Deutsche Rentenversicherung

Aktuelle Zahlen der knappschaftlichen Rentenversicherung

Geplante Änderungen aufgrund Anpassung zum 01.01.2022

Beiträge

Allgemeine Rentenversicherung:

18,6 Prozent (9,3 Prozent Arbeitgeberanteil und 9,3 Prozent Arbeitnehmeranteil; bei geringfügiger Beschäftigung (Minijob) im gewerblichen Bereich oder im Privathaushalt abweichend).

Knappschaftliche Rentenversicherung:

24,7 Prozent (15,4 Prozent Arbeitgeberanteil und 9,3 Prozent Arbeitnehmeranteil).

Krankenversicherung:

Aktivversicherte:

Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse nach Finanzbedarf zu errechnenden Zusatzbeitrages. Für Mitglieder der KNAPPSCHAFT beträgt der Zusatzbeitrag seit dem 1. Januar 2021 1,6 Prozent. Der Grundbeitrag sowie der Zusatzbeitrag werden vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte in Höhe von 8,1 Prozent (7,3 plus 0,8) gezahlt.

Rentner:

Der Grundbeitrag beträgt 14,6 Prozent zuzüglich eines von jeder Krankenkasse nach Finanzbedarf zu errechnenden Zusatzbeitrages. Für Mitglieder der KNAPPSCHAFT beträgt der Zusatzbeitrag seit dem 1. Januar 2021 1,6 Prozent. Der Grundbeitrag sowie der Zusatzbeitrag werden vom Rentenversicherungsträger und Rentenbezieher je zur Hälfte in Höhe von 8,1 Prozent (7,3 plus 0,8) gezahlt.

Pflegeversicherung:

Aktivversicherte

3,05 Prozent, je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen. Von kinderlosen Arbeitnehmern ab Vollendung des 23. Lebensjahres ist zusätzlich ein Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent, ab 01.01.2022: 0,35 Prozent zu zahlen (2021: insgesamt 3,3 Prozent und ab 01.01.2022: 3,4 Prozent)

Rentner:

3,05 Prozent oder 3,3 Prozent in 2021 und ab 2022 3,4 Prozent für Kinderlose ab Vollendung des 23. Lebensjahres und ist vom Rentenbezieher zu zahlen.

Arbeitslosenversicherung:

Auf 2,4 Prozent abgesenkt (befristet bis zum 31. Dezember 2022), je zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu zahlen.

Rechengrößen

Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung

West

Ost

ab 1.1.2015

monatlich 7.450 Euro

monatlich 6.350 Euro

ab 1.1.2016

monatlich 7.650 Euro

monatlich 6.650 Euro

ab 1.1.2017

monatlich 7.850 Euro

monatlich 7.000 Euro

ab 1.1.2018

monatlich 8.000 Euro

monatlich 7.150 Euro

ab 1.1 2019

monatlich 8.200 Euro

monatlich 7.600 Euro

ab 1.1.2020

monatlich 8.450 Euro

monatlich 7.900 Euro

ab 1.1.2021

monatlich 8.700 Euro

monatlich 8.250 Euro

ab 1.1.2022

monatlich 8.650 Euro

monatliich 8.350 Euro

Beitragssatz zur knappschaftlichen Rentenversicherung

Beitragssatz

Arbeitnehmeranteil

Arbeitgeberanteil

ab 1.1.2015

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

ab 1.1.2016

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

ab 1.1.2017

24,8 Prozent

9,35 Prozent

15,45 Prozent

seit 1.1.2018

24,7 Prozent

9,30 Prozent

15,40 Prozent

Bezugsgröße

West

Ost

ab 1.1.2015

monatlich 2.835 Euro

monatlich 2.415 Euro

ab 1.1.2016

monatlich 2.905 Euro

monatlich 2.520 Euro

ab 1.1.2017

monatlich 2.975 Euro

monatlich 2.660 Euro

ab 1.1.2018

monatlich 3.045 Euro

monatlich 2.695 Euro

ab 1.1.2019

monatlich 3.115 Euro

monatlich 2.870 Euro

ab 1.1.2020

monatlich 3.185 Euro

monatlich 3.010 Euro

ab 1.1.2021

monatlich 3.290 Euro

monatlich 3.115 Euro

ab 1.1.2022

monatlich 3.290 Euro

monatlich 3.150 Euro

Beiträge für Arbeitnehmer und Selbstständige

Pflichtversicherte Arbeitnehmer

kraft Gesetzes aufgrund einer Beschäftigung oder auf Antrag bei bestimmten Beschäftigungen im Ausland (z. B. Entwicklungshelfer, im Ausland befristet Beschäftigte und bestimmte Seeleute). Der Beitrag zur Rentenversicherung errechnet sich aus dem Arbeitsentgelt bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze. Sofern eine Beschäftigung in einem knappschaftlichen Betrieb erfolgt, wird der Beitragssatz zur knappschaftlichen Rentenversicherung in Höhe von 24,7 Prozent (Arbeitgeberanteil 15,4 Prozent und Arbeitnehmeranteil 9,3 Prozent) zugrunde gelegt; ansonsten der Beitragssatz der allgemeinen Rentenversicherung in Höhe von 18,6 Prozent (Arbeitgeberanteil 9,3 Prozent und Arbeitnehmeranteil 9,3 Prozent).

