherung fordert Schadenersatz ein und sorgt für Ausgleich im Rentenkonto

Ob Verkehrsunfall oder ärztlicher Kunstfehler: Die Opfer haben oftmals Anspruch auf Entschädigung – sogar bis hin zur Rente. Unterstützung bekommen sie von der Deutschen Rentenversicherung. Sie sorgt dafür, dass Versicherten und Hinterbliebenen keine Nachteile bei der Rente entstehen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Betroffene leiden oft unter den gesundheitlichen Folgen. Hinzu kommen finanzielle: Erhalten sie Kranken- oder Verletztengeld oder müssen sie Gehaltseinbußen hinnehmen, richten sich ihre Rentenbeiträge nach dem nun geringeren Einkommen, statt dem Bruttoentgelt. Dadurch müssen sie im Alter mit einer geringeren Rente rechnen.

Die Deutsche Rentenversicherung hilft den Betroffenen, Nachteile zu vermeiden. Sie prüft, ob sie den entstandenen Schaden im Rentenkonto gegenüber dem Verursacher oder seiner Versicherung geltend machen kann. Dafür ist es hilfreich, wenn sich die Geschädigten oder deren Anwälte möglichst zeitnah melden. Damit sollen Versicherte anschließend so gestellt werden, wie sie ohne das Ereignis gestanden hätten.

Und schließlich muss geklärt werden, ob auch der gesetzlichen Rentenversicherung selbst ein Schaden entstanden ist. Denn zahlt der Rentenversicherer später eine medizinische oder berufliche Rehabilitation, eine Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente, dann haftet der Verursacher auch hierfür. Dadurch soll vermieden werden, dass der Schädiger die Versichertengemeinschaft finanziell belastet. Das gilt besonders bei Straftaten. Im Namen der Opfer forderte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover 2017 einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de und am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 25/17

Versichertenälteste – Helfer in der Nachbarschaft

Datum: 08.12.2017

Seit mehr als 25 Jahren im Ehrenamt: Der Versichertenälteste Peter Dukitsch hilft bei Fragen zur Rente 

Rentenanträge sind seine Spezialität: Peter Dukitsch ist seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlicher Versichertenältester. Im niedersächsischen Munster hilft er Ratsuchenden, wann immer sie Fragen zur gesetzlichen Rente haben. Für sein Engagement wurde er jetzt von der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Helga Schwitzer, mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Wer sich bei seinem Rentenantrag von einem Profi helfen lassen möchte, kann sich vertrauensvoll an den Versichertenältesten wenden: Er kennt sich bestens mit den Vordrucken aus, übernimmt mit geübtem Blick das Ausfüllen und leitet die Anträge anschließend komplett weiter. Und er versteht es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären.

Seit 1991 hat Dukitsch unter anderem in Lüchow, Clenze, Dannenberg, Hitzacker und Wustrow den Menschen vor Ort in Rentenangelegenheiten geholfen, zunächst im Namen der damaligen Landesversicherungsanstalt Hannover und später für die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Allein im vergangenen Jahr hat er fast 1.000 Versicherte beraten und 500 Anträge aufgenommen. Dukitsch ist einer von 77 Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Wer einen Termin bei ihm buchen möchte, erreicht ihn telefonisch unter 05192 3916 oder 0175 8954154.

Versichertenälteste – Helfer in der Nachbarschaft

Datum: 08.12.2017

Seit mehr als 40 Jahren im Ehrenamt: Der Versichertenälteste Adolf Norda hilft bei Fragen zur Rente 

Rentenanträge sind seine Spezialität: Adolf Norda ist seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlicher Versichertenältester. Im niedersächsischen Papenburg hilft er Ratsuchenden, wann immer sie Fragen zur gesetzlichen Rente haben. Für sein Engagement wurde er jetzt von der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Helga Schwitzer, mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Wer sich bei seinem Rentenantrag von einem Profi helfen lassen möchte, kann sich vertrauensvoll an einen Versichertenältesten wenden: Er kennt sich bestens mit den Vordrucken aus, übernimmt mit geübtem Blick das Ausfüllen und leitet die Anträge anschließend komplett weiter. Und er versteht es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären.

Seit 1976 hat Norda die Menschen vor Ort in Rentenangelegenheiten unterstützt, zunächst im Namen der damaligen Landesversicherungsanstalt Hannover und später für die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Als ausgebildeter Sozialversicherungsfachangestellter brachte er bestes Know-how für die ehrenamtliche Tätigkeit mit. Bei seiner Ehrung verabschiedete sich Norda nun aus dem Ehrenamt. „Sie waren für Generationen von Versicherten in Papenburg und Umgebung ein hilfreicher und kompetenter Ansprechpartner“, sagte Schwitzer und bedankte sich bei ihm für seinen „großen persönlichen Einsatz“

Tagesmütter und -väter in der gesetzlichen Rentenversicherung

Datum: 24.11.2017

Selbstständige Erzieher: Viele Tageseltern sichern sich ab – mit Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung

Wer Kinder betreut, tut auch etwas für seine Zukunft – selbst dann, wenn es nicht die eigenen sind. Denn viele Tageseltern sind pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung. Damit haben sie Anspruch auf eine medizinische oder berufliche Reha, auf eine Rente bei Erwerbsminderung und natürlich auf eine finanzielle Absicherung im Alter. Allein bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover sind rund 3.000 selbstständige Erzieher rentenversichert, teilte das Haus jetzt mit.
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt derzeit 18,7 Pro-zent. Den zahlen selbstständige Erzieher nur zur Hälfte, wenn sie ihre Einkünfte über die Jugendpflege erhalten. Den restlichen Betrag übernimmt die Jugendpfle-ge. Allerdings: Wer nach Abzug der Betriebskosten regelmäßig bis zu 450 Euro im Monat verdient, ist in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungsfrei.
2015 betreuten nach Angaben des Landesamtes für Statistik in Niedersachsen 6.460 Tageseltern fast 21.800 Mädchen und Jungen in der öffentlich geförderten Kindertagespflege. Wer mit dem Gedanken spielt, als Tagesmutter oder Tagesvater Kinder in Obhut zu nehmen, sollte sich an seinen Rentenversicherer wenden und klären, ob künftig Rentenbeiträge fällig werden. Weitere Informatio-nen gibt es auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 24/17

Vertreterversammlung verabschiedet Haushalt 2018

Datum: 24.11.2017

Was die Zukunft bringt: Arbeit 4.0 und Rentenkommission – Vorstandsvorsitzende Helga Schwitzer: „Wir wollen Veränderung mitgestalten“ 

Ob Digitalisierung, Globalisierung oder demografischer Wandel – mit dem Arbeitsplatz der Zukunft sollen die Services rund um Rente und Reha noch weiter ausgebaut werden. „Für unser Haus bedeutet das, Personalmanagement und Organisationsstrukturen besonders darauf auszurichten und so die Vorteile für Kunden und Beschäftigte in den Fokus zu nehmen“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Helga Schwitzer, jetzt in der Vertreterversammlung. Unter dem Vorsitz von Dr. Andreas Bierich (Arbeitgebervertreter) kamen die Delegierten in Laatzen zu ihrer ersten regulären Sitzung nach der Sozialwahl zusammen. 

Die Arbeit werde sich verlagern: von der heute überwiegenden „Präsenzkultur“ im Büro auch hin zum teilweise mobilen und flexiblen Arbeiten, so Schwitzer. Das betreffe die Arbeitszeit, den Arbeitsort und die Arbeitsorganisation. Auch wenn beim Blick in die Arbeitswelt der Zukunft noch viele Fragen unbeantwortet bleiben: „Wir haben den Anspruch, unseren Kunden auch künftig ein moderner und starker Dienstleister zu sein und unseren Beschäftigten ein verantwortungsvoller Arbeitgeber“, betonte die Vorstandsvorsitzende. 

