Deutsche Rentenversicherung

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Hilfe bei Behinderung

Menschen mit Behinderung können viele Sachen nicht so gut wie Menschen ohne Behinderung. Sie sind deshalb oft benachteiligt.

Die Deutsche Renten-Versicherung bezahlt bestimmte Leistungen für Menschen mit Behinderung. Als Ausgleich für bestimmte Nachteile.
Die Nachteile sind dann nicht mehr so groß.

Die Deutsche Renten-Versicherung bezahlt zum Beispiel für die Behandlung
in einer Reha-Einrichtung (medizinische Rehabilitation).
Oder sie bezahlt für Hilfen am Arbeits-Platz (berufliche Rehabilitation).

Menschen mit Behinderung haben oft auch Nachteile bei der Rente.
Weil sie weniger Geld verdienen als Menschen ohne Behinderung.
Und deshalb später weniger Rente bekommen.

Für Menschen mit Behinderung gibt es besondere Regelungen für die Renten-Versicherung.
Damit die Nachteile bei der Rente nicht so groß sind.

Zusätzlich zu den Hilfen bei der Renten-Versicherung bekommen Menschen mit Behinderung noch Leistungen (Hilfen) von anderen Stellen. Zum Beispiel:

  • von der Kranken-Kasse,
  • von der Pflege-Kasse,
  • von der Unfall-Versicherung,
  • vom Versorgungs-Amt,
  • vom Jugend-Amt,
  • von der Agentur für Arbeit.

Es gibt verschiedene Hilfen:

Hilfe bei Renten-Beiträgen

Die Beiträge sind Geld.
Sie werden von Ihrem Arbeits-Lohn bezahlt.

Zur Sozial-Versicherung gehören:

  • die Renten-Versicherung,
  • die Kranken-Versicherung,
  • die Pflege-Versicherung,
  • die Unfall-Versicherung und
  • die Arbeits-losen-Versicherung.

Wie viel Geld Sie bezahlen müssen, hängt von Ihrem Arbeits-Lohn ab.

Geld, wenig (Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013)

Wenn Sie in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, verdienen Sie nur wenig Geld.
Trotzdem werden Renten-Versicherungs-Beiträge für Sie bezahlt.
Ihre Beiträge bezahlt der Träger der Werkstatt.
Zum Beispiel die Lebenshilfe. Oder die AWO.

Achtung (Quelle: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013)Achtung

Wenn Sie nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, gelten andere Regelungen.

Hilfen bei Rehabilitation (oder kurz: Reha)

Rollstuhl (Quelle: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013)Rollstuhl

Menschen mit Behinderung haben oft Probleme am Arbeits-Platz.
Zum Beispiel wenn der Arbeits-Platz nicht behinderten-gerecht ist.
Die Renten-Versicherung hilft mit bestimmten Reha-Leistungen.
Damit Sie wieder besser arbeiten können.

Sprach-Therapie (Quelle: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013) Sprach-Therapie

Zum Beispiel Reha-Behandlungen: Bewegungs-Therapie,
Ergo-Therapie, Sprach-Therapie.
Oder Hilfen am Arbeits-Platz.
Zum Beispiel besondere Tische und Stühle, besondere Computer
und Computer-Programme, Umbau von Autos.
Ab einem bestimmten Arbeits-Lohn müssen Sie etwas dazu bezahlen.

Manchmal helfen Reha-Behandlungen oder Hilfen am Arbeits-Platz nicht weiter.
Dann ist es vielleicht besser, wenn Sie einen anderen Beruf lernen.
Oder eine andere Arbeit machen.
Die Deutsche Renten-Versicherung unterstützt Sie dabei.
Sie zahlt zum Beispiel Geld an Ihren Arbeit-Geber.
Damit er einen behinderten-gerechten Arbeits-Platz für Sie einrichtet.
Oder sie bezahlt eine neue Berufs-Ausbildung für Sie.

Leben und Arbeiten in Heimen

Heim-Aufsicht (Quelle: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013)Heim-Aufsicht

Wenn Sie in einem Heim leben, können Sie dort auch arbeiten.
Dann müssen vielleicht auch Beiträge in die Renten-Versicherung für Sie eingezahlt werden.
Das hängt davon ab, was Sie arbeiten.
Und wie viele Stunden in der Woche Sie arbeiten.
Ihre Beiträge für die Renten-Versicherung bezahlt der Träger des Heimes für Sie. Zum Beispiel die Lebenshilfe. Oder die AWO.