Rentenversicherungspflichtige geringfügige Beschäftigungen, die regelmäßig ein Arbeitsentgelt von 450 Euro im Monat nicht übersteigen (Minijobs) unterliegen dem gleichen Beitragssatz, jedoch weicht die Tragung der Beiträge ab. Bei einem Minijob in einem

  • gewerblichen Betrieb: Arbeitgeberanteil 15 Prozent und Arbeitnehmeranteil 3,6 Prozent;
  • Privathaushalt: Arbeitgeberanteil 5 Prozent und Arbeitnehmeranteil 13,6 Prozent.

Bei Berufsausbildung und einer Ausbildungsvergütung bis zu 325 Euro zahlt der Arbeitgeber den vollen Beitrag. Für Beschäftigte in Einrichtungen für behinderte Menschen gilt ein beitragspflichtiges Mindestentgelt (2021: West: 2.632 Euro/Ost 2.492 Euro sowie ab 2022 vorausichtlich: West: 2.632 Euro/ Ost: 2.520) und für Jugendliche, die Einrichtungen der Jungendhilfe für eine Erwerbstätigkeit befähigt werden sollen, gilt ein festes beitragspflichtiges Arbeitsentgelt (2021: West: 658 Euro/Ost 623 Euro sowie ab 2022 voraussichtlich: West 658 Euro/ Ost 630 Euro).

Pflichtversicherte Selbstständige

auf Antrag oder bei bestimmten selbstständigen Tätigkeiten kraft Gesetzes (Lehrer, Erzieher, Pflegepersonen, Hebammen und Entbindungspfleger, Seelotsen, Künstler und Publizisten, Hausgewerbetreibende, Küstenschiffer und Küstenfischer, Gewerbetreibende in Handwerksbetrieben und Selbstständige, die auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig sind und im Zusammenhang mit ihrer selbstständigen Tätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen). Der zu zahlende Beitrag zur Rentenversicherung errechnet sich aus dem Arbeitseinkommen, welches mit der selbstständigen Tätigkeit erzielt wird. Sofern kein Arbeitseinkommen nachgewiesen wird, gilt als pauschales Arbeitseinkommen die monatliche Bezugsgröße. Bei einem Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung von 18,6 Prozent errechnet sich der sogenannte Regelbeitrag. In den ersten drei Kalenderjahren nach dem Jahr der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit ist nur der halbe Regelbeitrag zu zahlen:

West

Ost

 

monatlich

monatlich

Regelbeitrag
bis 31.12.2020

592,41 Euro

559,86 Euro

ab 1.1.2021

611,94 Euro

579,39 Euro

ab1.1.2022

611,94 Euro

585,90 Euro

jedoch an Einkommen gekoppelter niedrigerer oder höherer Beitrag 
bei entsprechendem Nachweis des tatsächlich erzielten niedrigeren 
oder höheren Arbeitseinkommens.

Halber Regelbeitrag
bis 31.12.2020

monatlich
296,21 Euro

monatlich
279,93 Euro

ab 1.1.2021

305,97 Euro

289,70 Euro

ab 1.1.2022

305,97 Euro

292,95 Euro

bis zum Ablauf von 3 Kalenderjahren nach dem Jahr der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit, es sei denn, es wird beantragt den vollen Regelbeitrag oder gemäß tatsächlich erzieltem Arbeitseinkommen Beiträge zu zahlen.