Gute Aussichten gibt es für Beitragszahler und Rentner im kommenden Jahr. Wegen der gestiegenen Einnahmen werde der Beitragssatz um 0,1 auf 18,6 Prozent sinken, berichtete Schwitzer. Laut Bundesregierung zeichnet sich zudem eine Rentenanpassung um 3,1 Prozent in den alten und 3,2 Prozent in den neuen Bundesländern ab.

Bei all den positiven Nachrichten: „Wenn sich an der heutigen Rechtslage nichts ändert, sinken die Rücklagen der Rentenversicherung nach Berechnungen von Experten schon in fünf Jahren auf ein Fünftel des heutigen Wertes“, sagte Schwitzer und mahnte zugleich: „Wenn erkennbar ist, dass der Beitragssatz schon in wenigen Jahren deutlich angehoben werden muss, scheint mir eine bevorstehende Beitragssenkung fraglich.“ Hier müsse ein Prozess der Veränderung einsetzen, den der Vorstand des Rentenversicherers mitgestalten wolle. Konkrete Vorschläge soll eine geplante Rentenreformkommission bis Ende 2019 dem Gesetzgeber unterbreiten. „In diese politische Diskussion zur Weiterentwicklung der Alterssicherung werden wir uns einbringen“, kündigte sie an. 

Das Parlament des niedersächsischen Rentenversicherers verabschiedete bei seinem Treffen den zweitgrößten Haushalt einer öffentlichen Institution in Niedersachsen – nach dem des Landes. Mit fast 12,3 Milliarden Euro erhöht sich das Budget gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent. Neben den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von etwa 9,5 Milliarden Euro kann das Haus fast 2,6 Milliarden Euro an Einnahmen aus Bundeszuschüssen verbuchen. Auf der Ausgabenseite bilden die Renten mit rund 10,1 Milliarden Euro den mit Abstand größten Posten. Für die medizinische und berufliche Rehabilitation sind zudem 314,6 Millionen Euro eingeplant. 

Die Delegierten wählten zudem 77 Versichertenälteste der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die ehrenamtlichen Helfer in der Nachbarschaft unterstützen Versicherte niedersachsenweit etwa beim Rentenantrag. 

Die Vertreterversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Hier nehmen je 15 ehrenamtliche Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber die Interessen der Beitragszahler wahr. Mit der Verabschiedung des Haushalts legen sie fest, für welche Zwecke die zur Verfügung stehenden Gelder eingesetzt werden sollen.        

Nr. 23/17

Foto der Sitzung der Vertreterversammlung vom 24. November 2017: Die Delegierten stimmen per handzeichen ab.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Vertreterversammlung 2017 Die Delegierten der Vertreterversammlung stimmen ab.

Vortrag: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig– was wäre wenn?

Datum: 21.11.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag in Braunschweig, am Mittwoch, 29. November, um 16.30 Uhr, Kurt-Schumacher Straße 20.
Anmeldungen sind hier unter der Telefonnummer 0531 7006-441 möglich.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 17.11.2017

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in zwei Vorträgen.

In Stade beginnt die Veranstaltung am Donnerstag, 23. November, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung, Heckenweg 17. Unter der Telefonnummer 04141 4094-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

In Osnabrück beginnt die Veranstaltung am Donnerstag, 23. November, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung, Hannoversche Straße 6-8. Unter der Telefonnummer 0541 35077-0 kann die Teilnahme am Vortrag gesichert werden.

Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr.
Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.

Die Veranstaltungen dauern etwa anderthalb Stunden und sind kostenlos.

Vortrag: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig– was wäre wenn?

Datum: 14.11.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in zwei Vorträgen in Göttingen und Lüneburg.

Veranstaltung in Göttingen:
Donnerstag, 16. November, 16.30 Uhr, Robert-Gernhardt-Platz 1 (Quartier am Leinebogen, 2. Stock).
Unter der Telefonnummer 0551 70705-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Vortrag in Lüneburg:
Donnerstag, 16. November, hier jedoch um 17 Uhr, Altenbrückerdamm 14.
Anmeldungen sind hier unter der Telefonnummer 04131 7595-0 möglich.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltungen dauern etwa anderthalb Stunden und sind kostenlos.

Ausbildungszeiten: Für wen sich das Nachzahlen auszahlt

Datum: 30.10.2017

Bis zum 45. Geburtstag: mit freiwilligen Beiträgen die Rente aufstocken

Schule, Ausbildung, Studium – bis junge Erwachsene im Beruf ankommen, kann es auch mal länger dauern. Wer denkt da schon an die Rente? Gerade für späte Berufseinsteiger kann es sich aber lohnen, die im Rentenkonto gespeicherten Daten im Blick zu behalten. Denn bis zum 45. Geburtstag können sie Zeiten der schulischen Ausbildung nachträglich mit freiwilligen Beiträgen auffüllen. Dadurch erhöht sich ihre spätere Rente, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Nachgezahlt werden kann für die Schulzeit zwischen dem 16. und 17. Geburtstag. Die anschließenden ersten acht schulischen Ausbildungsjahre werden als Anrechnungszeiten im Rentenkonto berücksichtigt und können nicht weiter aufgefüllt werden. Frühestens ab dem 25. Geburtstag sind freiwillige Beiträge für weitere Monate möglich. Wer allerdings neben dem Studium sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, kann hierfür keine freiwilligen Beiträge mehr zahlen.

Die Spannbreite der monatlichen Beiträge ist groß: Zwischen 84,15 und 1.187,45 Euro können Einzahler in diesem Jahr frei wählen. Im letzten Jahr nutzten rund 150 Versicherte der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover diese Möglichkeit. Weitere Informationen gibt es auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 100048010.                                                                  

Vortrag: Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Datum: 16.10.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
in Stade: Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Arbeiten bis zur Rente – das war einmal. Immer mehr Menschen haben einen Job, obwohl sie ihr Rentenalter längst erreicht haben. Warum lohnt sich das Weiterarbeiten für sie nun doppelt? Und wie können Arbeitnehmer auch früher aus dem Berufsleben aussteigen, ohne Einbußen bei der Rente zu haben? Das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. Oktober, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Stade, Heckenweg 17. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 04141 4094-0 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Schon heute arbeiten viele Menschen neben der Rente. Selbst wenn sie ihr reguläres Rentenalter erreicht haben, können sie so ihr Altersgeld noch steigern, wenn sie eigene Beiträge in die Rentenversicherung zahlen – dank der neuen Flexirente. Andererseits: Wer seinen Job möglichst früh an den Nagel hängen möchte, muss bei der Rente mit Abschlägen rechnen – und das ein Leben lang. Mit freiwilligen Einzahlungen können diese aber verringert oder ausgeglichen werden. Das ist nun schon mit 50 Jahren möglich. Was kostet der frühe Ruhestand? Und was dürfen Frührentner ohne Einbußen hinzuverdienen? Antworten dazu gibt es im Vortrag. Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Vortrag: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig– was wäre wenn?

