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Podiumsdiskussion zum Thema "Brustkrebs und dann?"

Datum: 19.02.2018

Zahlreiche Besucher fanden sich am Freitag, den 9. Februar 2018, im großen Sitzungssaal ein, als der Verein SenoCura zu einer Posdiumsdiskussion zum Thema "Brustkrebs und dann?" in die Räume der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern eingeladen hatte.

Arrangiert hatte diese Veranstaltung unsere Gleichstellungsbeauftragte, Christine Thyroff. Neben Gesundheitsministerin Melanie Huml konnten viele Fachexperten zu diesem Thema begrüßt werden.

Viele Familien sind mit diesem Thema konfrontiert, denn jährlich erkranken 10.000 Frauen an Brustkrebs, das heißt jede 8. Frau ist davon betroffen. Rechtzeitig entdeckt ist eine Heilung in fast 100 Prozent der Fälle möglich, waren sich Dr. Ulrich Megerle und Prof. Augustinus Tulusan, Ehrenmitglied von SenoCura, einig.

Von Dr. Ulrich Megerle, Frauenarzt und stellvertretender Vorsitzender von SenoCura, moderiert verwiesen die anwesenden Mediziner wie Dr. Silvia Schmid-Neumann, Frauenärztin, und Dr. Thomas Ullein, Radiologe, auf die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen sowie die qualitativ hochwertigen radiologischen Untersuchungen in Deutschland.

Wünschenswert wäre mehr Zeit und mehr Budget für Patienten, so ihr Appell an die Gesundheitsministerin.

Die Möglichkeit der Nachsorge in Form einer Rehabilitationsmaßnahme sowie das Antragsverfahren erläuterte Dr. Harald Berger, Leiter des Ärztlichen Dienstes.

Jährlich 200 Brustkrebspatienten, darunter sind 7 Männer, kommen nach der Akutbehandlung zur Rehabilitation in die Klinik Herzoghöhe Bayreuth. Dort werden sie wieder ins Arbeitsleben und ihr soziales Umfeld eingegliedert. "Bewegungstherapie, psychologische Betreuung und Information" stellte Chefarzt Dr. Christoph Stoll das Programm der Rehaklinik vor.

Die Voraussetzungen und Anspruchsdauer eines Schwerbehindertenausweises erklärte Frau Dr. Margarethe Lorenz vom Zentrum Bayern Familie und Soziales und verteidigte die Praxis, den Grad der Behinderung nach einer festgelegten Zeitspanne abzuerkennen, was Rechtsanwältin Frau Dr. Monika Görtz-Leible stark kritisierte.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich jedoch einig, dass obwohl die genetische Veranlagung eine große Rolle spiele, gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Vermeidung von Übergewicht, Alkohol und Nikotin die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung verringern können.

Dr. Harald Berger, Leiter des Ärztlichen Dienstes, erläutert die Möglichkeit der Nachsorge in Form einer Rehabilitationsmaßnahme sowie das Antragsverfahren.Quelle: Deutsche Rentenversicherung NordbayernDr. Harald Berger, Leiter des Ärztlichen Dienstes, erläutert die Möglichkeit der Nachsorge in Form einer Rehabilitationsmaßnahme sowie das Antragsverfahren.