Mindest- und Höchstbeiträge

Mindestbeitrag

monatlich
83,70 Euro

monatlich
83,70 Euro

Höchstbeitrag

2017

monatlich

1.187,45 Euro

monatlich

1.065,90 Euro

2018

1.209,00 Euro

1.078,80 Euro

2019

1.246,20 Euro

1.143,90 Euro

2020

1.283,40 Euro

1.199,70 Euro

2021

1.320,60 Euro

1.246,20 Euro

2022

1.311,30 Euro

1.255,50 Euro

Freiwillig Versicherte

West und Ost

Mindestbeitrag

monatlich 83,70 Euro

Höchstbeitrag

2017

monatlich 1.187,45 Euro

2018

monatlich 1.209,00 Euro

2019

monatlich 1.246,20 Euro

2020

monatlich 1.283,40 Euro

2021

monatlich 1.320,60 Euro

2022

monatlich 1.311,30 Euro

Hinzuverdienstgrenzen

Steuerbefreite Beihilfen und Unterstützungen während der Corona-Pandemie

Arbeitgeber konnten ihren Arbeitnehmern noch in der Zeit bis zum 31. März 2022 aufgrund der Corona-Pandemie Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Gesamtbetrag von 1.500 Euro nach § 3 Nr. 11a EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren. Voraussetzung war, dass diese zusätzlich zum Arbeitslohn ausgezahlt wurden. Auch sogenannte „Corona-Prämien“, die an bestimmte Arbeitnehmer insbesondere in den Altenpflegeinrichtungen gezahlt wurden („Pflegeboni“), fielen unter diese Steuerbefreiung.

Diese noch bis zum 31. März 2022 ausgezahlten steuerfreien Beihilfen und Unterstützungen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 SvEV nicht dem Arbeitsentgelt im Sinne des § 14 SGB IV zuzurechnen. Damit sind diese auch nicht als Hinzuverdienst zu berücksichtigen.

Wirtschaftshilfen für Selbstständige

Erhalten Versicherte aufgrund der Corona-Pandemie Wirtschaftshilfen (z. B. Überbrückungshilfe oder Neustarthilfe) zur Unterstützung ihrer selbständigen Tätigkeit, ist die steuerrechtliche Behandlung dieser Zahlungen maßgebend für die Berücksichtigung als Hinzuverdienst.

Werden Einkünfte von der Finanzverwaltung als zu versteuernde Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit berücksichtigt, stellen sie Hinzuverdienst dar.

Hinzuverdienst neben der Altersrente ab Erreichen der Regelaltersgrenze

Bezieher einer Altersrente können nach Erreichen der Regelaltersgrenze unbegrenzt neben dem Rentenbezug hinzuverdienen. Die jeweils maßgebende Regelaltersgrenze kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.

Versicherte GeburtsjahrAnhebung um Monate

auf Alter

Jahr

Monat

19559659
1956106510
1957116511
195812660
195914662
196016664
196118666
196220668
1963226610
1964 und später24670

Hinzuverdienstgrenze bei vorzeitigen Altersrenten

Mit dem Arbeitsschutzkontrollgesetz wurde die Hinzuverdienstgrenze für eine Altersrente in der Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 von 6.300 Euro auf 46.060 Euro kalenderjährlich angehoben und der Hinzuverdienstdeckel ausgesetzt. Für 2022 wurde diese Regelung bis zum 31.12.2022 verlängert.  Diese Grenze gilt bundeseinheitlich.

Bei Altersteilrenten vor Erreichen der Regelaltersgrenze stellt Kurzarbeitergeld keinen Hinzuverdienst dar. Wird jedoch neben dem Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeber Arbeitsentgelt oder ein Zuschuss zum Kurzarbeitergeld gezahlt, der gemeinsam mit dem Arbeitsentgelt und Kurzarbeitergeld 80 % des Unterschiedsbetrages zum regulären Arbeitsentgelt übersteigt, liegt ggf. zu berücksichtigender Hinzuverdienst vor.

Hinzuverdienstgrenze für Bezieher der Knappschaftsausgleichsleistung (KAL)

Die KAL ist eine Sonderleistung der knappschaftlichen Rentenversicherung. Hier gilt eine einfache Hinzuverdienstgrenze in Höhe von 6.300 Euro, deren Überschreiten zu einem Wegfall des Anspruchs führt. Weitere Informationen zum Hinzuverdienst erhalten Sie an unserem Servicetelefon 0800 1000 480 80 sowie hier.

Hinzuverdienstgrenzen bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit

Rente wegen voller Erwerbsminderung

Für eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in voller Höhe gilt die Hinzuverdienstgrenze von 6.300 Euro kalenderjährlich. Was Sie darüber hinaus verdienen, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent, unter Berücksichtigung eines individuellen Grenzbetrags (Hinzuverdienstdeckel), auf die Rente angerechnet.

Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der teilweisen Erwerbsminderung. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent, unter Berücksichtigung eines individuellen Grenzbetrags (Hinzuverdienstdeckel), auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2022 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 15.989,40 Euro jährlich.