Datum: 16.10.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
in Osnabrück: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. Oktober, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Osnabrück, Hannoversche Straße 6-8. Unter der Telefonnummer 0451 35077-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Verbrauchermesse Infa 2017: Mein Rentenkonto – einfach erklärt

Datum: 05.10.2017

Infa 2017 in Hannover: Experten der Deutschen Rentenversicherung beraten rund um Rente und Reha

Was Rührgerät und Rasenmäher mit dem eigenen Rentenkonto gemeinsam haben? Diese Dinge können Besucher der Infa 2017 in Hannover jetzt genauer in Augenschein nehmen. Am Stand der Deutschen Rentenversicherung erklären Experten interessierten Versicherten, wann sie frühestmöglich in Rente gehen können, was Abschläge kosten und warum es sich doppelt lohnt, den Ruhestand aufzuschieben. Die Fachleute geben vom 14. bis 22. Oktober auf dem Messegelände in Halle 26 Tipps rund um die Themen Rente, Reha und Altersvorsorge.

Das gesetzliche Rentenalter ist nur ein Richtwert. Denn Arbeitnehmer können sich auch künftig früher zur Ruhe setzen. Aber dann verringert sich ihre Rente, und zwar um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zuhause bleiben – und das ein Leben lang. Wer noch nicht ans Aufhören denkt, kann seinen Ruhestand genauso gut aufschieben und sein Rentenkonto weiterhin mit Beiträgen füllen. Obendrauf gibt es für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, später 0,5 Prozent mehr Rente.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Und für wen kommt die abschlagsfreie Rente ab 63 infrage? Wer es genau wissen möchte und seinen Personalausweis und die Sozialversicherungsnummer dabei hat, kann sich auf der Infa den Stand seines Rentenkontos erklären lassen. Die Verbrauchermesse ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

21/17

Vertreterversammlung neu aufgestellt

Datum: 29.09.2017

Konstituierende Sitzung: Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover startet in 12. Legislaturperiode

Neu aufgestellt hat sich die Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Den Vorsitz des Parlaments hat jetzt Dr. Andreas Bierich. Der Jurist ist Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaften Region Braunschweig und Peine und vertritt die Arbeitgeberseite. Dort folgt er auf Christoph Meinecke, der in den Vorstand wechselt. Neuer Stellvertreter ist Rolf Behrens von der ver.di Bundesverwaltung. Als Vertreter der Versicherten löst er seinen Vorgänger Detlev Behrens ab.

Im Vorsitz der Vertreterversammlung wechseln sich die Arbeitgeber- und Versichertenseite jährlich ab: Turnusmäßig übernimmt im Oktober der bisherige Stellvertreter die Führung des Parlaments. Einen solchen Wechsel gibt es jetzt auch bei den alternierenden Vorstandsvorsitzenden. Den Vorsitz im Vorstand tritt nun Helga Schwitzer als Vertreterin der Versicherten an. Ihr Stellvertreter wird Professor Michael Sommer von der Arbeitgeberseite.

Die Vertreterversammlung – das „Parlament“ – ist das oberste Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Rentenversicherung. Ihr gehören je 15 gewählte Vertreter der Versicherten und der Arbeitgeber an. Sie beschließt die Satzung, wählt die Mitglieder des Vorstands, verabschiedet den Haushaltsplan, nimmt die Jahresrechnung ab und wählt auf Vorschlag des Vorstands die Mitglieder der Geschäftsführung.
Der Vorstand – die „Regierung“ – besteht aus je sechs Versicherten- und Arbeitgebervertretern. Er entscheidet über Vermögensangelegenheiten, kostenintensive Bauvorhaben und Investitionen, über Grundsätze der medizinischen und beruflichen Rehabilitation und über Personalangelegenheiten. Alle Mitglieder in Vorstand und Vertreterversammlung sind ehrenamtlich tätig.

Neue Mitglieder in der Vertreterversammlung
Für die Seite der Versicherten:
Christine Seemann (Braunschweig),
Harald Engelhardt (Katlenburg-Lindau),
Frank Samse (Grünenplan),

für die Seite der Arbeitgeber:
Marianne Neuendorf (Barsinghausen),
Bianka Westermann (Springe),
Petra Sarstedt-Hülsmann (Wolfenbüttel),
Dr. Ingra-Anne Manecke (Schandelah).

Neue Mitglieder im Vorstand
für die Seite der Versicherten:
Andreas Wagenholz (Walsrode),
Julian Weinz (Hannover),

für die Seite der Arbeitgeber:
Christoph Meinecke (Hannover),
Florian Bernschneider (Braunschweig).

20/17

Foto der neuen Vorsitzenden der Vertreterversammlung der 12. Legislaturperiode vom Tag der Sitzung am 29. September 2017.Quelle:Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover Vertreterversammlung neu aufgestellt Der neue Vorsitzende des Parlaments Dr. Andreas Bierich (li.) und der neue Stellvertreter Rolf Behrens (re.)

Vortrag in Lüneburg: Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Datum: 18.09.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Was bringt die Flexirente und wie funktioniert sie?

Arbeiten bis zur Rente – das war einmal. Immer mehr Menschen haben einen Job, obwohl sie ihr Rentenalter längst erreicht haben. Warum lohnt sich das Weiterarbeiten für sie nun doppelt? Und wie können Arbeitnehmer auch früher aus dem Berufsleben aussteigen, ohne Einbußen bei der Rente zu haben? Das erklären Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 21. September, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Lüneburg, Altenbrückerdamm 14. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 04131 7595-0 mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Schon heute arbeiten viele Menschen neben der Rente. Selbst wenn sie ihr reguläres Rentenalter erreicht haben, können sie so ihr Altersgeld noch steigern, wenn sie eigene Beiträge in die Rentenversicherung zahlen – dank der neuen Flexirente. Andererseits: Wer seinen Job möglichst früh an den Nagel hängen möchte, muss bei der Rente mit Abschlägen rechnen – und das ein Leben lang. Mit freiwilligen Einzahlungen können diese aber verringert oder ausgeglichen werden. Das ist nun schon mit 50 Jahren möglich. Was kostet der frühe Ruhestand? Und was dürfen Frührentner ohne Einbußen hinzuverdienen? Antworten dazu gibt es im Vortrag. Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Auch für Rentner: Pflege macht sich bezahlt – mit einer Teilrente

Datum: 12.09.2017

Pflegende Angehörige: Teilrente bringt finanzielles Plus

Wer Angehörige pflegt, verdient besonderen Respekt – und einen Bonus für die Rente. Den gibt es auch dann, wenn der Pflegende selbst die Regelaltersgrenze erreicht hat. Der Trick dabei: Der pflegende Rentner lässt sich seine Altersrente als Teilrente auszahlen. Dabei genügt es schon, auf ein Prozent des gesetzlichen Altersgeldes zu verzichten, um versicherungspflichtig zu werden, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Werden Pflegebedürftige von Angehörigen betreut, zahlt die Pflegekasse dafür Rentenbeiträge. Allerdings nur bis zur Regelaltersgrenze des Pflegenden: Von da an sind Ruheständler versicherungsfrei und können so nicht mehr ihre Rente steigern – auch wenn sie sich weiterhin um ihre Angehörigen kümmern.

Entscheiden sich die Rentner jetzt für eine Teilrente, fließen für die Pflege weiterhin Beiträge auf das Rentenkonto. Und die sorgen wiederum für neue Entgeltpunkte, die jeweils zum Juli des Folgejahres die Altersrente erhöhen.

19/17

Vertreterversammlung tagt in Bad Pyrmont

Datum: 01.09.2017

Sie steht gut da: Die gesetzliche Rentenversicherung punktet mit hohen finanziellen Reserven – und muss nun darum bangen

Die gesetzliche Rentenversicherung macht derzeit eine gute Figur. „Sie steht besser da, als in vielen Jahren der vergangenen Jahrzehnte“, sagte Professor Michael Sommer jetzt vor den Delegierten der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Aber dieses Bild sei trügerisch. Denn seit zwei Jahren bereits schmölzen die finanziellen Reserven kontinuierlich dahin. Der Abbau der Nachhaltigkeitsreserve werde sich sogar noch beschleunigen, warnte er bei dem Treffen in Bad Pyrmont. 

