Restcent-Spende an drei Vereine in Norddeutschland

Mitarbeitende der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) haben mit einer sogenannten Restcent-Spende jeweils rund 690 Euro für drei gemeinnützige Vereine in Norddeutschland gesammelt

Datum: 17.02.2026

Die Restcent-Spende funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Beschäftigte verzichten freiwillig auf die Cent-Beträge ihres monatlichen Netto-Gehalts. Für die Einzelnen ist das kaum spürbar, in Summe ermöglichen die Beträge konkrete Hilfe.

Spende an Lebenshilfe Landesverband Hamburg

Natascha Dönges nimmt den symbolischen Spendenscheck für den Lebenshilfe Landesverband Hamburg entgegenQuelle:DRV Nord Natascha Dönges nimmt den symbolischen Spendenscheck für den Lebenshilfe Landesverband Hamburg entgegen.

Mitarbeitende der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord) haben mit einer Restcent-Spende rund 690 Euro für den Verein Lebenshilfe Landesverband Hamburg gesammelt. Den symbolischen Scheck nahm die erste Vorsitzende des Vereins, Natascha Dönges, in Hamburg entgegen. Überreicht wurde er von Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Andrea Behrens, Vertreterin des Gesamtpersonalrats.

"Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende der Mitarbeitenden der Deutschen Rentenversicherung Nord und möchten damit Kindern mit Behinderung gemeinsam mit ihren Familien die Möglichkeit geben, an einer von uns begleiteten Kurzreise teilzunehmen", sagt Natascha Dönges. Viele Eltern können sich eine Reise finanziell nicht leisten oder haben bislang keine Vorstellung davon, wie das Reisen mit einem Kind mit Behinderung gut gelingen kann. Wir möchten den Familien Mut machen und insbesondere den Kindern ein schönes Erlebnis und eine bleibende Erinnerung schaffen."

Die Lebenshilfe Landesverband Hamburg ist seit 1960 ein starker Eltern- und Angehörigenverein für Menschen mit Behinderung. Als Teil einer bundesweit aktiven Lebenshilfe setzt sich der Verein für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen willkommen sind und in allen Lebensbereichen von Anfang an dazugehören. Jung und alt, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, egal welcher Herkunft, Menschen mit Behinderung gehören zu Hamburg und gestalten Hamburg mit.

Die Lebenshilfe Hamburg begleitet Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg durch ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben und setzt sich politisch und praktisch für die Rechte von Menschen mit Behinderung ein. Neben dem Einsatz in verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Gremien für eine umfassende Inklusion gibt es Betreuungsdienste, Erwachsenenbildung, Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen wie Sommerfeste oder Infoabende.

Spende an Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder

Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Heidi Menorca.Quelle:DRV Nord Spendenscheckübergabe Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Heidi Menorca (Mitte).

Mitarbeitende der DRV Nord haben in Schleswig-Holstein für den Verein Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder gesammelt. Den symbolischen Scheck nahm die erste Vorsitzende des Vereins, Heidi Menorca, in Lübeck entgegen. Überreicht wurde er von Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord, und Bettina Hügler, Vertreterin des Gesamtpersonalrats.

"Herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden der Deutschen Rentenversicherung für diese Unterstützung", sagte Heidi Menorca, "die Spenden fließen direkt in unsere Arbeit. Unser Ziel ist es, krebskranken Kindern und ihren Familien den schweren Alltag ein Stück zu erleichtern."

Seit 40 Jahren unterstützt der Verein krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige. In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, ermöglicht er schnelle und unbürokratische Hilfe für betroffene Familien. Die Spendengelder kommen sowohl der Begleitung während der Therapie als auch besonderen Momenten zugute, die den Alltag der Kinder und ihrer Familien aufhellen. "Die gespendete Summe werden wir für einen Startzuschuss und eine erste Wunscherfüllung nutzen", erklärte Heidi Menorca.

Spende für Kinderdorfhaus Leuchtfeuer

Dr. Dieter Starke, Stv. Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Romy Trost.Quelle:DRV Nord Dr. Dieter Starke, Stv. Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats übergeben den Spendenscheck an Romy Trost (rechts im Bild).

