35. Reha-Wissenschaftliches Kolloquium in Leipzig gestartet
Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland begrüßt rund 2.000 Teilnehmende
Datum: 24.03.2026
Quelle:Johannes Schuurmann
Vor der Eröffnung des 35. Reha-Kolloquiums (v.l.): Jork Beßler (Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland), Gundula Roßbach (Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund), Martina Münch (Sozialbürgermeisterin der Stadt Leipzig), Nicola Wenderoth (stv. Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland) und Thorsten Meyer-Feil (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften).
In Leipzig hat heute das 35. Reha-Wissenschaftliche Kolloquium begonnen. Zum größten rehabilitationswissenschaftlichen Kongress im deutschsprachigen Raum werden mehr als 2.000 Teilnehmende erwartet. Noch bis Donnerstag präsentieren Expertinnen und Experten aus Reha-Forschung und -Praxis, Medizin, Wissenschaft, Politik und Verwaltung im Congress Center Leipzig neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.
„In den kommenden drei Tagen werden wir diskutieren, wie eine gerechte Gestaltung von Leistungsangeboten gelingen kann und wie wir Barrieren konsequent abbauen können. Von digitalen Innovationen bis hin zu neuen Ansätzen in der Reha– unsere Intention ist und bleibt, die bestmögliche Rückkehr in das Berufsleben und die Gesellschaft zu ermöglichen.“, sagt Nicola Wenderoth, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. Der Rentenversicherungsträger veranstaltet das Kolloquium gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Bund und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften. Schwerpunktthema des diesjährigen Kongresses ist „Fairsorgt in der Reha? Vielfalt leben – Chancengleichheit schaffen“.
Zum Auftakt der Veranstaltung überbrachte Dagmar Neukirch, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, ein Grußwort der Staatsministerin Petra Köpping. „Ich bin sehr dankbar, dass der Fokus der diesjährigen Tagung auf einem so wichtigen Thema wie der fairen und bedarfsgerechten Rehabilitation liegt, um passgenaue und vielfältige Teilhabeleistungen zu fördern“, sagte sie bei der Eröffnung. Damit diese Förderung immer besser gelinge, sei es von zentraler Bedeutung, dass der Dialog zwischen Forschung, Praxis und Sozialpolitik geführt werde. „Und diese Gelegenheit nehmen wir dankbar an. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, Mut zu machen, neue Perspektiven zu eröffnen, um Rehabilitation inklusiver zu gestalten.“
Auch Dr. Martina Münch, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Soziales, Gesundheit und Vielfalt der Stadt Leipzig, begrüßte die Anwesenden am Eröffnungstag. „Dass das 35. Reha-Kolloquium in Leipzig stattfindet, freut mich sehr“, sagte sie und betonte: „In einer wachsenden und vielfältigen Stadt wie Leipzig wird deutlich, wie sehr Rehabilitation auf funktionierende Netzwerke und die Zusammenarbeit von Kommune, Sozialversicherungsträgern, Einrichtungen und Wissenschaft angewiesen ist.“ Das Reha-Kolloquium biete einen wichtigen Rahmen, um diese Zusammenhänge fachlich zu vertiefen und Impulse für eine gerechte, diversitätssensible Weiterentwicklung der Rehabilitation zu setzen.
Das 35. Reha-Kolloquium vom 24. bis 26. März 2026 bietet einen intensiven Austausch zwischen Reha-Wissenschaft und Reha-Praxis zu aktuellen Forschungsergebnissen und innovativen Konzepten zur wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung von Teilhabeleistungen. Das vollständige Programm der Veranstaltung finden Sie online hier.