In den vergangenen Jahren stiegen die finanziellen Rücklagen der gesetzlichen Rentenversicherung stetig an – bis 2014 auf rund 35 Milliarden Euro. Im selben Jahr traten dann tiefgreifende Gesetzesänderungen in Kraft. Neben der Mütterrente, die den Frauen ein weiteres Erziehungsjahr für vor 1992 geborene Kinder ermöglicht, nannte Professor Sommer auch die abschlagsfreie Rente ab 63, die von vielen Versicherten genutzt wird. Von da an ging es – so war es gesetzlich gewollt – mit der Nachhaltigkeitsrücklage bergab. Und schließlich gingen auch die Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten und die Ost-West-Angleichung zulasten der gesetzlichen Rentenversicherung, erklärte der Vorstandsvorsitzende. 

Prognosen belegen: In vier Jahren wird sich die Nachhaltigkeitsrücklage von rund 30 Milliarden Euro zum Ende dieses Jahres auf etwa ein Drittel verringern. Bei diesen Berechnungen unterstellten die Finanzexperten eine weiterhin gute Konjunktur- und Beschäftigungslage mit hohen Beiträgen für die Rentenversicherung, so Professor Sommer.

In der Folge müsse der Gesetzgeber in vier bis fünf Jahren entweder den Beitragssatz erhöhen oder die Angebote der gesetzlichen Rentenversicherung einschränken – oder aber einen Mix aus beidem beschließen. „Jede Veränderung im Rentenrecht kostet Geld“, warnte Professor Sommer vor den anstehenden Belastungen und forderte erneut, diese auf alle Beteiligten – Versicherte, Rentner und Steuerzahler – möglichst gleichmäßig zu verteilen. Nur so werde es für unpopuläre Entscheidungen einen breiten Konsens in der Gesellschaft geben. 

Stolz berichtete der Vorstandsvorsitzende von den Erfolgen des Rentenversicherers bei zahlreichen Vorreiterprojekten in der Rehabilitation. Als Beispiel nannte er die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR), in die mittlerweile 60 Prozent der Reha-Ausgaben fließen. Nach der Reha sorgt zudem ein Fallmanagement dafür, dass ehemalige Patienten mit größerem Beratungsbedarf persönlich nachbetreut werden. Inzwischen werden so jährlich 4.500 Menschen bei der Wiedereingliederung in das Arbeitsleben unterstützt – „die wirksamste Methode, um Altersarmut zu verhindern“, wie Professor Sommer betonte. 

Einen noch stärkeren Fokus soll künftig die Kinderreha einnehmen. Untersuchungen zeigen, dass die Heranwachsenden nach einer Rehabehandlung weniger oft in der Schule fehlen. Deshalb will der Rentenversicherer in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Kultusministerium Kinder mit Langzeiterkrankungen in einem Pilotprojekt im Raum Hannover wieder fit fürs Lernen machen. 

Bis auf in Hannover und Braunschweig hat das Haus in den vergangenen Jahren eigene Immobilien verkauft, die als Beratungsstellen genutzt wurden. Stattdessen wurden barrierefreie und zentral gelegene Außenstellen angemietet. Noch in diesem Jahr soll auch das Beratungsteam in Stade in neue Räume ziehen.

Für die Delegierten war es das letzte Treffen dieser Legislaturperiode der Selbstverwaltung. Ende September werden sich die Mitglieder von Vorstand und Vertreterversammlung neu konstituieren.

18/17

Berufsstarter – Versicherungsschutz von Anfang an

Datum: 09.08.2017

Berufsanfänger sind durch die gesetzliche Rentenversicherung bereits ab dem ersten Arbeitstag umfassend abgesichert. Das Leistungspaket für die jungen Versicherten umfasst Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten sowie Rehabilitation. Dies teilte jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover mit. 

Wenn Berufsanfänger beispielsweise nach einem Arbeitsunfall nicht mehr voll erwerbsfähig sein können, erhalten sie eine Rente, die Entgeltersatzfunktion hat. Dies gilt ebenfalls für Unfälle auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz. Im Todesfall sind auch Familienangehörige geschützt. 

Um den Versicherten den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, bieten die Rentenversicherer Hilfe in Form von medizinischer oder beruflicher Rehabilitation an. Hier gilt der Grundsatz der gesetzlichen Rentenversicherung: „Reha vor Rente“. 

Der Schutz der Berufsanfänger gilt grundsätzlich von Anfang an und nicht erst nach fünf Beitragsjahren, wie es oftmals behauptet wird. Mehr Informationen erhalten Interessierte am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 oder auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover .de.

17/17

Unsere Broschüren für junge Menschen und "Berufsstarter" erhalten Sie über diesen Link.

Waisenrente:
Berufsausbildung sichert Anspruch

Datum: 02.08.2017

Waisenrente: Ausbildungsende sofort melden

Kinder und Jugendliche, die Mutter oder Vater verloren haben, können eine Waisenrente erhalten. Voraussetzung: Der verstorbene Elternteil war in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert, sie selbst sind entweder unter 18, befinden sich noch in einer Schul- oder Berufsausbildung oder leisten ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr. Eine Waisenrente wird längstens bis zum 27. Lebensjahr gezahlt. Hierauf hat jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hingewiesen.

Wer älter als 18 Jahre alt ist und seine Ausbildung beendet, muss die Deutsche Rentenversicherung sofort informieren. Das gilt insbesondere auch für einen vorzeitigen Abbruch. Denn das Ende der Ausbildung bedeutet gleichzeitig auch das Ende der Rentenzahlung. Erfährt die Rentenversicherung zu spät vom Ausbildungsende, müssen zu viel gezahlte Beträge auf jeden Fall erstattet werden.
Eine Ausnahme gibt es: Wenn innerhalb von vier Kalendermonaten eine weitere Ausbildung beginnt - etwa nach dem Abitur ein Studium - wird die Waisenrente auch für die Übergangszeit weitergezahlt. 

Eine Waisenrente erhalten Kinder nach dem Tod eines oder beider Elternteile, wenn für sie mindestens 60 Kalendermonate Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wurden. 

Weitere Auskünfte gibt es in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 oder unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

16/17

Berufsstarter erhalten Sozialversicherungsausweis

Datum: 28.07.2017

Wichtige Post für Berufsstarter:
Deutsche Rentenversicherung verschickt Sozialversicherungsausweise

Viele Jugendliche starten jetzt ins Berufsleben. Ein wichtiges Dokument wird von nun an ihr Begleiter: der Sozialversicherungsausweis. Ihn bekommen die Berufseinsteiger in diesen Tagen mit der Post zugeschickt, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Auf dem Sozialversicherungsausweis sind der Name, das Geburtsdatum und die Sozialversicherungsnummer vermerkt. Alle Angaben sollten genau überprüft werden. Nur wenn die Einträge korrekt sind, können die Beiträge für die spätere Rente von Anfang an richtig verbucht werden. Der Ausweis sollte dann sorgfältig aufbewahrt werden.

Wertvolle Tipps gibt es auch in der Broschüre „Berufsstarter und die Rente“, die unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de heruntergeladen werden kann. Fragen zum Sozialversicherungsausweis beantworten zudem die Experten am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 15/17

Ausbildungsplatzsuche zählt bei der Rente

Datum: 24.07.2017

Meldung bei der Agentur für Arbeit bringt Vorteile für die Rente

Wer nach der Schule noch keine Lehrstelle hat, sollte sich bei der Arbeitsagentur ausbildungssuchend melden. Das kann später Vorteile für die Rente bringen. Diesen Tipp gab jetzt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover.
Auch ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld wird die Zeit der Ausbildungsplatzsuche als Anrechnungszeit in der Rentenversicherung berücksichtigt. Diese Zeiten können später die Rente erhöhen oder einen Rentenanspruch begründen. Voraussetzung ist, dass sich Schulabgänger zwischen 17 und 25 Jahren bei der Agentur für Arbeit als Ausbildungssuchende melden. Außerdem muss die Ausbildungssuche mindestens einen Kalendermonat umfassen. 

