Warnung vor Phishing-Mails im Stil der DRV
Aktuell sind gefälschte Mails im Stil der DRV im Umlauf. Bitte überprüfen Sie stets die Mail-Adresse des Absenders.
Datum: 14.04.2026
Derzeit kommt es zu einer regelrechten Welle an Phishing-Mails, die vermeintlich von der Deutschen Rentenversicherung stammen. Experten zufolge könnten Hunderttausende Versicherte betroffen sein. Darin werden Empfänger über eine angebliche Fehlbuchung informiert, die zu einer Beitragserstattung in Höhe von 374,20 € führe. Die Empfänger werden aufgefordert, einen Link anzuklicken, um dort ihre Kreditkartendaten sowie weitere persönliche Daten zu hinterlegen und die Erstattung zu beauftragen. Die DRV weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei um einen Betrugsversuch handelt!
Besonders perfide: Sowohl die E-Mail als auch die Landingpage sehen täuschend echt aus. So nutzen die Betrüger nicht nur Logo und Design der DRV, sondern imitieren mit Hilfe von KI auch den Sprachstil und gebrauchen ähnliche Formulierungen.
Sollte Ihnen eine E-Mail verdächtig vorkommen, verschieben Sie diese bitte sofort in den Spam-Ordner. Klicken Sie keine Links an und führen Sie keine in der E-Mail aufgeführten Aktionen oder Aufforderungen aus, um weder Ihre persönlichen Daten noch Ihre IT-Systeme zu gefährden.
Die IT-Sicherheitsexperten der DRV Bund monitoren neue Seiten und nehmen Meldungen entgegen. Zwar konnten bereits eine Vielzahl der Betrugsseiten gesperrt werden. Dennoch kann nicht gewährleistet werden, dass neue Fake-Seiten erstellt und Phishing-Mails verschickt werden.
Wie erkennt man eine Phishing-Mail?
Durch den betrügerischen Einsatz von KI wird es immer schwieriger, Fake-Mails von seriösen Nachrichten zu unterscheiden. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt im Rahmen des Cybersicherheitsmonitor 2026 vor Künstlicher Intelligenz und Online-Kriminalität.
Überprüfen Sie daher immer die Mail-Adresse des Absenders und nicht nur den Namen. Mail-Adressen wie z. B. "noreply@drv.de", "admin@lenterasafety.co.id" oder „badtechnology631@agentmail.to“ sind eindeutig als Spam zu erkennen.
Misstrauisch werden sollten Sie außerdem, wenn Ihnen in einer E-Mail ein bestimmter Geldbetrag versprochen wird – unter der Voraussetzung, dass Sie Ihre Bankdaten eingeben. Oft wird auch zeitlicher Druck aufgebaut, etwa durch die Vorgabe einer kurzen Frist oder eines bald ablaufenden Links.
Was tun, wenn man auf eine Phishing-Mail hereingefallen ist?
Wenn Sie auf einen Phishing-Link geklickt haben, sollten Sie Ruhe bewahren und schnell handeln: Trennen Sie das Gerät vom Internet, um das Senden von Daten zu verhindern. Wenn Sie Ihre Bankdaten eingegeben haben, sperren Sie umgehend Ihre Karten oder informieren Sie Ihre Bank. Falls Sie Zugangsdaten eingegeben haben, ändern Sie Ihre Passwörter von einem anderen Gerät aus. Machen Sie Screenshots der Phishing-Seite und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Weitere Informationen zum Schutz vor Trickbetrug erhalten Sie in folgendem Video und in der Broschüre unterhalb der Meldung.