Hinzuverdienstgrenze bei Rente für Bergleute

Die jährliche Hinzuverdienstgrenze wird individuell berechnet. Sie orientiert sich am höchsten Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre vor Eintritt der verminderten Berufsfähigkeit im Bergbau oder vor dem Zeitpunkt, zu dem die Voraussetzungen für eine Rente für Bergleute nach langjähriger Untertagebeschäftigung erfüllt sind. Der Verdienst, der über dieser Grenze liegt, wird durch 12 geteilt und zu 40 Prozent, unter Berücksichtigung eines individuellen Grenzbetrags (Hinzuverdienstdeckel), auf die Rente angerechnet. Für das Jahr 2022 gilt eine Mindesthinzuverdienstgrenze von 17.568,60 Euro jährlich.

Hinzuverdienstdeckel: Eine weitere Kürzung der Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit ist vorzunehmen, wenn die aufgrund des Hinzuverdienstes neu errechnete Teilrente und ein Zwölftel des kalenderjährlichen Hinzuverdienstes gemeinsam höher sind als das in einem der letzen 15 Jahren vor Eintritt des Erwerbsminderung erzielte höchste sozialversicherungspflichtige Einkommen im Verhältnis zur Bezugsgröße.

Sozialleistungsbezug zählt zum Hinzuverdienst

Bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden gegebenenfalls auch Sozialleistungen (beispielsweise Krankengeld, Arbeitslosengeld oder auch Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit) berücksichtigt. Als Hinzuverdienst wird das der Sozialleistung zugrunde liegende Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen der Anrechnung zugrunde gelegt. Kurzarbeitergeld wird ebenso als Hinzuverdienst berücksichtigt. Wird zudem vom Arbeitgeber ergänzend ein Zuschuss zum Kurzarbeitergeld gezahlt, der gemeinsam mit dem Arbeitsentgelt und Kurzarbeitergeld 80 % des Unterschiedbetrages zum regulären Arbeitsentgelt übersteigt, liegt ggf. weiterer zu berücksichtigender Hinzuverdienst vor.

Anrechnung von Einkommen

Anrechnung von eigenem Erwerbs- und Erwerbsersatzeinkommen auf die Witwen- beziehungsweise Witwerrente oder auf die Erziehungsrente für den Zeitraum ab 1. Juli 2021 (bis 30. Juni 2022)

Für die Prüfung, welche Einkommensgrenzen (West/Ost) maßgebend sind, ist der gewöhnliche Aufenthalt des/der Berechtigten entscheidend.

West

Todesfall bis zum 31. Dezember 1985:
keine Einkommensanrechnung auf Witwenrenten

Todesfall ab dem 1. Januar 1986
Wenn die Ehegatten bis zum 31. Dezember 1988 eine Erklärung zum Verbleib im alten bis zum 31. Dezember 1985 gültigen Recht abgegeben haben, erfolgt fortlaufend keine Einkommensanrechnung (nur Witwenrenten).
Das maßgebliche eigene Einkommen (brutto) wird je nach Art des Einkommens um einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz gekürzt (pauschalisierte Ermittlung des Nettoeinkommens) und dem monatlichen Freibetrag gegenübergestellt. Der Freibetrag hat eine Höhe von monatlich 902,62 Euro zuzüglich eines zusätzlichen Freibetrags von 191,46 Euro für jedes waisenrentenberechtigte oder dem Grunde nach waisenberechtigte Kind des Rentenbeziehers.
Das den Freibetrag überschreitende Einkommen wird nur zu einem Anteil von 40 Prozent bei der Anrechnung berücksichtigt.

Ost

Das maßgebliche eigene Einkommen (brutto) wird je nach Art des Einkommens um einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz gekürzt (pauschalisierte Ermittlung des Nettoeinkommens) und dem monatlichen Freibetrag gegenübergestellt. Der Freibetrag hat eine Höhe von monatlich 883,61 Euro zuzüglich eines zusätzlichen Freibetrags von 187,43 Euro für jedes waisenrentenberechtigte oder dem Grunde nach waisenberechtigte Kind des Rentenbeziehers.
Das den Freibetrag überschreitende Einkommen wird nur zu einem Anteil von 40 Prozent bei der Anrechnung berücksichtigt.

Aktueller Rentenwert

Der aktuelle Rentenwert ist der in Euro ausgedrückte Wert eines Entgeltpunktes. Jedes in der Erwerbsphase zurückgelegte Kalenderjahr mit Rentenversicherungsbeiträgen aus Arbeitsentgelt oder Einkommen in Höhe des allgemeinen Durchschnittsverdienstes entspricht einem Entgeltpunkt.

seit 1. Juli 2021 (gültig bis 30. Juni 2022)

monatlich 34,19 Euro (West)
monatlich 33,47 Euro (Ost)

Unterstützung für Arbeitgeber während der Corona-Pandemie finden Sie außerdem hier.