Wer Fragen dazu hat: Weitere Infos gibt es am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 oder in den Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung.

Nr. 14/17

Vortrag in Lüneburg: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 06.07.2017

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 6. Juli, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Göttingen, Robert-Gernhardt-Platz 1 (Quartier am Leinebogen). Unter der Telefonnummer 0551 70705-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr.
Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Flexirente:
Hinzuverdienen ist jetzt einfacher

Datum: 06.07.2017

Ob in zwei oder zwölf Monaten gezahlt: Nur noch die Jahressumme zählt

Neben der Rente noch was hinzuverdienen – das wird jetzt deutlich einfacher: Wer vorzeitig in Altersrente geht oder eine Erwerbsminderungsrente bekommt, kann bis zu 6.300 Euro im Kalenderjahr verdienen, ohne Einbußen zu haben. Und seit Juli ist es völlig egal, ob diese Summe in zwei oder zwölf Monaten gezahlt wird, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.
Hintergrund ist die neue Flexirente. Mit ihr soll das Hinzuverdienen für Rentner attraktiver werden, wenn sie ihre Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben. Zwar bleibt auch künftig ein Einkommen von jährlich bis zu 6.300 Euro anrechnungsfrei. Aber es spielt keine Rolle mehr, in welcher Zeit dieses Geld erarbeitet wird: Entscheidend ist allein die Summe innerhalb eines Kalenderjahres.
Was über dem anrechnungsfreien Betrag liegt, wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Für die gekürzte Rente plus Hinzuverdienst gibt es aber eine Obergrenze: das höchste Einkommen der letzten 15 Jahre. Der darüber liegende Hinzuverdienst wird schließlich ganz auf die verbliebene Rente angerechnet.
Bislang durften die Rentenbezieher bis zu 450 Euro im Monat hinzuverdienen – und zweimal im Jahr auch das Doppelte. Überschritt das Einkommen diese Grenze, so wurde die Rente stufenweise gekürzt oder völlig gestrichen. Generell aber gilt: Wer seine Regelaltersgrenze erreicht hat, kann ab dem Folgemonat unbegrenzt hinzuverdienen.

Nr. 13/17

Ab Juli gibt es mehr Geld für Rentner

Datum: 27.06.2017

Der Juli bringt mehr Rente: Altersgeld steigt im Westen um 1,9 Prozent

Ab Juli gibt es wieder etwas mehr Rente: Ruheständler im Westen Deutschlands können dann mit 1,9 Prozent mehr Geld rechnen. Bei einer Rente von 1000 Euro sind das 19 Euro zusätzlich, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. Für Beschäftigungszeiten im Osten steigt das Altersgeld um 3,59 Prozent.

Das Plus kommt bei den Rentnern zu unterschiedlichen Zeitpunkten an: Wer bis März 2004 in Rente gegangen ist, erhält das Geld auch künftig im Voraus, sodass der neue Betrag spätestens Anfang Juli auf dem Konto ist. Für spätere Ruheständler wurde die Rentenzahlung auf das Monatsende
umgestellt. Wer also im April 2004 oder danach Rentner wurde, erhält das Geld für Juli am Ende des Monats.

Mehr Taschengeld – so lässt es sich jetzt verdienen

Datum: 22.06.2017

Auf keinen Cent verzichten: Bei Ferienjobs gibt´s volles Gehalt

Ferienjobs sind nicht umsonst so beliebt: Der Einsatz wird schließlich belohnt. Und mit den selbst verdienten Euros lässt sich das Taschengeld gut auffüllen. Arbeiten die Schüler nur in den Sommerferien, dann ist es egal, wie viel sie verdienen. Sie kassieren brutto für netto und zahlen keine Sozialversicherungsbeiträge, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Für einen Ferienjob vereinbaren Schüler mit ihren Arbeitgebern in der Regel eine kurzfristige Beschäftigung. Dann gilt der Vertrag für längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage. Wird dieser Zeitraum auch bei mehreren Beschäftigungen in einem Kalenderjahr nicht überschritten, spielen die Höhe des Gehalts und die Anzahl der Arbeitsstunden keine Rolle: Der Job bleibt sozialversicherungsfrei.

Raus aus den Kinderschuhen: Familienfreundlichkeit geehrt

Datum: 20.06.2017

Vereinbarkeit von Beruf und Familie:
Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber bestätigt 

Langschläfer oder Frühaufsteher? Ausgeschlafen – so beginnt bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover dank flexibler Arbeitszeiten der Tag im Büro. Eine besonders familienfreundliche Unternehmenskultur gibt den Beschäftigten den nötigen Raum, Kind und Karriere miteinander zu vereinbaren, ohne den Kundenservice aus den Augen zu verlieren. Dafür erhielt der niedersächsische Rentenversicherer nun zum wiederholten Mal das Zertifikat zum „audit berufundfamilie“.

Arbeitszeit, Familienzeit, Freizeit – beim Rentenversicherer lassen sich die persönlichen Bedürfnisse der Beschäftigten flexibel  aufeinander abstimmen. Dafür sorgen etwa Teleworking-Arbeitsplätze und vielfältige Teilzeitmodelle. Für Mütter und Väter gibt es spezielle Weiterbildungsmöglichkeiten, beim beruflichen Wiedereinstieg werden sie besonders unterstützt. Und in den Ferien bringen Eltern ihren Nachwuchs einfach mit zur Arbeit, wo Betreuer mit den Kindern in eine Erlebniswelt rund um Spaß und Spiel eintauchen. Außerdem profitieren die Beschäftigten von zahlreichen Angeboten im Gesundheitsmanagement. 

Neben all den Angeboten prüft der Rentenversicherer ständig, wo er bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch neue Wege einschlagen kann. In einem aktuellen Projekt beleuchtet das Haus jetzt etwa die Möglichkeit, auch Führungskräften einen flexiblen Arbeitsplatz einzurichten. So soll geklärt werden, ob und inwieweit Aufgaben mit Personalführung von zuhause aus wahrgenommen werden können. 

Nach 17 Jahren ist der Rentenversicherer beim Projekt Familienfreundlichkeit längst aus den Kinderschuhen raus. So lange wird die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover inzwischen mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Bei einem Festakt in Berlin haben Bundesfamilienministerin Katarina Barley und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Dirk Wiese, den Rentenversicherer jetzt mit der Urkunde geehrt. 

Vorausgegangen war die Entscheidung des Kuratoriums der berufundfamilie Service GmbH, den Rentenversicherer nach der erneuten Re-Auditierung für sein langfristiges Engagement für eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik zu würdigen. Dafür erhielt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover nun das Zertifikat mit dauerhaftem Charakter.

Nr. 10/17

Forschung mit geballter Kraft: Rehazentrum Oberharz kooperiert

Datum: 13.06.2017

Rehazentrum Oberharz und MHH schließen gemeinsamen Kooperationsvertrag für Reha-Forschung

Das Rehazentrum Oberharz in Clausthal-Zellerfeld und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) haben zu Jahresbeginn einen Kooperationsvertrag für gemeinsame Forschungen geschlossen. Der Vertrag für die "Akademische Lehr- und Forschungsklinik" wurde kürzlich gewürdigt.