Auch das Kinderdorfhaus Leuchtfeuer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Mecklenburg-Vorpommern e.V. freute sich über die Spende von rund 690 Euro. Romy Trost vom Familienwerk nahm den symbolischen Scheck in Neubrandenburg entgegen, den Dr. Dieter Starke, stellvertretender Geschäftsführer der DRV Nord, und Gisa Albrecht, Vertreterin des Gesamtpersonalrats, überreichten.

"Wir freuen uns sehr über jede Unterstützung und besonders darüber, dass wir ausgewählt wurden", sagte Romy Trost. Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Mecklenburg-Vorpommern bietet Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, ein stabiles Zuhause. In Kinderdorfhäusern leben sie in familienähnlichen Strukturen und erhalten Schutz, Verlässlichkeit und Förderung - oft bis in die Selbstständigkeit. Viele der Kinder kommen aus belasteten Lebenslagen, in denen Eltern krank sind oder sich nicht ausreichend kümmern können. Der Aufenthalt in der Kinderdorffamilie wird als Chance verstanden, mit den Kindern und ihren Familien eine neue Perspektive zu erarbeiten.

Aktuell leben in den Kinderhäusern des Familienwerks 36 Kinder und Jugendliche. Mit Hilfe der Spende soll für das Außengelände des Hauses in Wolgast-Mahlzow unter anderem neues Spielgerät für draußen, ein Zelt für Sommerübernachtungen oder ein Fahrrad angeschafft werden.

Faktencheck: Renten-Stopp ohne Lebensnachweis? Nein!

In sozialen Netzwerken verbreitet sich die Behauptung, Rentnerinnen und Rentner müssten bis Ende Januar selbst einen Lebensnachweis an die Deutsche Rentenversicherung schicken - das ist falsch.

Datum: 28.01.2026

Die Deutsche Rentenversicherung Nord (DRV Nord) aus Lübeck stellt klar: Für Rentnerinnen und Rentner in Deutschland besteht kein Anlass aktiv zu werden.

"Entgegen anderslautender Berichte gilt: Rentnerinnen und Rentner in Deutschland müssen keinen Lebensnachweis abgeben", betont Sebastian Bollig von der DRV Nord. Eine Ausnahme gibt es nur für Menschen, die in Deutschland leben, aber ihr Konto im Ausland führen. Sebastian Bollig führt aus: "Auch dann ist der Lebensnachweis in der Regel kostenlos. Niemand muss dafür 150 Euro an einen 'Serviceanbieter' zahlen." Entsprechende Angebote seien unseriös.

Eine Seniorin sitzt auf einer Bank.Quelle:PeTe FotoDesign Eine Seniorin sitzt auf einer Bank.

Die Deutsche Rentenversicherung zahlt jeden Monat rund 26 Millionen Renten aus - automatisch, weltweit und zuverlässig. Damit das klappt, braucht sie aktuelle Informationen wie Wohnort und Kontodaten. Ob eine rentenberechtigte Person noch lebt, erfährt sie in Deutschland automatisch über die Meldebehörden. So wird verhindert, dass nach einem Todesfall weiter gezahlt wird.

Wer im Ausland lebt, muss tatsächlich einmal im Jahr einen Lebensnachweis erbringen. Doch auch hier gilt: Von rund 1,7 Millionen Renten, die ins Ausland fließen, werden rund 1,2 Millionen über einen automatischen Datenabgleich mit Behörden erledigt. Das funktioniert etwa in Australien, Italien, Spanien oder Österreich. Nur in Ländern ohne entsprechenden Datenabgleich müssen Rentnerinnen und Rentner einmal jährlich im Sommer selbst nachweisen, dass sie noch leben. In diesen Fällen fordert die Deutsche Rentenversicherung die Betroffenen direkt auf.

Wichtig zu wissen: Wer in einem Land mit automatischem Datenabgleich lebt, erhält keine Unterlagen zum Lebensnachweis. Rentnerinnen und Rentner in Deutschland erhalten ebenfalls keine solche Aufforderung.

