Internationaler Frauentag: Noch keine Gleichberechtigung bei Altersrenten
Datum: 02.03.2026
Seit 1911 wird am Internationalen Frauentag weltweit für mehr Rechte und Gleichberechtigung gekämpft. In diesem Jahr steht der Weltfrauentag am 8. März unter dem Motto „Kein Stillstand, kein Rückschritt – gemeinsam für Geschlechtergerechtigkeit!“.
In Deutschland verdienen Frauen im Durchschnitt weniger Geld als Männer – durch Teilzeitarbeit oder die geringere Bezahlung in geschlechtstypischen Berufen. Weniger Einkommen bedeutet letztlich auch eine niedrigere Rente, wie aktuelle Zahlen aus Mitteldeutschland bestätigen: So wurden im Dezember 2024 in Sachsen durchschnittlich 1.428 Euro an Frauen und 1.730 Euro an Männer überwiesen. Die durchschnittliche gesetzliche Altersrente in Thüringen lag für Frauen bei 1.467 Euro und für Männer bei 1.696 Euro. In Sachsen-Anhalt erhielten Frauen durchschnittlich 1.476 Euro, Männer 1.703 Euro.
Der Unterschied zwischen den Durchschnittsrenten für Männer und Frauen fällt in diesen drei Bundesländern geringer aus als im Westen Deutschlands. Während beispielsweise in Baden-Württemberg die Differenz mit 586 Euro am größten ist, liegt sie in Sachsen-Anhalt bei 227 Euro, in Thüringen bei 229 Euro und in Sachsen bei 248 Euro. „Im Gegensatz zu den alten Bundesländern haben Frauen in Ostdeutschland trotz Kindern oft nur für kurze Zeit beruflich ausgesetzt. Das zeigt sich nun bei den Höhen der Altersrenten“, sagt Jork Beßler, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland.
Die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland rät (nicht nur) Frauen, sich frühzeitig um ihre Altersvorsorge zu kümmern. Ein Intensivgespräch zur Altersvorsorge kann dabei unterstützen. Weitere Informationen zu diesem Angebot des Rentenversicherungsträgers finden Interessierte hier.