Die MHH messe der Zusammenarbeit mit der Rehaklinik einen hohen Stellenwert bei, unterstrich dabei der Direktor der Klinik für Rehabilitationsforschung an der MHH, Prof. Dr. Christoph Gutenbrunner, im Beisein des Ärztlichen Direktors des Rehazentrums Oberharz, Prof. Dr. Markus Bassler und des Geschäftsführers der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Prof. Dr. Ralf Kreikebohm (die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ist Trägerin des Rehazentrums Oberharz).

Der Chefarzt unterstrich in seiner Ansprache, dass es keine weitere Klinik in Niedersachsen gäbe, die sich der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) so intensiv widme. Auch die Kliniken der Deutschen Rentenversicherung in Bad Rothenfelde und Bad Eilsen profitieren von den MBOR-Erkenntnissen aus dem Oberharz und setzen diese erfolgreich und wegweisend bei ihren Behandlungen ein. MBOR vermittelt den Rehabilitanden Tipps und Techniken für körper- und rückenschonende Verhaltensweisen bei ihrer täglichen Arbeit, sodass Erlerntes ins Erwerbsleben transportiert und dort dauerhaft beibehalten werden kann.
Solide Forschung sei im Wettbewerb der Rehakliniken ein wichtiger Baustein. Sie schöpft Möglichkeiten der modernen Medizin aus und sichert die beständige Weiterentwicklung und den Qualitätsvorsprung. Vor allem trägt sie durch die Beteiligung an Forschungen zur Zufriedenheit der Studenten bei. Es verlasse in Hannover kein Student die MHH, der nicht eine Reha-Klinik von innen gesehen habe, ließ der Chef der Klinik für Rehaforschung an der MHH wissen. Auch lobte er, dass das Rehazentrum Oberharz sich schon sehr lange an Lehre und Forschungen beteilige. Auf weitere gemeinsame Projekte werde gehofft und gebaut.

Ehrung des Kooperationsvertrags für gemeinsame Forschungen.   Kooperationsvertrag Rehazentrum Oberharz



Prof. Dr. Christoph Gutenbrunner (l.), Medizinische Hochschule Hannover, und der Ärztliche Direktor des Rehazentrums Oberharz, Prof. Dr. Markus Bassler (r.), freuen sich mit Prof. Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, über die Kooperation.


Aus freien Stücken: Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung

Datum: 07.06.2017

50 zahlen den Höchstbeitrag: Bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover sind 7.300 Menschen freiwillig versichert

Sie begleitet und schützt ihre Versicherten ein Leben lang: die gesetzliche Rentenversicherung. Um Teil dieser Gemeinschaft zu sein, zahlen allein bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover derzeit 7.300 Menschen Monat für Monat freiwillige Beiträge. Bundesweit sicherten sich 2015 mehr als 240.000 Einzahler aus freien Stücken fürs Alter ab, teilte der niedersächsische Rentenversicherer jetzt mit.

Sich freiwillig versichern kann, wer nicht ohnehin in der gesetzlichen Rentenversicherung ist. So sparen vor allem Hausfrauen, Selbstständige und Freiberufler mit freiwilligen Beiträgen, um ihre spätere gesetzliche Rente zu erhöhen oder überhaupt erst einen Anspruch darauf zu bekommen. Dafür brauchen sie mindestens fünf Jahre an Beitragszeiten auf dem Rentenkonto. Und manche Einzahler erhalten so auch ihren bestehenden Schutz bei Erwerbsminderung aufrecht.

Die Spannbreite der möglichen Beiträge ist groß: Zwischen 84,15 und 1.187,45 Euro im Monat können die Einzahler in diesem Jahr frei wählen. Die weitaus meisten von ihnen, mehr als 6.400 Menschen, zahlen den Mindestbeitrag. Fast 50 Beitragszahler bringen die Höchstsumme auf. Zum Vergleich: Vor vier Jahren zählte der Rentenversicherer sieben freiwillig Versicherte mit dem maximal möglichen Betrag. Damit ist die Zahl derer, die hohe Beiträge einzahlen, seit Beginn der Niedrigzinsphase deutlich angestiegen.

Wer sich freiwillig versichern möchte, kann die Beiträge abbuchen lassen oder überweisen – und das sogar rückwirkend. Für 2017 müssen sie spätestens am 3. April nächsten Jahres bei der Deutschen Rentenversicherung eingegangen sein. Auf dem Überweisungsauftrag sollte neben der Versicherungsnummer und dem Vor- und Zunamen auch der Zeitraum angegeben werden, für den die Beiträge gezahlt werden.

Weitere Informationen dazu gibt es im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenfreien Service-telefon unter 0800 100048010.

Nr. 9/17

Badehotel hat neuen Eigentümer

Datum: 30.05.2017

Ehemaliges Bettenhaus des Rehazentrums Bad Eilsen verkauft 

Das Badehotel in Bad Eilsen hat einen neuen Eigentümer. Die Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hat das Gebäude am Rande des Kurparks an die First Retail Gruppe aus Bielefeld veräußert. Der Erwerber ist spezialisiert auf die Planung und Errichtung von Sozialimmobilien wie Pflegeheime, Kindergärten und Ärztezentren. Das ehemalige Bettenhaus des Rehazentrums Bad Eilsen ist die letzte Immobilie der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, die zum Verkauf stand. 

Das 1926 erbaute und zuletzt als Bettenhaus des Rehazentrums genutzte Gebäude hat eine Nutzfläche von über 7.700 qm. First Retail plant, dort  eine Standortgemeinschaft einzurichten: mit Pflegeschule, Begegnungscafé, Tagespflege, einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft sowie barrierefreien Wohnungen. Außerdem wird eine Kooperation mit den Ärzten und den Behandlungsmöglichkeiten des benachbarten Rehabetriebes angestrebt. 

Die Planung der technischen Umsetzung läuft auf vollen Touren. Erste Abstimmungsgespräche mit dem Landschaftsverband haben bereits stattgefunden. „Die notwendigen Genehmigungen werden wir voraussichtlich in den nächsten Monaten bekommen. Wir freuen uns auf eine Eröffnung hoffentlich noch im Jahr 2018“, teilte der Geschäftsführer der Investorin, Frank Remmert, mit.

30. Mai 2017

Flexirente: Mit heutigem Guthaben spätere Abschläge ausgleichen

Datum: 12.05.2017

Einzahlen für die frühe Rente: Arbeitnehmer können Abschläge nun schon mit 50 Jahren ausgleichen – und nehmen die Möglichkeit jetzt vermehrt wahr

Viele Menschen schmieden Pläne fürs Alter – und möchten dafür möglichst früh in Rente gehen. Dann drohen zwar Abschläge, aber die lassen sich ausgleichen. Und dafür muss man nicht erst alt werden: Ab Juli können Versicherte schon mit 50 Jahren Beträge in die Rentenversicherung einzahlen, um Einbußen bei der späteren Rente zu verhindern, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braun-schweig-Hannover jetzt mit.

Der frühe Ruhestand kostet Geld: Dann verringert sich die Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den ein Ruheständler eher aus seinem Job aussteigen möchte – und das ein Leben lang. Wer wollte, konnte diese Abschläge auch in der Vergan-genheit schon ausgleichen. Das war ab dem 55. Geburtstag möglich. Der nieder-sächsische Rentenversicherer zählte in den vergangenen 20 Jahren 205 Einzah-lungen in Höhe von 3,85 Millionen Euro. Bei anhaltend niedrigen Zinsen gab die neue Flexirente dieser Geldanlage nun einen Schub: Innerhalb von fünf Monaten gingen beim Rentenversicherer bis April 37 Überweisungen mit einer Gesamt-summe von knapp 700.000 Euro ein.