Für alle, die einen Lebensnachweis brauchen, gibt es zwei Wege: digital oder auf Papier. Der digitale Lebensnachweis läuft über einen persönlichen QR-Code und die PostIdent-App. Das ist kostenlos und lässt sich bequem von zu Hause erledigen. Die papiergebundene Variante geht per Post an den Renten Service der Deutschen Post. Die Anschrift steht auf dem Rückumschlag.

Vorsicht bei Renten-Anträgen im Netz: Deutsche Rentenversicherung Nord warnt vor Abzocke

Datum: 21.01.2026

Es scheint so einfach: Eine schnelle Suche im Internet und schon ist ein Dienstleister gefunden. Wer im Netz nach "Rentenauskunft", "Mütterrente beantragen" oder "Versicherungsnummernachweis" sucht, landet oft bei privaten Dienstleistern. Sie reichen Anträge weiter - und stellen dafür eine Rechnung. Viele Versicherte wissen nicht, dass sie denselben Antrag direkt bei der Deutschen Rentenversicherung ohne Gebühren stellen können.

"Tappen Sie nicht in diese Kostenfalle. Das spart Geld, Zeit und vermeidet Ärger", sagt Sebastian Bollig von der DRV Nord aus Lübeck. "Unsere Online-Services sind leicht zu finden, selbsterklärend und gebührenfrei." Auf der Webseite der Deutschen Rentenversicherung können Versicherte sowie Rentnerinnen und Rentner zahlreiche Anliegen direkt erledigen - ohne Umweg und ohne Kosten.
Dazu zählen unter anderem:

Diese und andere unserer Dienstleistungen finden Sie bei den Online-Services der Deutschen Rentenversicherung.

Darüber hinaus geben Ihnen unsere ehrenamtlichen Versichertenältesten kostenlose Auskünfte und Tipps zu vielen Rentenangelegenheiten.

Hinweis:
Das Vorgehen der gewerblichen Dienstleister ist nicht verboten. Diese Dienste dürfen gegen Gebühr angeboten werden. Der Anbieter muss allerdings klar herausstellen, dass er nicht als Behörde oder im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung handelt, sondern ein privates Unternehmen ist.

Erklärvideos zum Thema

Welche Funktion hat Ihre Sozialversicherungsnummer, was hat diese mit dem Versicherungsnummernachweis zu tun und wie können Sie den Versicherungsnummernachweis unkompliziert und kostenfrei bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen – das wird in diesem Video erläutert:

Was hat es mit dem Antrag auf Kinderziehungszeiten (V0800), der für die sogenannte "Mütterrente" erforderlich ist, auf sich? Hier finden Sie die Erklärung:

Neuer Online-Service der DRV Nord zur Betriebsprüfung

Über unser Kontaktformular können uns nun nicht nur Versicherte sondern auch Arbeitgebende anschreiben und Unterlagen einreichen

Datum: 15.01.2026

Rund um das Thema Betriebsprüfung gibt es auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung Nord einen neuen Online-Service.

Unter www.drv-nord.de/kontaktformular können nun nicht nur Versicherte in Kontakt mit der DRV Nord treten und Unterlagen hochladen. Auch für Arbeitgebende oder Mitarbeitende einer Abrechnungsstelle steht dort ein eigenes Kontaktformular bereit, um schnell und datenschutzkonform Kontakt zum Betriebsprüfdienst des für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständigen Sozialversicherungsträgers aufzunehmen, etwa bei Rückfragen oder um fehlende Nachweise einzureichen.

Dazu wählen Arbeitgebende über das Kontaktformular den zuständigen Prüfbezirk aus einer Liste von landesweit elf Stellen aus. Wird als Auswahl „Unbekannt“ angeklickt, übernimmt die DRV Nord anhand der ausgefüllten Daten die Zuordnung zum zuständigen Prüfteam. Unterlagen bis zu einer Dateigröße von 20 Megabyte können direkt online hochgeladen werden.

Die Träger der Rentenversicherung prüfen Arbeitgebende im gesetzlichen Auftrag und regelmäßigen Turnus, ob diese unter anderem ihre Meldepflichten und sonstigen Pflichten im Zusammenhang mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag ordnungsgemäß erfüllen. In den meisten Fällen läuft die Betriebsprüfung bereits elektronisch unterstützt ab.