Deutsche Rentenversicherung

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Abschläge ausgleichen und die Rente erhöhen

Datum: 24.09.2018

Einzahlen für den frühen Ruhestand – und den Beginn trotzdem aufschieben: Wie Arbeitnehmer ihre gesetzliche Rente zusätzlich aufbessern können

Oftmals ist es der Wunsch nach einem frühen Ruhestand, möglichst ohne Einbußen. Dann können Versicherte mit zusätzlichen Beträgen in die Rentenversicherung drohende Abschläge ausgleichen. So erhöhen sie ihre spätere Rente – umso mehr, je später der Ruhestand tatsächlich beginnt. Das kann auch zum regulären Rentenbeginn oder einem späteren Zeitpunkt sein, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Der frühe Ruhestand kostet Geld: Einerseits fließen bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter keine Beiträge mehr aufs Rentenkonto. Andererseits verringert sich die Rente um 0,3 Prozent für jeden Monat, den ein Arbeitnehmer eher aus seinem Job aussteigen möchte – und das ein Leben lang.
Interessierte können sich ab dem 50. Geburtstag von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, wieviel Geld es kostet, diese Abschläge zurückzukaufen. Dafür erhalten sie eine besondere Rentenauskunft. Diese Information ist zugleich Voraussetzung dafür, dass sich verschiedene Arbeitgeber in Niedersachsen – wie tariflich jüngst vereinbart – an den monatlichen Zahlungen zum Ausgleich von Abschlägen beteiligen. Allerdings: Allein die Rentenauskunft verpflichtet keinen Versicherten, tatsächlich vorzeitig in Rente zu gehen.
Wer etwa eine monatliche Rente von 1.000 Euro erwartet und sich ein Jahr früher zur Ruhe setzen möchte, muss derzeit mit einem Abschlag von 36 Euro im Monat rechnen. Diese Rentenminderung lässt sich für 8.213,18 Euro zurückkaufen – in einer Summe oder auch in Raten. Positiver Nebeneffekt: So wird auch das Finanzamt an den Aufwendungen für die Altersvorsorge beteiligt, und bei der Deutschen Rentenversicherung ist das Geld gut angelegt.

Weitere Informationen gibt es in den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung, unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de oder am kostenfreien Servicetelefon unter 0800 1000 4800.

Nr. 22/18