Die Versicherten können sich von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, was ein Ausgleich von Abschlägen bei einem gewünschten Rentenalter kostet. Wer etwa eine Rente von 1.000 Euro erwartet und sich ein Jahr früher zur Ruhe setzen möchte, muss derzeit mit einem Abschlag von 36 Euro rechnen. Diese Rentenminderung lässt sich für 8.509 Euro zurückkaufen – in einer Summe oder auch in Raten. Positiver Nebeneffekt: So wird auch das Finanzamt an den Auf-wendungen für die Altersvorsorge beteiligt. Sollten sich die Pläne für einen frühen Ruhestand später allerdings ändern, war das Geld trotzdem gut angelegt. Dann gibt es für die gezahlten Zusatzbeiträge eine höhere Rente.

Übrigens: Wer über Ausgleichszahlungen nachdenkt, aber wegen seines Alters oder der Anzahl der Raten unschlüssig ist, kann sich dazu in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Rat holen. Die Experten helfen hierbei gerne weiter und erklären den Kunden, wie unbürokratisch der Rentenversicherer die Einzahlungen handhabt.

08/17

Vortrag in Lüneburg: Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

Datum: 24.04.2017

Altersrenten – Wer? Wann? Wie (viel)?

So früh wie möglich oder so spät wie nötig: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Altersrente? Schon heute ist das gesetzliche Rentenalter nur ein Richtwert, denn viele Arbeitnehmer können ihren Ruhestand um Monate vorziehen oder auch aufschieben. Welche Vor- und Nachteile bringt das mit sich? Und für wen kommt eine abschlagsfreie Rente infrage? Diese Fragen beantworten Experten der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 4. Mai, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Lüneburg, Altenbrückerdamm 14. Unter der Telefonnummer 04131 7595-0 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.
Seit 2012 steigt das Rentenalter stufenweise an, sodass für alle 1964 und später Geborenen die Rente mit 67 gilt. Die Arbeitnehmer können sich aber auch künftig früher zur Ruhe setzen: Dann verringert sich ihre monatliche Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den sie eher zu Hause bleiben – und das ein Leben lang. Für jeden Kalendermonat, den eine Regelaltersrente trotz erfüllter Voraussetzungen nicht in Anspruch genommen wird, gibt es sogar 0,5 Prozent mehr.
Im Vortrag erfahren die Zuhörer auch, welche Unterlagen sie für einen Rentenantrag benötigen und an wen sie sich dabei wenden können.
Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Rehabilitationen: Nachfrage leicht gestiegen

Datum: 07.04.2017

Rentenversicherer finanzierte mehr als 61.000 Rehabilitationen

Die Generation der Babyboomer kommt in die Jahre. Und so mancher von ihnen nutzt jetzt eine Rehabilitation, um wieder gestärkt ins Berufsleben zurückzukehren. Das macht sich auch in der Bilanz der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover bemerkbar: Der niedersächsische Rentenversicherer verzeichnet einen leichten Anstieg bei den Rehabilitationen. Im vergangenen Jahr ermöglichte er mehr als 61.200 Versicherten eine medizinische Behandlung oder berufliche Reha – gut zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Ob stationär oder ambulant: Fast 46.000 Patienten haben sich im vergangenen Jahr auf Kosten des Rentenversicherers in einer Klinik behandeln lassen. Darunter waren rund 7.400 Patienten mit psychischen Erkrankungen. Auch 1.280 gesundheitlich stark beeinträchtigte Kinder und Jugendliche nutzten eine mehrwöchige Therapie, um ihren Alltag anschließend besser zu meistern. Daneben finanzierte der Rentenversicherer mit 15.300 beruflichen Rehabilitationen die sogenannte Teilhabe am Arbeitsleben wie etwa Hilfen am Arbeitsplatz oder Umschulungen.
Insgesamt rund 277,6 Millionen Euro investierte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover in Rehabilitationen und damit in die Erwerbsfähigkeit ihrer Versicherten.

7/17

Vortrag: Erwerbsgemindert oder berufsunfähig– was wäre wenn?

Datum: 03.04.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 6. April, um 16.30 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Hannover, Berliner Allee 13. Unter der Telefonnummer 0511 829-1500 können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, und ob sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt. Übrigens: Auch Selbstständige, die sich für die gesetzliche Rentenversicherung entschieden haben, können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Nach Rekordjahr: Anzahl der Neurentner geht zurück

Datum: 31.03.2017

59.100 Menschen gingen 2016 in Rente

Der Ansturm hat sich gelegt: Rund 59.100 Neurentner verzeichnete die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr – und damit 1.500 weniger als im Rekordjahr 2015. Etwa die Hälfte verabschiedete sich aus Altersgründen aus dem Arbeitsleben. Das waren 2016 fast 32.000 Menschen – ein Minus von fünf Prozent. 

Allerdings: Die Zahlen belegen keinen neuen Trend. Vielmehr vereinfachte das sogenannte Leistungsverbesserungsgesetz im Sommer 2014 vielen Menschen den Zugang zur Rente und löste damit eine Antragsflut aus. Es ermöglichte Tausenden Arbeitnehmern, sich mit der abschlagsfreien Rente ab 63 vorzeitig aus dem Berufsleben zu verabschieden. Und dank der neuen Mütterrente bekamen zahlreiche ältere Frauen erstmals überhaupt eine staatliche Rente ausgezahlt. Der Antragsberg reichte bis ins Jahr 2015 hinein – und ließ die Zahlen dann im Folgejahr wieder auf Normalwerte absinken.

Ein spürbarer Anstieg war bei den Erwerbsminderungsrenten zu verzeichnen: 2016 gingen mit 9.950 Versicherten sechs Prozent mehr Menschen krankheitsbedingt früher in Rente als im Vorjahr. Daneben sank die Zahl von Hinterbliebenen, die nach dem Tod eines Elternteils oder Partners mit einer Rente abgesichert wurden, um fast 500 auf 17.190.                                                                    

6/17

568 Millionen Euro für die Krankenversicherung der Rentner

Datum: 28.03.2017

Beste Versorgung zum halben Preis:
Rentenversicherer schießt 7,3 Prozent Krankenkassenbeitrag zu 

Was kostet beste medizinische Versorgung im Alter? In der Krankenversicherung der Rentner werden dafür 14,6 Prozent fällig, das ist der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen. Davon zahlen die Ruheständler allerdings gerade mal die Hälfte. Die restlichen 7,3 Prozent schießt die gesetzliche Rentenversicherung zu. Bei der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover summierten sich die Ausgaben dafür im vergangenen Jahr auf mehr als 568 Millionen Euro.

Der Beitragsanteil des Ruheständlers wird direkt von der Bruttorente abgezogen. Verlangt die jeweilige Krankenkasse einen Zusatzbeitrag, geht auch der zulasten des Versicherten.
Beide Beträge überweist der Rentenversicherer schließlich – zusammen mit seinem Anteil – an den Gesundheitsfonds.

Anders sieht es bei Ruheständlern aus, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse oder privat bei einem Krankenversicherungsunternehmen versichert sind. Diese Rentner zahlen ihre Kassenbeiträge selbst und können dafür von der Rentenversicherung einen Zuschuss erhalten.

Entscheidend für die Krankenversicherung der Rentner ist die zweite Hälfte des Erwerbslebens. Wer hier zu 90 Prozent gesetzlich krankenversichert war, kommt als Rentner automatisch in diese Krankenversicherung – egal, ob freiwillig-, familien- oder pflichtversichert. Das heißt: Auch wer zu dieser Zeit freiwillig krankenversichert war, kann im Alter pflichtversichert sein.

Übrigens: Künftig sollen mehr Mütter die 90 Prozent erreichen können und so eine Chance auf die günstigere Pflichtversicherung bekommen, wenn sie während ihrer beruflichen Auszeit für Kinder und Familie nicht gesetzlich krankenversichert waren. Dafür ist eine gesetzliche Neuregelung geplant. Demnach sollen Kindererziehungszeiten ab August mit pauschal drei Jahren pro Kind angerechnet werden.

5/17

Vortrag in Osnabrück:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig– was wäre wenn?

Datum: 27.03.2017

Vortrag der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover:
Erwerbsgemindert oder berufsunfähig – was wäre wenn?

Und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor: Ein Unfall oder eine schwere Krankheit kann einen Menschen nicht nur die Gesundheit kosten, manchmal auch seine finanziellen Reserven. Denn Betroffene müssen beruflich oftmals kürzer treten oder sogar ihren Job aufgeben. Wie sie im Fall der Fälle mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert sind, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt in einem Vortrag. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 30. März, um 17 Uhr bei der Deutschen Rentenversicherung in Osnabrück, Hannoversche Straße 6 - 8. Unter der Telefonnummer 0541 35077-0können sich Interessenten mit einer Anmeldung ihre Teilnahme am Vortrag sichern.

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt den Betroffenen entweder eine halbe oder eine volle Rente wegen Erwerbsminderung – je nach körperlichem Leistungsvermögen. So erhalten Versicherte, die weniger als drei Stunden täglich arbeiten können, die volle Erwerbsminderungsrente. Wer zumindest drei Stunden, aber doch weniger als sechs Stunden einer Arbeit nachgehen kann, bekommt die halbe Rente. Findet sich kein entsprechender Arbeitsplatz, kann es sogar die volle Rente geben.
Im Vortrag wird zudem erklärt, wie lange eine Rente wegen Erwerbsminderung gezahlt wird, wann sich ein zusätzliches Einkommen auf die Höhe der Rente auswirkt und wann Versicherte mit Abschlägen rechnen müssen. Übrigens: Auch Selbstständige können eine solche Leistung erhalten.

Die Veranstaltung dauert etwa anderthalb Stunden und ist kostenlos.

Frist für freiwillige Rentenbeiträge

Datum: 28.02.2017

Bis 31. März: Mit freiwilligen Beiträgen Rentenanspruch sichern 

In Zeiten niedriger Zinsen sind sie attraktiver denn je: Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Freiwillig Versicherte, die für das vergangene Jahr noch keine eingezahlt haben, können das jetzt nachholen – und das noch bis zum 31. März. Darauf hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover hingewiesen. 

Viele Menschen zahlen freiwillige Beiträge, um später Anspruch auf eine Altersrente zu haben. Dazu brauchen sie mindestens fünf Beitragsjahre auf ihrem Rentenkonto. Die Höhe ihrer Einzahlung können sie selbst wählen: Der monatliche Mindestbeitrag liegt bei 84,15 Euro, der Höchstbeitrag bei 1.159,40 Euro. 

Auf dem Überweisungsauftrag sollten Versicherungsnummer, Name und Vorname angegeben sein sowie der Zeitraum, für den die Beiträge gelten sollen. Weitere Informationen dazu gibt es in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

4/17

Steuererklärung für Rentner

Datum: 22.02.2017

Beleg hilft Rentnern bei der Steuererklärung

Ende Mai wird die Steuererklärung fällig – auch für viele Rentnerinnen und Rentner. Deshalb füllen viele von ihnen schon jetzt die Formulare dafür aus. Damit das leichter gelingt, hilft ihnen die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover dabei mit einem Schreiben. Darin bescheinigt sie die Höhe der Rente für das Jahr 2016.

Für ihre Steuererklärung füllen Ruheständler die Anlage R „Renten und andere Leistungen“ aus. Dort wird auch der Bruttorentenbetrag des vergangenen Jahres erfragt, den sie in der ihnen zugeschickten Mitteilung nachlesen können. Das Schreiben der Deutschen Rentenversicherung enthält darüber hinaus die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Diese Angaben müssen in der Anlage „Vorsorgeaufwand“ eingetragen werden. Auch beim Zuordnen der Einträge ist der Rentenversicherer behilflich. Denn für jeden Betrag wird angegeben, in welcher Anlage und Zeile der Steuererklärung er angegeben werden muss.

Nr. 3/2017

Wer seine Versicherungsnummer zur Hand hat, kann die Bescheinigung im Internet oder am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 anfordern. Damit kommt sie in den nächsten Tagen – und in Zukunft automatisch – direkt nach Hause. Hier der Link: https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

Wichtiges Dokument für die Rente: Jahresmeldung prüfen

Datum: 17.02.2017

Arbeitnehmer erhalten Jahresmeldung zur Sozialversicherung

Viele Arbeitnehmer erhalten sie in diesen Tagen: Bis Ende April versenden Arbeitgeber die Jahresmeldung zur Sozialversicherung. Im Dokument sind Zahlen und Daten aufgelistet, die für die spätere Rente wichtig sind. Deshalb lohnt es sich, die Angaben in der Bescheinigung genauer anzusehen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Arbeitnehmer sollten ihr Augenmerk besonders auf die Angaben zu Versicherungsnummer, Name, Geburtsdatum, Anschrift und Beschäftigungszeit richten. Sind alle Angaben korrekt angegeben? Wichtig auch: Stimmt die Höhe des Verdienstes? Das gemeldete Arbeitsentgelt fließt später in die Berechnung der Rente ein. Wer Fehler entdeckt, sollte sich an seinen Arbeitgeber oder die Krankenkasse wenden. Sie werden sich darum kümmern, dass die Angaben korrigiert werden.

Der Versicherungsnachweis bestätigt den Arbeitnehmern zugleich, dass ihre für die Rente so wichtigen Daten der Sozialversicherung gemeldet wurden. Ist alles korrekt vermerkt, dann sollten die Empfänger das Dokument am besten zusammen mit anderen Rentenunterlagen aufbewahren.

Nr. 2/2017

Mehr Rente für die Pflege

Datum: 06.02.2017

Ab zehn Stunden: Pflege von Angehörigen bringt Rentenbonus 

Wer Angehörige pflegt, wird dafür belohnt: Für ihre Fürsorge können die Helfer eine höhere Rente erhalten. Seit diesem Jahr genügen dafür zehn statt 14 Stunden pro Woche, die sie für die Pflege aufbringen. So macht sich die Arbeit für noch mehr Menschen auf dem Rentenkonto bezahlt, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit. 

Hintergrund ist die Pflegereform, die mit dem Jahreswechsel in Kraft getreten ist. Durch sie gibt es in der Pflegeversicherung jetzt fünf Pflegegrade, die die bisherigen drei Pflegestufen ablösen. Den Rentenbonus gibt es nun schon für diejenigen, die einen oder mehrere pflegebedürftige Menschen mit mindestens Pflegegrad 2 unterstützen. Ihr Plus auf dem Rentenkonto fällt oftmals sogar höher aus.

Generell profitiert, wer Angehörige, Nachbarn oder Freunde mindestens an zwei Tagen pro Woche nicht erwerbsmäßig in häuslicher Umgebung pflegt. Daneben kann die Pflegeperson bis zu 30 Stunden wöchentlich arbeiten. Die Pflegekasse des Pflegebedürftigen prüft schließlich, ob die Voraussetzungen für die Rentenbeiträge erfüllt sind und zahlt sie dann in die Rentenversicherung ein.

Weitere Informationen gibt es in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung, im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de sowie am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10.

Nr. 1/17